Seminar DriveLock Device Control

Inhaltsverzeichnis

  • Einordnung und Zielsetzung
  • Technische Grundlagen
  • Richtlinien, Konfiguration und Tests
  • Betrieb, Kontrolle und Dokumentation
  • Praxisübungen und Voraussetzungen

Einordnung und Zielsetzung

Das Training behandelt die Steuerung externer Geräte und Schnittstellen. Der Fokus liegt auf erlaubten Geräten, blockierten Risiken, temporären Freigaben, Verschlüsselung externer Medien und nachvollziehbarer Protokollierung.

Technische Grundlagen

Behandelt werden Geräteklassen, Geräteidentitäten, Benutzerkontext, Freigabeprozesse, Auditdaten, Benutzerhinweise und die betriebliche Balance zwischen Schutz und Arbeitsfähigkeit.

Kapitel 1: Anforderungen aufnehmen und Zielbild festlegen

Das Kapitel übersetzt fachliche Sicherheitsanforderungen in ein belastbares Zielbild für den Bereich Device Control. Die klassische Reihenfolge bleibt erhalten: erst Bestand aufnehmen, dann regeln, dann automatisieren.

  1. Schritt 1: Bestehende Endgeräte, Benutzergruppen, Schutzklassen und Ausnahmen für Geräteklassen erfassen.
  2. Schritt 2: Schutzziele nach Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Nachweisbarkeit priorisieren.
  3. Schritt 3: Richtlinienbereiche für USB-Freigaben abgrenzen und Verantwortlichkeiten festlegen.
  4. Schritt 4: Pilotgruppe, Testfälle, Rollback-Kriterien und Abnahmeprotokoll definieren.

Kapitel 2: Richtlinien modellieren und technisch umsetzen

Das Kapitel zeigt, wie aus dem Zielbild konkrete DriveLock-Richtlinien entstehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt sauberer Vererbung, klaren Namenskonventionen und kontrollierten Ausnahmen.

  1. Schritt 1: Richtlinienstruktur nach Standorten, Rollen, Gerätegruppen und Schutzbedarf aufbauen.
  2. Schritt 2: Parameter für Geräteklassen, USB-Freigaben und Datenabflusskontrollen konfigurieren und technische Abhängigkeiten prüfen.
  3. Schritt 3: Testmodus, Lernphase oder Auditmodus verwenden, bevor produktive Sperren aktiviert werden.
  4. Schritt 4: Änderungen versionieren, dokumentieren und mit einem Freigabeprozess verbinden.

Kapitel 3: Betrieb überwachen und Qualität sichern

Das Kapitel konzentriert sich auf den stabilen Betrieb. Es reicht nicht, eine Richtlinie zu bauen; sie muss im Alltag beweisen, dass sie sauber arbeitet und die Arbeit nicht unnötig ausbremst.

  1. Schritt 1: Ereignisse, Warnungen und Statusmeldungen systematisch auswerten.
  2. Schritt 2: Fehlalarme, Konflikte und Benutzeranfragen nach Priorität bearbeiten.
  3. Schritt 3: Reports zum Bereich Device Control erstellen und nachvollziehbare Nachweise für Revision und IT-Leitung vorbereiten.
  4. Schritt 4: Regelmäßige Review-Zyklen einführen und technische Schulden im Richtliniensatz beseitigen.

Praxisübungen

  • Aufbau einer Richtlinie für erlaubte und blockierte Geräteklassen.
  • Einrichten eines kontrollierten Ausnahmeprozesses für berechtigte Wechseldatenträger.
  • Auswertung eines Datei- oder Geräteereignisses für Betrieb und Revision.

Voraussetzungen

Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse im Windows-Clientbetrieb und in der Benutzer- oder Gruppenverwaltung.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Endpoint-Administratoren, IT-Sicherheit, Datenschutz, Client-Betrieb, Supportteams
Voraussetzungen: Windows-Clientkenntnisse und Grundverständnis für USB-Geräte, Benutzergruppen und Datenklassifizierung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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