Seminar / Training
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Lernziele
- Technische Bausteine
- Schrittweise Umsetzung
- Praxisübungen und Szenarien
- Betriebsstandards und Qualitätssicherung
- Fehleranalyse und Wiederherstellung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
Einordnung und Lernziele
Kapitelinhaltsverzeichnis: Watchdog-Sensoren und Scanbereiche fachgerecht planen; Netzwerkgeräte und Kommunikationsmuster erfassen; IDS-Ereignisse auf Hosts und im Kontext des Netzwerks bewerten; Blockiermaßnahmen nach Risiko und Betriebswirkung auswählen; Erkennungen mit Angriffssimulationen testen und tunen.
Netzwerkbasierte Discovery und host-basierte Angriffserkennung werden kombiniert, um unbekannte Geräte, auffällige Kommunikation und konkrete Angriffsmuster zu erkennen und kontrolliert zu blockieren.
Begründung der Dauer: Zwei Tage sind erforderlich, weil Sensorplatzierung, Datengrundlage, Erkennungslogik, Alarmierung, Blockierentscheidung, Testangriffe und Fehleranalyse gemeinsam abgestimmt werden.
Die Lernziele werden über nachvollziehbare Sollzustände, praktische Konfigurationen und überprüfbare Kontrollpunkte bearbeitet.
- Watchdog-Sensoren und Scanbereiche fachgerecht planen
- Netzwerkgeräte und Kommunikationsmuster erfassen
- IDS-Ereignisse auf Hosts und im Kontext des Netzwerks bewerten
- Blockiermaßnahmen nach Risiko und Betriebswirkung auswählen
- Erkennungen mit Angriffssimulationen testen und tunen
- Netzwerk- und Hostdaten in einen belastbaren Betriebsprozess überführen
Technische Bausteine
Kapitelinhaltsverzeichnis: Watchdog-Architektur, Sensorstandort und Erreichbarkeit; IP-Inventarisierung, Ping-, Port- und Dienstbeobachtung; host-basiertes IDS/IPS über Pulsar; Netzwerkereignisse, Verhaltensanalyse und Anomalien; Alarmpriorisierung und Asset-Kontext.
Die technischen Inhalte werden nicht isoliert betrachtet. Jede Funktion wird in Datenfluss, Verantwortlichkeit, Schutzbedarf und nachgelagerte Betriebsprozesse eingeordnet.
- Watchdog-Architektur, Sensorstandort und Erreichbarkeit
- IP-Inventarisierung, Ping-, Port- und Dienstbeobachtung
- host-basiertes IDS/IPS über Pulsar
- Netzwerkereignisse, Verhaltensanalyse und Anomalien
- Alarmpriorisierung und Asset-Kontext
- Blockierung, Isolation und alternative Gegenmaßnahmen
- Testangriffe, Baseline und Tuning
- Betriebsüberwachung und Sensorwartung
Schrittweise Umsetzung
Kapitelinhaltsverzeichnis: Netzsegmente, kritische Zonen und Sensorziele dokumentieren; Watchdog an geeignetem Standort bereitstellen; begrenzten Scanbereich definieren und Discovery ausführen; erkannte Geräte und offene Dienste plausibilisieren; IDS-Ereignisse auf einem Pulsar-Host aktiv beobachten.
Der folgende Ablauf bildet einen wiederholbaren Labor- und Betriebsprozess. Jeder Schritt endet mit einem dokumentierten Prüfpunkt, bevor die nächste Stufe begonnen wird.
- Schritt 1
Netzsegmente, kritische Zonen und Sensorziele dokumentieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 2
Watchdog an geeignetem Standort bereitstellen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 3
begrenzten Scanbereich definieren und Discovery ausführen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 4
erkannte Geräte und offene Dienste plausibilisieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 5
IDS-Ereignisse auf einem Pulsar-Host aktiv beobachten. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 6
kontrollierte Angriffssimulation im Labor durchführen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 7
Alarm mit Asset-, Prozess- und Netzwerkdaten anreichern. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 8
Blockieroptionen und mögliche Seiteneffekte bewerten. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 9
reversible Gegenmaßnahme ausführen und Wirkung prüfen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 10
Regeln, Sensorstatus und regelmäßigen Funktionstest dokumentieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
Praxisübungen und Szenarien
Kapitelinhaltsverzeichnis: Discovery eines Laborsegments mit unbekanntem Gerät; Erkennung eines simulierten Portscans oder verdächtigen Zugriffs; Korrelation eines Host- und Netzwerkereignisses; Blockierungstest mit Rücknahme und Funktionsprüfung.
