Seminar Fedora CoreOS – Containerbetrieb mit Podman, Quadlet und systemd

Das Seminar behandelt den produktionsnahen Betrieb containerisierter Anwendungen auf Fedora CoreOS. Podman, Quadlet und systemd werden mit persistenten Daten, SELinux, Netzwerken, Registries, Geheimnissen und kontrollierten Imagewechseln verbunden.

Der Seminaraufbau verbindet nachvollziehbare technische Grundlagen mit durchgängigen Übungen. Jede Konfiguration wird geplant, umgesetzt, geprüft und in ein wiederverwendbares Betriebsschema überführt.

Inhaltsübersicht

  1. Betriebsmodell für containerisierte Dienste
  2. Podman-Grundlagen und Imagekontrolle
  3. Quadlet und systemd-Integration
  4. Volumes, Dateirechte und SELinux-Labels
  5. Container-Netzwerke, Ports und Dienstabhängigkeiten
  6. Registries, Secrets, Updates und Fehlerbehandlung

Lernziele

  • Betriebsmodell für containerisierte Dienste strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Podman-Grundlagen und Imagekontrolle strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Quadlet und systemd-Integration strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Volumes, Dateirechte und SELinux-Labels strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Container-Netzwerke, Ports und Dienstabhängigkeiten strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Registries, Secrets, Updates und Fehlerbehandlung strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Konfigurationsentscheidungen dokumentieren und in reproduzierbare Betriebsabläufe überführen

Seminarinhalte

1. Betriebsmodell für containerisierte Dienste

Der Themenblock ordnet Betriebsmodell für containerisierte Dienste in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Anwendung, Hostkonfiguration und persistente Daten trennen.
  2. Schritt 2: Rootful- und Rootless-Betrieb nach Sicherheitsanforderung bewerten.
  3. Schritt 3: Podman als bevorzugten Laufzeitweg festlegen.
  4. Schritt 4: gleichzeitigen Docker- und Podman-Betrieb vermeiden und dokumentieren.

2. Podman-Grundlagen und Imagekontrolle

Der Themenblock ordnet Podman-Grundlagen und Imagekontrolle in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Images anhand von Registry, Tag und Digest auswählen.
  2. Schritt 2: Container mit reproduzierbaren Parametern starten.
  3. Schritt 3: Ressourcen, Umgebungsvariablen und Benutzerkontext setzen.
  4. Schritt 4: Status, Prozesse und Exit-Codes prüfen.

3. Quadlet und systemd-Integration

Der Themenblock ordnet Quadlet und systemd-Integration in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Container-, Volume- und Network-Units als Quadlet-Dateien erstellen.
  2. Schritt 2: Abhängigkeiten zu Netzwerk und Storage definieren.
  3. Schritt 3: Autostart, Neustartstrategie und Timeout konfigurieren.
  4. Schritt 4: generierte systemd-Units und Journalmeldungen kontrollieren.

4. Volumes, Dateirechte und SELinux-Labels

Der Themenblock ordnet Volumes, Dateirechte und SELinux-Labels in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: persistente Pfade unter /var planen.
  2. Schritt 2: Volumes und Bind-Mounts eindeutig beschreiben.
  3. Schritt 3: Eigentümer, UID-Mapping und Zugriffsrechte abstimmen.
  4. Schritt 4: SELinux-Kontexte und passende Mount-Optionen testen.

5. Container-Netzwerke, Ports und Dienstabhängigkeiten

Der Themenblock ordnet Container-Netzwerke, Ports und Dienstabhängigkeiten in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Host- und Bridge-Netzwerke nach Anwendungsszenario wählen.
  2. Schritt 2: Ports und lokale DNS-Namen definieren.
  3. Schritt 3: Abhängigkeiten zwischen mehreren Diensten modellieren.
  4. Schritt 4: Erreichbarkeit, Namensauflösung und Neustartreihenfolge prüfen.

6. Registries, Secrets, Updates und Fehlerbehandlung

Der Themenblock ordnet Registries, Secrets, Updates und Fehlerbehandlung in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Registry-Vertrauen und Authentifizierung einrichten.
  2. Schritt 2: Geheimnisse getrennt von Units und Images bereitstellen.
  3. Schritt 3: Imagewechsel mit Vorprüfung und kontrolliertem Neustart ausführen.
  4. Schritt 4: fehlerhafte Pulls, Healthchecks und Starts anhand des Journals diagnostizieren.

Praxisübungen

  • Bereitstellung eines mehrteiligen Dienstes mit Quadlet-Container-, Volume- und Network-Units
  • Absicherung eines persistenten Volumes mit korrekten Rechten und SELinux-Labels
  • Einrichtung einer authentifizierten Registry-Verbindung
  • Kontrollierter Imagewechsel mit Healthcheck, Rückfall und Logauswertung

Zielgruppe

Linux-Administration, DevOps, Plattformbetrieb, Anwendungsbetrieb und Teams, die einzelne Containerdienste ohne vollständigen Orchestrator betreiben

Voraussetzungen

Linux- und systemd-Grundkenntnisse, praktische Containerkenntnisse sowie grundlegendes Verständnis von Images, Registries und Netzwerken

Arbeitsweise

Vortrag, Systemdemonstrationen und angeleitete Übungen wechseln sich ab. Konfigurationsdateien werden versionierbar aufgebaut, mit Werkzeugen validiert und in kontrollierten Testsystemen ausgeführt. Fehlerbilder werden bewusst erzeugt und mit definierten Diagnose- und Rückfallverfahren bearbeitet.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux-Administration, DevOps, Plattformbetrieb, Anwendungsbetrieb und Teams, die einzelne Containerdienste ohne vollständigen Orchestrator betreiben
Voraussetzungen: Linux- und systemd-Grundkenntnisse, praktische Containerkenntnisse sowie grundlegendes Verständnis von Images, Registries und Netzwerken
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Stream live 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Linz 3 Tage
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