Seminar croit Ceph NVMe-oF und Multipath

NVMe-oF stellt RBDs über standardisierte NVMe-Netzwerkpfade bereit und eignet sich besonders für Hypervisoren ohne nativen RBD-Client. Der Kurs legt besonderes Gewicht auf Zugriffstrennung, Pfadredundanz und die Vermeidung gleichzeitiger unkoordinierter Schreibzugriffe.

Inhaltsübersicht

  1. Seminarprofil
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen

Seminarprofil

Das Seminar vermittelt die Bereitstellung von RBD-Blockgeräten über NVMe over Fabrics. Es behandelt Gateway-Design, Subsysteme, Host-NQNs, Diskzuordnung, Zugriffsisolierung, Netzwerkpfade, Multipath, Failover, Rolling Operations, VMware- und Hyper-V-Anbindung sowie Risiken unkoordinierter Mehrhostzugriffe.

Lernziele

  • NVMe-oF-Datenpfad und Gateway-Rolle erklären
  • Subsysteme, Hosts, NQNs und Disks sicher modellieren
  • redundante Netzwerk- und Multipath-Pfade bereitstellen
  • Failover und Rolling Restart ohne unnötige Unterbrechung testen
  • Mehrhostzugriffe und Hypervisorintegration risikogerecht planen

Zielgruppe

Storage-, Virtualisierungs- und Netzwerkadministratoren für blockbasierte Client- und Hypervisoranbindungen

Voraussetzungen

Ceph-RBD-Grundlagen, IP-Netzwerke und Kenntnisse zu Blockgeräten und Multipath

Seminarinhalte

Schritt 1: Architektur und Protokoll

RBD bleibt das zugrunde liegende Blockobjekt, während NVMe-oF den Netzwerkzugriff bereitstellt. Gateway, Initiator und Ceph-Cluster werden als getrennte Fehlerdomänen betrachtet.

  • RBD, Gateway und Initiator
  • NVMe/TCP-Datenpfad
  • Latenz, Queueing und Failure Domains

Schritt 2: Gateway-Design

Mehrere Gateway-Server werden nach Netzpfad, Last und Wartbarkeit ausgewählt. CPU, Netzwerk und Erreichbarkeit der Ceph-Dienste werden geprüft.

  • Serverauswahl und Dienstplatzierung
  • Storage-Netze und Ports
  • Skalierung und Wartungsreserve

Schritt 3: Subsysteme und Zugriffszonen

Subsysteme bündeln erlaubte Hosts und exportierte Disks. Eine klare Zuordnung verhindert versehentliche Freigabe an falsche Initiatoren.

  • Subsystemmodell und Namenskonvention
  • Hostgruppen und Mandantentrennung
  • Änderungs- und Freigabeverfahren

Schritt 4: Hosts und NQNs

Initiatoren werden über eindeutige NQNs registriert. Dubletten, falsche Hostidentitäten und veraltete Einträge werden systematisch vermieden.

  • NQN-Ermittlung und Dokumentation
  • Hostzuordnung und Validierung
  • Austausch oder Neuinstallation eines Hosts

Schritt 5: Disks und RBD-Zuordnung

RBDs werden einem Subsystem kontrolliert zugewiesen. Größe, Features und gleichzeitige Nutzung werden vor dem Export geprüft.

  • RBD-Auswahl und Lebenszyklus
  • Diskzuordnung und Rescan
  • Risiko unkoordinierter Mehrhostschreibzugriffe

Schritt 6: Multipath und Failover

Mehrere Pfade werden vom Initiator erkannt, priorisiert und getestet. Timeouts und Wiederverbindung müssen zum Hypervisor- oder Betriebssystemverhalten passen.

  • Pfaddiscovery und Multipath-Policy
  • Gateway- und Linkausfall
  • Failback und Stabilitätsprüfung

Schritt 7: Hypervisoren und Clusterdateisysteme

VMware ESXi und Hyper-V werden entsprechend ihrer Mehrhostkoordination eingebunden. Gemeinsame Blockgeräte benötigen ein geeignetes Clusterdateisystem oder eindeutige Ownership.

  • VMFS und koordinierter Mehrhostzugriff
  • Windows Failover Clustering
  • Einzelhost- und Clusterbetrieb

Schritt 8: Betrieb und Fehlerdiagnose

Gatewayzustand, RBD, Subsystem, Host und Netzpfad werden in fester Reihenfolge geprüft. Rolling Restart und Kapazitätsänderung werden eingeübt.

  • Logs, Tasks und Dienststatus
  • fehlende Pfade und Discovery-Probleme
  • Wartung, Update und Rückfall

Praxisübungen

  1. zwei Gateways und ein Subsystem planen
  2. Hosts per NQN registrieren und RBDs zuordnen
  3. Multipath aufbauen und einen Gateway-Ausfall testen

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Storage-, Virtualisierungs- und Netzwerkadministratoren für blockbasierte Client- und Hypervisoranbindungen
Voraussetzungen: Ceph-RBD-Grundlagen, IP-Netzwerke und Kenntnisse zu Blockgeräten und Multipath
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche deutschsprachige Dokumentation als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Salzburg 2 Tage
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