Seminar Eclipse Sirius Desktop – Erweiterung, Integration und Deployment

Seminar / Training

Deklarative Beschreibungen decken den Großteil eines Modellierungswerkzeugs ab. Für komplexe Fachlogik, Integration und Auslieferung sind jedoch klar abgegrenzte Java-Erweiterungen und ein reproduzierbarer Build erforderlich.

Das Seminar entwickelt eine produktionsnahe Plug-in-Struktur und trennt bewusst Spezifikation, Fachlogik, Infrastruktur und Deployment.

Inhaltsübersicht

  • Kapitel 1: Plug-in-Architektur und Abhängigkeiten
  • Kapitel 2: Java-Services und fachliche Operationen
  • Kapitel 3: Integration in Eclipse und Fremdsysteme
  • Kapitel 4: Produktkonfiguration und Packaging
  • Kapitel 5: Versionierung, Migration und Kompatibilität
  • Kapitel 6: Automatisierter Build und Freigabeprüfung

Kapitel 1: Plug-in-Architektur und Abhängigkeiten

Inhaltsverzeichnis

  • Bundle-Grenzen
  • Exportierte Pakete
  • Require-Bundle und Import-Package
  • Sirius- und EMF-Abhängigkeiten
  • Startreihenfolge und Aktivierung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Qualitätsmerkmale und Randbedingungen gewichten; Strukturentscheidungen anschließend anhand dieser Kriterien treffen.
  2. Den Baustein „Bundle-Grenzen“ am Übungsfall strukturieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „Exportierte Pakete“ am Übungsfall bewerten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „Require-Bundle und Import-Package“ am Übungsfall abgrenzen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „Sirius- und EMF-Abhängigkeiten“ am Übungsfall begründen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Startreihenfolge und Aktivierung“ am Übungsfall überarbeiten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Eine bestehende Monolithstruktur wird in nachvollziehbare Bundles für Metamodell, Spezifikation, Services, UI und Tests zerlegt.

Kapitel 2: Java-Services und fachliche Operationen

Inhaltsverzeichnis

  • Serviceklassen
  • AQL-Aufrufkonventionen
  • Typisierte Parameter
  • Seiteneffekte und Transaktionen
  • Fehlerbehandlung und Protokollierung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schnittstelle und Verantwortungsgrenze definieren; die Implementierung danach in kleinen, testbaren Schritten ergänzen.
  2. Den Baustein „Serviceklassen“ am Übungsfall entwerfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „AQL-Aufrufkonventionen“ am Übungsfall implementieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „Typisierte Parameter“ am Übungsfall integrieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „Seiteneffekte und Transaktionen“ am Übungsfall testen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Fehlerbehandlung und Protokollierung“ am Übungsfall refaktorieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Ein komplexer Berechnungs- und Änderungsdienst wird implementiert, aus einer Beschreibung aufgerufen und mit Grenzfällen getestet.

Kapitel 3: Integration in Eclipse und Fremdsysteme

Inhaltsverzeichnis

  • Commands und Handler
  • Menüs und Kontextaktionen
  • Editor- und Selektionsdienste
  • Import und Export
  • Datei- und Repository-Anbindung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schnittstelle und Verantwortungsgrenze definieren; die Implementierung danach in kleinen, testbaren Schritten ergänzen.
  2. Den Baustein „Commands und Handler“ am Übungsfall entwerfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „Menüs und Kontextaktionen“ am Übungsfall implementieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „Editor- und Selektionsdienste“ am Übungsfall integrieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „Import und Export“ am Übungsfall testen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Datei- und Repository-Anbindung“ am Übungsfall refaktorieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Ein fachlicher Import wird als Eclipse-Aktion integriert, in ein Modell überführt und anschließend in einer Repräsentation geöffnet.

Kapitel 4: Produktkonfiguration und Packaging

Inhaltsverzeichnis

  • Feature-Projekte
  • Target Platform
  • RCP-Produkt
  • P2-Repository
  • Signierung und Artefaktstruktur

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Zielumgebung und Freigabekriterien festlegen; Build und Bereitstellung anschließend reproduzierbar automatisieren.
  2. Den Baustein „Feature-Projekte“ am Übungsfall paketieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „Target Platform“ am Übungsfall bauen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „RCP-Produkt“ am Übungsfall bereitstellen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „P2-Repository“ am Übungsfall prüfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Signierung und Artefaktstruktur“ am Übungsfall zurückrollen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Aus den entwickelten Bundles wird ein reproduzierbares Produkt mit definierter Target Platform und installierbarer Update-Struktur gebaut.

Kapitel 5: Versionierung, Migration und Kompatibilität

Inhaltsverzeichnis

  • Metamodellversionen
  • Beschreibungskompatibilität
  • API-Änderungen
  • Datenmigration
  • Update- und Rollbackstrategie

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Bestand und Zielzustand inventarisieren; Übertragungsschritte nach Risiko und fachlicher Priorität ordnen.
  2. Den Baustein „Metamodellversionen“ am Übungsfall inventarisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „Beschreibungskompatibilität“ am Übungsfall zuordnen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „API-Änderungen“ am Übungsfall übertragen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „Datenmigration“ am Übungsfall validieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Update- und Rollbackstrategie“ am Übungsfall freigeben, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Ein Versionssprung wird vorbereitet; Änderungen werden klassifiziert, Migrationsschritte festgelegt und an einer Kopie realer Modelle geprüft.

Kapitel 6: Automatisierter Build und Freigabeprüfung

Inhaltsverzeichnis

  • Headless Build
  • Unit- und Plug-in-Tests
  • Smoke Tests
  • Artefaktprüfung
  • Freigabekriterien

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Risiko und beobachtbares Sollverhalten bestimmen; daraus reproduzierbare Positiv-, Negativ- und Grenztests ableiten.
  2. Den Baustein „Headless Build“ am Übungsfall ableiten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „Unit- und Plug-in-Tests“ am Übungsfall automatisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „Smoke Tests“ am Übungsfall ausführen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „Artefaktprüfung“ am Übungsfall auswerten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Freigabekriterien“ am Übungsfall stabilisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Eine Buildkette erzeugt das Produkt, führt Prüfungen aus und dokumentiert nachvollziehbar, ob eine Version ausgeliefert werden darf.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Java-Entwickler, Eclipse-RCP-Entwickler, technische Architekten und Verantwortliche für Build und Release
Voraussetzungen: Gute Java- und Eclipse-Plug-in-Kenntnisse; Grundlagen in EMF, AQL und Sirius Desktop
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen und zusammenhängendes Praxisprojekt am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
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Innsbruck 3 Tage
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Salzburg 3 Tage
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