Seminar / Training
AQL bildet die zentrale Ausdrucksschicht für fachliche Navigation, Filterung, Beschriftung und Werkzeuglogik. Das Seminar verbindet Sprachgrundlagen mit den konkreten Auswertungskontexten beider Sirius-Produktlinien.
Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Ausdrücke, kontrollierte Seiteneffekte, belastbare Fehlersuche und eine Struktur, die auch bei wachsenden Metamodellen wartbar bleibt.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Auswertungskontext, Typen und Variablen
- Kapitel 2: Navigation, Sammlungen und Bedingungen
- Kapitel 3: AQL in Desktop-Beschreibungen
- Kapitel 4: AQL in Web-Beschreibungen
- Kapitel 5: Services, Fehlersuche und Wartbarkeit
Kapitel 1: Auswertungskontext, Typen und Variablen
Inhaltsverzeichnis
- Selbstvariable und Kontextobjekt
- Ecore-Typen und Vererbung
- Variablen aus Beschreibungen
- Nullwerte und optionale Beziehungen
- Typprüfung und Autovervollständigung
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Auswertungskontext und erwartetes Resultat festlegen; erst danach den Ausdruck schrittweise formulieren.
- Den Baustein „Selbstvariable und Kontextobjekt“ am Übungsfall formulieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Ecore-Typen und Vererbung“ am Übungsfall ausführen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Variablen aus Beschreibungen“ am Übungsfall typisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Nullwerte und optionale Beziehungen“ am Übungsfall vereinfachen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Typprüfung und Autovervollständigung“ am Übungsfall testen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.
Praxisbezug
Ein kleines Ecore-Modell wird geladen; für mehrere Kontexte werden gültige und absichtlich fehlerhafte Abfragen gegenübergestellt.
Kapitel 2: Navigation, Sammlungen und Bedingungen
Inhaltsverzeichnis
- Navigation über Referenzen
- select, reject und collect
- exists, forAll und one
- Sortierung und Deduplizierung
- if-then-else und boolesche Logik
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Auswertungskontext und erwartetes Resultat festlegen; erst danach den Ausdruck schrittweise formulieren.
- Den Baustein „Navigation über Referenzen“ am Übungsfall formulieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „select, reject und collect“ am Übungsfall ausführen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „exists, forAll und one“ am Übungsfall typisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Sortierung und Deduplizierung“ am Übungsfall vereinfachen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „if-then-else und boolesche Logik“ am Übungsfall testen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.
Praxisbezug
Aus einer verschachtelten Modellstruktur werden fachlich relevante Teilmengen ermittelt und als Labels, Filter und Auswahlmengen verwendet.
Kapitel 3: AQL in Desktop-Beschreibungen
Inhaltsverzeichnis
- Semantische Kandidaten
- Domänenklasse und Vorbedingung
- Label- und Stil-Ausdrücke
- Werkzeugoperationen
- Validierungsregeln
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Gewünschtes Benutzerverhalten beschreiben; anschließend die deklarative Konfiguration vom semantischen Kontext aus aufbauen.
- Den Baustein „Semantische Kandidaten“ am Übungsfall anlegen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Domänenklasse und Vorbedingung“ am Übungsfall konfigurieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Label- und Stil-Ausdrücke“ am Übungsfall verknüpfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Werkzeugoperationen“ am Übungsfall ausführen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Validierungsregeln“ am Übungsfall prüfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.
Praxisbezug
Eine vorhandene Viewpoint-Spezifikation wird schrittweise von einfachen Attributzugriffen zu wiederverwendbaren AQL-Ausdrücken ausgebaut.
Kapitel 4: AQL in Web-Beschreibungen
Inhaltsverzeichnis
- Domain- und View-Kontexte
- Kandidaten für Knoten und Kanten
- Formular- und Tabellenausdrücke
- Werkzeugvariablen
- Reifegrad experimenteller Studio-Funktionen
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Gewünschtes Benutzerverhalten beschreiben; anschließend die deklarative Konfiguration vom semantischen Kontext aus aufbauen.
- Den Baustein „Domain- und View-Kontexte“ am Übungsfall anlegen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Kandidaten für Knoten und Kanten“ am Übungsfall konfigurieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Formular- und Tabellenausdrücke“ am Übungsfall verknüpfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Werkzeugvariablen“ am Übungsfall ausführen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Reifegrad experimenteller Studio-Funktionen“ am Übungsfall prüfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.
Praxisbezug
Eine browserbasierte Beschreibung wird aufgebaut; jede Abfrage wird mit realen Modellinstanzen und Negativfällen geprüft.
Kapitel 5: Services, Fehlersuche und Wartbarkeit
Inhaltsverzeichnis
- Java-Serviceaufrufe
- Bibliotheksbildung
- Diagnose von Typfehlern
- Kosten teurer Navigationen
- Regressionstests für Ausdrücke
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Risiko und beobachtbares Sollverhalten bestimmen; daraus reproduzierbare Positiv-, Negativ- und Grenztests ableiten.
- Den Baustein „Java-Serviceaufrufe“ am Übungsfall ableiten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Bibliotheksbildung“ am Übungsfall automatisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Diagnose von Typfehlern“ am Übungsfall ausführen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Kosten teurer Navigationen“ am Übungsfall auswerten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Baustein „Regressionstests für Ausdrücke“ am Übungsfall stabilisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
- Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.
Praxisbezug
Eine Ausdruckssammlung wird refaktoriert, protokolliert und mit einem Satz fachlicher Beispieldaten gegen unbeabsichtigte Änderungen abgesichert.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Spezifizierende, Modellierungswerkzeug-Entwickler, Softwarearchitekten und technische Projektmitarbeitende |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in EMF/Ecore; Programmiererfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen und zusammenhängendes Praxisprojekt am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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