Seminar DriveLock Intensivseminar Endpoint Security und Zero Trust

Inhaltsverzeichnis

  • Einordnung und Zielsetzung
  • Technische Grundlagen
  • Richtlinien, Konfiguration und Tests
  • Betrieb, Kontrolle und Dokumentation
  • Praxisübungen und Voraussetzungen

Einordnung und Zielsetzung

Dieses fünftägige Intensivseminar fasst die präventiven Endpoint-Security-Themen zusammen. Enthalten sind Plattform- und Zero-Trust-Grundlagen, Administration, Device Control, Application Control, Defender Management, Agentic AI Control und Vulnerability Management.

Technische Grundlagen

Behandelt wird der Aufbau eines abgestimmten Schutzmodells, in dem Geräte, Anwendungen, Skripte, native Schutzfunktionen, Schwachstellen und moderne KI-bezogene Risiken nicht einzeln, sondern als Sicherheitsarchitektur betrachtet werden.

Kapitel 1: Anforderungen aufnehmen und Zielbild festlegen

Das Kapitel übersetzt fachliche Sicherheitsanforderungen in ein belastbares Zielbild für den Bereich Endpoint Security und Zero Trust. Die klassische Reihenfolge bleibt erhalten: erst Bestand aufnehmen, dann regeln, dann automatisieren.

  1. Schritt 1: Bestehende Endgeräte, Benutzergruppen, Schutzklassen und Ausnahmen für Zero-Trust-Bausteinen erfassen.
  2. Schritt 2: Schutzziele nach Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Nachweisbarkeit priorisieren.
  3. Schritt 3: Richtlinienbereiche für Geräte- und Anwendungskontrollen abgrenzen und Verantwortlichkeiten festlegen.
  4. Schritt 4: Pilotgruppe, Testfälle, Rollback-Kriterien und Abnahmeprotokoll definieren.

Kapitel 2: Richtlinien modellieren und technisch umsetzen

Das Kapitel zeigt, wie aus dem Zielbild konkrete DriveLock-Richtlinien entstehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt sauberer Vererbung, klaren Namenskonventionen und kontrollierten Ausnahmen.

  1. Schritt 1: Richtlinienstruktur nach Standorten, Rollen, Gerätegruppen und Schutzbedarf aufbauen.
  2. Schritt 2: Parameter für Zero-Trust-Bausteinen, Geräte- und Anwendungskontrollen und Risiko- und Schwachstellensteuerung konfigurieren und technische Abhängigkeiten prüfen.
  3. Schritt 3: Testmodus, Lernphase oder Auditmodus verwenden, bevor produktive Sperren aktiviert werden.
  4. Schritt 4: Änderungen versionieren, dokumentieren und mit einem Freigabeprozess verbinden.

Kapitel 3: Betrieb überwachen und Qualität sichern

Das Kapitel konzentriert sich auf den stabilen Betrieb. Es reicht nicht, eine Richtlinie zu bauen; sie muss im Alltag beweisen, dass sie sauber arbeitet und die Arbeit nicht unnötig ausbremst.

  1. Schritt 1: Ereignisse, Warnungen und Statusmeldungen systematisch auswerten.
  2. Schritt 2: Fehlalarme, Konflikte und Benutzeranfragen nach Priorität bearbeiten.
  3. Schritt 3: Reports zum Bereich Endpoint Security und Zero Trust erstellen und nachvollziehbare Nachweise für Revision und IT-Leitung vorbereiten.
  4. Schritt 4: Regelmäßige Review-Zyklen einführen und technische Schulden im Richtliniensatz beseitigen.

Kapitel 4: Skalierung, Sonderfälle und Automatisierung

Das Kapitel behandelt größere Umgebungen, Sonderfälle und wiederholbare Betriebsprozesse. Handarbeit ist im Pilotbetrieb vertretbar, im Regelbetrieb ist sie ein Fehler mit Ansage.

  1. Schritt 1: Mehrere Organisationsbereiche mit unterschiedlichen Schutzanforderungen abbilden.
  2. Schritt 2: Ausnahmen zeitlich begrenzen und mit technischer Begründung dokumentieren.
  3. Schritt 3: Wiederkehrende Prüfungen, Benachrichtigungen und Betriebsreports standardisieren.
  4. Schritt 4: Betriebsübergabe mit Rollenmodell, Checklisten und Eskalationswegen vorbereiten.

Praxisübungen

  • Entwerfen einer Endpoint-Security-Zielarchitektur mit mehreren Schutzebenen.
  • Kombinieren von Device- und Application-Control-Richtlinien in einem Pilotkonzept.
  • Bewerten von Schwachstellen, Ausnahmen und KI-Agenten-Risiken innerhalb eines Regelwerks.

Voraussetzungen

Vorausgesetzt werden gute Kenntnisse in Windows-Administration und ein belastbares Verständnis von Endpoint-Security-Prinzipien.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Security-Administratoren, Architekten, IT-Sicherheitsverantwortliche, erfahrene Client-Administratoren
Voraussetzungen: Gute Windows-Administrationskenntnisse und Grundverständnis für Endpoint Security und Sicherheitsarchitektur
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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