Die Übungen werden mit klar abgegrenzten Testdaten und Rückfalloptionen durchgeführt. Zu jedem Szenario gehören Ausgangslage, Arbeitsauftrag, erwartete Beobachtung, Prüfkriterium und dokumentierte Abweichung.
- Discovery eines Laborsegments mit unbekanntem Gerät
- Erkennung eines simulierten Portscans oder verdächtigen Zugriffs
- Korrelation eines Host- und Netzwerkereignisses
- Blockierungstest mit Rücknahme und Funktionsprüfung
Betriebsstandards und Qualitätssicherung
Kapitelinhaltsverzeichnis: Scanbereiche und aktive Prüfungen mit Netzwerkbetrieb abstimmen; Blockierungen schrittweise und reversibel aktivieren; Sensorstatus sowie Datenlücken separat überwachen; Erkennungen mit repräsentativen Positiv- und Negativtests prüfen; Asset-Kritikalität in Alarmpriorität und Reaktion einbeziehen.
Die Überführung in den Regelbetrieb erfolgt über definierte Eigentümer, Freigaben, Messwerte und Review-Termine. Konfigurationen werden erst nach positiver Laborprüfung und dokumentierter Abnahme ausgeweitet.
- Scanbereiche und aktive Prüfungen mit Netzwerkbetrieb abstimmen
- Blockierungen schrittweise und reversibel aktivieren
- Sensorstatus sowie Datenlücken separat überwachen
- Erkennungen mit repräsentativen Positiv- und Negativtests prüfen
- Asset-Kritikalität in Alarmpriorität und Reaktion einbeziehen
Fehleranalyse und Wiederherstellung
Kapitelinhaltsverzeichnis: Watchdog erreicht ein Segment nicht; NAT oder dynamische Adressen erschweren die Asset-Zuordnung; legitimer Scanner löst wiederholt IDS-Alarme aus; Blockierung betrifft einen administrativen Wartungszugriff; Host- und Netzwerkereignis lassen sich zeitlich nicht korrelieren.
Die Diagnose folgt einer festen Reihenfolge: Symptom eingrenzen, letzte Änderung bestimmen, Datenpfad prüfen, Berechtigungen kontrollieren, Gegenprobe ausführen und nur danach eine Änderung vornehmen. Jede Korrektur wird mit einem Negativ- und einem Positivtest verifiziert.
- Watchdog erreicht ein Segment nicht
- NAT oder dynamische Adressen erschweren die Asset-Zuordnung
- legitimer Scanner löst wiederholt IDS-Alarme aus
- Blockierung betrifft einen administrativen Wartungszugriff
- Host- und Netzwerkereignis lassen sich zeitlich nicht korrelieren
Zielgruppe und Voraussetzungen
Kapitelinhaltsverzeichnis: Rollenprofil; erforderliches Vorwissen; Laborzugang; organisatorische Vorbereitung.
Teilnehmerkreis: Netzwerkadministration, Security Operations, Security Engineering und Plattformadministration.
Fachliche Voraussetzungen: Gute TCP/IP-Grundkenntnisse, Verständnis von Ports und Protokollen; Watchdog und Pulsar in einer Laborumgebung.
Für praktische Übungen werden administrative Rechte ausschließlich in der vorbereiteten Laborumgebung benötigt. Produktive Änderungen gehören nicht zum Seminarbetrieb.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Netzwerkadministration, Security Operations, Security Engineering und Plattformadministration |
| Voraussetzungen: | Gute TCP/IP-Grundkenntnisse, Verständnis von Ports und Protokollen; Watchdog und Pulsar in einer Laborumgebung |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, geführte Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Konfiguration, Laborübungen und strukturierte Fehleranalyse |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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