Seminar Debezium

Das Schulungsportfolio behandelt Debezium als Plattform für logbasierte Change Data Capture. Die Seminare decken Architektur, Kafka Connect, Datenbankconnectoren, Snapshots, Ereignisverträge, Transformationen, Outbox, Sink-Replikation, Security, Betrieb, Performance, Embedded- und Cloud-native Deployment-Modelle ab. Einzelmodule ermöglichen eine gezielte Spezialisierung; Kompakt- und Intensivformate bündeln die Inhalte für zusammenhängende Qualifizierungswege.

Inhaltsübersicht

  • Struktur des Seminarportfolios
  • Empfohlene Besuchsreihenfolge
  • Rollenbasierte Qualifizierungswege
  • Kompakt- und Intensivformate
  • Einordnung der Seminardauer

Struktur des Seminarportfolios

Die Einzelseminare sind nach klar abgegrenzten Aufgabenfeldern aufgebaut. Eintägige Formate vermitteln Architekturgrundlagen. Zweitägige Formate verbinden Konfiguration, praktische Umsetzung, Fehleranalyse und Betriebsübergabe. Das dreitägige Oracle-Seminar berücksichtigt die höhere Zahl von Adapter-, Logging-, RAC- und Datentypentscheidungen. Das dreitägige Kompaktseminar bietet einen verdichteten Ende-zu-Ende-Einstieg. Die fünftägigen Intensivseminare fassen alle Fachmodule zu vollständigen Rollenpfaden zusammen.

Empfohlene Besuchsreihenfolge

  1. Grundlage schaffen: Zuerst Architektur und Change Data Capture Grundlagen bearbeiten, um Begriffe, Komponenten, Ereignisse und Betriebsmodelle einheitlich einzuordnen.
  2. Plattform bereitstellen: Danach Installation mit Kafka Connect und Produktionsbereitstellung durchführen.
  3. Quelldatenbank vertiefen: Anschließend das passende Connector-Seminar für PostgreSQL, MySQL oder MariaDB, SQL Server, Oracle, MongoDB oder Spezialplattformen wählen.
  4. Datenaufnahme steuern: Snapshots, Signaling und Ad-hoc-Snapshots sowie Datenqualität, Filterung, Maskierung und Topic Routing ergänzen.
  5. Eventvertrag stabilisieren: Eventmodell, Serialisierung und Schema Evolution bearbeiten; für Microservices anschließend das Outbox Pattern ergänzen.
  6. Zielsysteme integrieren: Je nach Architektur JDBC- oder MongoDB-Sink, Debezium Server oder Debezium Engine einsetzen.
  7. Betrieb absichern: Security, Betrieb und Troubleshooting sowie Performance und Exactly-once-Verarbeitung aufbauen.
  8. Lieferkette automatisieren: Migration, Upgrade, Testautomatisierung und CI/CD sowie Kubernetes, Operator und Management Platform ergänzen.
  9. Expertise konsolidieren: Abschließend den passenden Intensivpfad für Plattformbetrieb, Connector Engineering oder Eventdesign und Cloud-native Integration absolvieren.

Rollenbasierte Qualifizierungswege

Plattformbetrieb und SRE

Empfohlen werden Grundlagen, Installation, Snapshots, Security, Betrieb und Troubleshooting, Performance sowie Migration und CI/CD. Der fünftägige Intensivpfad Plattform, Betrieb und Skalierung konsolidiert diese Themen.

Datenbank- und Connector Engineering

Empfohlen werden Grundlagen, Installation und die jeweils relevanten Datenbankconnectoren. Das Intensivseminar Connector Engineering vergleicht die Plattformen und standardisiert Snapshot, Datentyp, Schemaänderung, Failover und Recovery.

Eventdesign und Microservices

Empfohlen werden Eventmodell, Datenqualität und Transformation, Outbox Pattern, Sink Connectoren sowie Consumer- und Schema-Verträge. Debezium Server oder Engine ergänzen den Pfad für alternative Laufzeitmodelle.

Cloud-native Integration und DevOps

Empfohlen werden Debezium Server, Debezium Engine, Kubernetes und Operator, Security sowie Migration, Testautomatisierung und GitOps. Der Intensivpfad Eventdesign, Integration und Cloud-native Automatisierung bündelt diese Themen.

Kompakt- und Intensivformate

Das dreitägige Kompaktseminar bildet Architektur, Installation, einen Datenbankconnector, Snapshot, Eventmodell, Transformation, Security, Monitoring und Pilotabnahme in verdichteter Form ab. Die drei fünftägigen Intensivseminare decken gemeinsam alle Fachseminare ab und ordnen die Inhalte nach Plattformbetrieb, Connector Engineering sowie Eventdesign und Cloud-native Integration.

Einordnung der Seminardauer

Die Dauer folgt der Zahl voneinander abhängiger Konfigurationsschritte und dem erforderlichen Praxisanteil. Architekturgrundlagen benötigen einen Tag. Technische Fachmodule mit Labor, Fehleranalyse und Betriebsübergabe benötigen zwei Tage. Oracle benötigt wegen Adapterauswahl, Supplemental Logging, CDB/PDB, RAC, Datentypen und Recovery drei Tage. Das Kompaktformat benötigt drei Tage. Bereichsübergreifende Intensivpfade benötigen fünf Tage.

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