Das Seminar behandelt den produktionsnahen Betrieb containerisierter Anwendungen auf Fedora CoreOS. Podman, Quadlet und systemd werden mit persistenten Daten, SELinux, Netzwerken, Registries, Geheimnissen und kontrollierten Imagewechseln verbunden.
Der Seminaraufbau verbindet nachvollziehbare technische Grundlagen mit durchgängigen Übungen. Jede Konfiguration wird geplant, umgesetzt, geprüft und in ein wiederverwendbares Betriebsschema überführt.
Inhaltsübersicht
- Betriebsmodell für containerisierte Dienste
- Podman-Grundlagen und Imagekontrolle
- Quadlet und systemd-Integration
- Volumes, Dateirechte und SELinux-Labels
- Container-Netzwerke, Ports und Dienstabhängigkeiten
- Registries, Secrets, Updates und Fehlerbehandlung
Lernziele
- Betriebsmodell für containerisierte Dienste strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Podman-Grundlagen und Imagekontrolle strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Quadlet und systemd-Integration strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Volumes, Dateirechte und SELinux-Labels strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Container-Netzwerke, Ports und Dienstabhängigkeiten strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Registries, Secrets, Updates und Fehlerbehandlung strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Konfigurationsentscheidungen dokumentieren und in reproduzierbare Betriebsabläufe überführen
Seminarinhalte
1. Betriebsmodell für containerisierte Dienste
Der Themenblock ordnet Betriebsmodell für containerisierte Dienste in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: Anwendung, Hostkonfiguration und persistente Daten trennen.
- Schritt 2: Rootful- und Rootless-Betrieb nach Sicherheitsanforderung bewerten.
- Schritt 3: Podman als bevorzugten Laufzeitweg festlegen.
- Schritt 4: gleichzeitigen Docker- und Podman-Betrieb vermeiden und dokumentieren.
2. Podman-Grundlagen und Imagekontrolle
Der Themenblock ordnet Podman-Grundlagen und Imagekontrolle in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: Images anhand von Registry, Tag und Digest auswählen.
- Schritt 2: Container mit reproduzierbaren Parametern starten.
- Schritt 3: Ressourcen, Umgebungsvariablen und Benutzerkontext setzen.
- Schritt 4: Status, Prozesse und Exit-Codes prüfen.
3. Quadlet und systemd-Integration
Der Themenblock ordnet Quadlet und systemd-Integration in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: Container-, Volume- und Network-Units als Quadlet-Dateien erstellen.
- Schritt 2: Abhängigkeiten zu Netzwerk und Storage definieren.
- Schritt 3: Autostart, Neustartstrategie und Timeout konfigurieren.
- Schritt 4: generierte systemd-Units und Journalmeldungen kontrollieren.
4. Volumes, Dateirechte und SELinux-Labels
Der Themenblock ordnet Volumes, Dateirechte und SELinux-Labels in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: persistente Pfade unter /var planen.
- Schritt 2: Volumes und Bind-Mounts eindeutig beschreiben.
- Schritt 3: Eigentümer, UID-Mapping und Zugriffsrechte abstimmen.
- Schritt 4: SELinux-Kontexte und passende Mount-Optionen testen.
5. Container-Netzwerke, Ports und Dienstabhängigkeiten
Der Themenblock ordnet Container-Netzwerke, Ports und Dienstabhängigkeiten in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: Host- und Bridge-Netzwerke nach Anwendungsszenario wählen.
- Schritt 2: Ports und lokale DNS-Namen definieren.
- Schritt 3: Abhängigkeiten zwischen mehreren Diensten modellieren.
- Schritt 4: Erreichbarkeit, Namensauflösung und Neustartreihenfolge prüfen.
6. Registries, Secrets, Updates und Fehlerbehandlung
Der Themenblock ordnet Registries, Secrets, Updates und Fehlerbehandlung in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: Registry-Vertrauen und Authentifizierung einrichten.
- Schritt 2: Geheimnisse getrennt von Units und Images bereitstellen.
- Schritt 3: Imagewechsel mit Vorprüfung und kontrolliertem Neustart ausführen.
- Schritt 4: fehlerhafte Pulls, Healthchecks und Starts anhand des Journals diagnostizieren.
Praxisübungen
- Bereitstellung eines mehrteiligen Dienstes mit Quadlet-Container-, Volume- und Network-Units
- Absicherung eines persistenten Volumes mit korrekten Rechten und SELinux-Labels
- Einrichtung einer authentifizierten Registry-Verbindung
- Kontrollierter Imagewechsel mit Healthcheck, Rückfall und Logauswertung
Zielgruppe
Linux-Administration, DevOps, Plattformbetrieb, Anwendungsbetrieb und Teams, die einzelne Containerdienste ohne vollständigen Orchestrator betreiben
Voraussetzungen
Linux- und systemd-Grundkenntnisse, praktische Containerkenntnisse sowie grundlegendes Verständnis von Images, Registries und Netzwerken
Arbeitsweise
Vortrag, Systemdemonstrationen und angeleitete Übungen wechseln sich ab. Konfigurationsdateien werden versionierbar aufgebaut, mit Werkzeugen validiert und in kontrollierten Testsystemen ausgeführt. Fehlerbilder werden bewusst erzeugt und mit definierten Diagnose- und Rückfallverfahren bearbeitet.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Linux-Administration, DevOps, Plattformbetrieb, Anwendungsbetrieb und Teams, die einzelne Containerdienste ohne vollständigen Orchestrator betreiben |
| Voraussetzungen: | Linux- und systemd-Grundkenntnisse, praktische Containerkenntnisse sowie grundlegendes Verständnis von Images, Registries und Netzwerken |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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