Das eintägige Grundlagenseminar schafft ein gemeinsames Verständnis für PC-Plattform, BIOS beziehungsweise UEFI, Hardwarezugriffe, CHIPSEC-Module und Ergebnisstatus. Die Dauer ist für Einführung, sichere Demonstrationen und einen vollständigen read-only Basislauf ausreichend.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Aufgaben, Grenzen und Sicherheitsrisiken von CHIPSEC erklären.
- PC-Plattform, Firmware, Bootkette, Runtime-Komponenten und Schutzmechanismen einordnen.
- chipsec_main, chipsec_util, Helper, Treiber, HAL und Konfiguration unterscheiden.
- Einen sicheren read-only Basislauf durchführen und Ergebnisse grob klassifizieren.
- Geeignete Vertiefungsseminare und einen Qualifizierungsweg auswählen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Plattform- und Firmware-Sicherheitsmodell
Schwerpunkt: CPU, Chipsatz, SPI-Flash, UEFI, SMM, TPM, IOMMU, Geräte, Betriebssystem und Vertrauensgrenzen.
- Prüfziel, Plattformzustand, Schutzbedarf und sichere Grenzen für „Plattform- und Firmware-Sicherheitsmodell“ festlegen.
- Relevante Artefakte, Register, Tabellen und Abhängigkeiten anhand von CPU, Chipsatz, SPI-Flash, UEFI, SMM, TPM, IOMMU, Geräte, Betriebssystem und Vertrauensgrenzen erfassen und ordnen.
- Geeignete CHIPSEC-Module und read-only Utility-Abfragen schrittweise ausführen; Änderungen bleiben freigegebenen Laborfällen vorbehalten.
- Ausgaben, Werte, Locks und Fehlerverhalten durch Vergleich, Plausibilitätskontrolle sowie Positiv- und Negativfälle validieren.
- Als Arbeitsergebnis ein verständliches Plattform-Sicherheitsmodell erstellen, Befunde priorisieren und konkrete Retestkriterien festlegen.
2. CHIPSEC-Komponenten und Arbeitsweise
Schwerpunkt: chipsec_main, chipsec_util, Module, Tools, HAL, Helper, Treiber, Plattformkonfiguration und Logging.
- Prüfziel, Plattformzustand, Schutzbedarf und sichere Grenzen für „CHIPSEC-Komponenten und Arbeitsweise“ festlegen.
- Relevante Artefakte, Register, Tabellen und Abhängigkeiten anhand von chipsec_main, chipsec_util, Module, Tools, HAL, Helper, Treiber, Plattformkonfiguration und Logging erfassen und ordnen.
- Geeignete CHIPSEC-Module und read-only Utility-Abfragen schrittweise ausführen; Änderungen bleiben freigegebenen Laborfällen vorbehalten.
- Ausgaben, Werte, Locks und Fehlerverhalten durch Vergleich, Plausibilitätskontrolle sowie Positiv- und Negativfälle validieren.
- Als Arbeitsergebnis eine klare Werkzeug- und Komponentenübersicht erstellen, Befunde priorisieren und konkrete Retestkriterien festlegen.
3. Sichere Labor- und Betriebsregeln
Schwerpunkt: Freigabe, Administratorrechte, Recovery, read-only Priorität, Treiber, Backups, Abbruchkriterien und nicht geeignete Produktionssysteme.
- Zielzustand, Verantwortlichkeiten, Aussagegrenzen und Kontrollkriterien für „Sichere Labor- und Betriebsregeln“ festlegen.
- Benötigte Evidenz und Entscheidungsdaten anhand von Freigabe, Administratorrechte, Recovery, read-only Priorität, Treiber, Backups, Abbruchkriterien und nicht geeignete Produktionssysteme in einer prüfbaren Struktur erfassen.
- Technische Ergebnisse nach Ursache, Auswirkung, Reichweite und Verlässlichkeit bewerten.
- Maßnahmen, Ausnahmen, Freigaben und Retestkriterien mit Positiv- und Negativfällen operationalisieren.
- Als Arbeitsergebnis eine verbindliche Sicherheitscheckliste dokumentieren, fachlich abnehmen und in den Regelprozess überführen.
4. Basislauf und Ergebnisstatus
Schwerpunkt: Plattformerkennung, Standardmodule, Modulfilter, Protokolle, PASSED, FAILED, WARNING, ERROR und Nichtanwendbarkeit.
- Prüfziel, Plattformzustand, Schutzbedarf und sichere Grenzen für „Basislauf und Ergebnisstatus“ festlegen.
- Relevante Artefakte, Register, Tabellen und Abhängigkeiten anhand von Plattformerkennung, Standardmodule, Modulfilter, Protokolle, PASSED, FAILED, WARNING, ERROR und Nichtanwendbarkeit erfassen und ordnen.
- Geeignete CHIPSEC-Module und read-only Utility-Abfragen schrittweise ausführen; Änderungen bleiben freigegebenen Laborfällen vorbehalten.
- Ausgaben, Werte, Locks und Fehlerverhalten durch Vergleich, Plausibilitätskontrolle sowie Positiv- und Negativfälle validieren.
- Als Arbeitsergebnis einen dokumentierten CHIPSEC-Basislauf erstellen, Befunde priorisieren und konkrete Retestkriterien festlegen.
5. Prüffelder und Lernpfad
Schwerpunkt: SPI, UEFI, SMM, Speicher, CPU, TPM, ACPI, IOMMU, Forensik, Automatisierung und Entwicklung.
- Zielzustand, Verantwortlichkeiten, Aussagegrenzen und Kontrollkriterien für „Prüffelder und Lernpfad“ festlegen.
- Benötigte Evidenz und Entscheidungsdaten anhand von SPI, UEFI, SMM, Speicher, CPU, TPM, ACPI, IOMMU, Forensik, Automatisierung und Entwicklung in einer prüfbaren Struktur erfassen.
- Technische Ergebnisse nach Ursache, Auswirkung, Reichweite und Verlässlichkeit bewerten.
- Maßnahmen, Ausnahmen, Freigaben und Retestkriterien mit Positiv- und Negativfällen operationalisieren.
- Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Qualifizierungs- und Assessmentfahrplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in den Regelprozess überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Erstellung eines Plattform-Kontextdiagramms mit Vertrauensgrenzen.
- Durchführung eines read-only Basislaufs und Klassifikation der Ergebnisstatus.
- Ableitung eines sicheren Lern- und Prüfpfads für eine Beispielorganisation.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: IT-Security, Systemarchitektur, Firmware- und Plattformbetrieb, technische Projektleitung, Revision und Product Security.
Voraussetzungen: Grundverständnis von Betriebssystemen, Hardware und Informationssicherheit; keine CHIPSEC-Vorkenntnisse erforderlich.
Didaktik und Arbeitsweise
Architekturmodelle, kurze Demonstrationen und ein kontrollierter Basislauf wechseln einander ab. Die Übungen bleiben read-only und verwenden klare Prüfpunkte, damit anschließend eine sachgerechte Vertiefung möglich ist.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IT-Security, Systemarchitektur, Firmware- und Plattformbetrieb, technische Projektleitung, Revision und Product Security |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis von Betriebssystemen, Hardware und Informationssicherheit; keine CHIPSEC-Vorkenntnisse erforderlich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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