Seminar DataHub Implementierung und organisatorische Einführung

Seminar / Training

Eine Metadatenplattform wird nicht durch Installation allein wirksam. Das Seminar übersetzt fachliche Ziele, technische Voraussetzungen und Governance-Aufgaben in ein stufenweises Einführungsprogramm.

Lernziele

  • Zielbild, Nutzenhypothesen und priorisierte Use Cases formulieren
  • Pilotumfang und messbare Erfolgskriterien festlegen
  • Rollen, Governance-Prozesse und Metadaten-Mindeststandard definieren
  • Adoption, Kommunikation und Qualifizierung systematisch planen
  • Betriebsübergabe und skalierbaren Rollout in einer Roadmap verankern

Zielgruppe

Programmleiter, Data Governance Manager, Plattformverantwortliche, Enterprise- und Datenarchitekten, Product Owner sowie Führungskräfte in Dateninitiativen.

Voraussetzungen

Grundverständnis der eigenen Datenlandschaft und organisatorischen Zuständigkeiten. Technische DataHub-Grundkenntnisse sind hilfreich.

Inhaltsübersicht

  1. Kapitel 1: Zielbild und Ausgangslage
  2. Kapitel 2: Use Cases und Pilot
  3. Kapitel 3: Rollen und Governance-Prozesse
  4. Kapitel 4: Adoption und Befähigung
  5. Kapitel 5: Roadmap, Betrieb und Skalierung

Kapitel 1: Zielbild und Ausgangslage

Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Ausgangslage bewerten; Nutzenhypothesen formulieren; Zielbild abgrenzen.

Schritt 1: Ausgangslage bewerten

Quellsysteme, bestehende Kataloge, Metadatenqualität, Governance-Reife, Rollen und aktuelle Such- oder Qualitätsprobleme werden strukturiert aufgenommen. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.

Schritt 2: Nutzenhypothesen formulieren

Discovery, Impact Analysis, Governance, Qualität, Compliance und Data Products werden in konkrete, überprüfbare Verbesserungsziele übersetzt. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.

Schritt 3: Zielbild abgrenzen

Funktionen, Nutzergruppen, Betriebsmodell und nicht enthaltene Anforderungen werden ausdrücklich festgehalten, um einen unkontrollierten Projektumfang zu vermeiden. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.

Kapitel 2: Use Cases und Pilot

Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Use Cases priorisieren; Pilotdomäne auswählen; Erfolgskriterien definieren.

Schritt 1: Use Cases priorisieren

Geschäftsnutzen, Umsetzbarkeit, Datenverfügbarkeit, Beteiligtenzahl und Lernwert werden gewichtet und zu einer nachvollziehbaren Reihenfolge verdichtet. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.

Schritt 2: Pilotdomäne auswählen

Eine fachlich relevante, technisch beherrschbare Domäne wird mit klaren Systemgrenzen, Ansprechpartnern und repräsentativen Metadaten ausgewählt. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.

Schritt 3: Erfolgskriterien definieren

Suchzeit, Metadatenabdeckung, Lineage-Tiefe, aktive Nutzer, Pflegequote und Prozessdurchlaufzeit werden als messbare Pilotkriterien festgelegt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.

Kapitel 3: Rollen und Governance-Prozesse

Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Rollenmodell etablieren; Mindeststandard bestimmen; Arbeitsabläufe entwerfen.

Schritt 1: Rollenmodell etablieren

Plattformbetrieb, Ingestion, Data Owner, Stewardship, Sicherheit und Produktverantwortung werden mit Entscheidungs- und Pflegebefugnissen abgegrenzt. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.

Schritt 2: Mindeststandard bestimmen

Verbindliche Angaben zu Eigentümerschaft, Beschreibung, Domäne, Klassifikation, Qualität und Lebenszyklus werden je Asset-Typ definiert. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.

Schritt 3: Arbeitsabläufe entwerfen

Onboarding, Freigabe, Änderung, Qualitätsstörung, Stilllegung und Eskalation werden als überprüfbare End-to-End-Prozesse beschrieben. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.

Kapitel 4: Adoption und Befähigung

Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Zielgruppen segmentieren; Nutzungsanlässe verankern; Feedbackkanal aufbauen.

Schritt 1: Zielgruppen segmentieren

Konsumenten, Stewards, technische Produzenten, Administratoren und Führungskräfte erhalten unterschiedliche Lern- und Kommunikationspfade. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.

Schritt 2: Nutzungsanlässe verankern

Datenrecherche, Änderungsfreigabe, Incident-Bearbeitung und Produktreview werden so gestaltet, dass der Katalog Bestandteil regulärer Arbeit wird. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.

Schritt 3: Feedbackkanal aufbauen

Fragen, Verbesserungsvorschläge und fehlende Metadaten werden mit Zuständigkeit, Bearbeitungsfrist und transparenter Rückmeldung organisiert. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.

Kapitel 5: Roadmap, Betrieb und Skalierung

Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Betriebsübergabe planen; Rollout-Wellen strukturieren; Steuerung etablieren.

Schritt 1: Betriebsübergabe planen

Serviceverantwortung, Support, Monitoring, Änderungen, Releases, Sicherheitsprüfung und Kapazitätsplanung werden vor Produktionsstart festgelegt. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.

Schritt 2: Rollout-Wellen strukturieren

Weitere Domänen und Systeme werden nach Nutzen, Abhängigkeiten, Integrationsaufwand und verfügbarer Stewardship-Kapazität gebündelt. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.

Schritt 3: Steuerung etablieren

Kennzahlen, Review-Takt, Entscheidungsforum, Risikoliste und Anpassungsverfahren werden in eine belastbare Einführungsroadmap überführt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.

Praxisübungen

Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Anwendung, Prüfung und Dokumentation der behandelten Arbeitsschritte.

  1. Erstellung einer Reifegrad- und Ausgangslagenanalyse
  2. Priorisierung eines Use-Case-Portfolios mit Entscheidungsmatrix
  3. Entwurf eines Pilotsteckbriefs mit messbaren Erfolgskriterien
  4. Ausarbeitung einer Rollen-, Governance- und Rollout-Roadmap

Methodik

Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Vermittlungsform, Übungsorganisation und Qualitätssicherung.

Moderierte Planungsworkshops wechseln mit Bewertungsmatrizen, Prozessmodellierung und Review-Runden. Sämtliche Ergebnisse fließen in einen konsistenten Einführungsplan ein.

Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Programmleiter, Data Governance Manager, Plattformverantwortliche, Enterprise- und Datenarchitekten, Product Owner sowie Führungskräfte in Dateninitiativen.
Voraussetzungen: Grundverständnis der eigenen Datenlandschaft und organisatorischen Zuständigkeiten. Technische DataHub-Grundkenntnisse sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
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