Seminar Fedora CoreOS – Virtualisierung mit libvirt, VMware und Proxmox

Dieses Fachseminar behandelt die reproduzierbare Bereitstellung von Fedora CoreOS auf libvirt/QEMU, VMware und Proxmox. Images, Plattformmetadaten, Ignition-Transport, Templates, Klone, Netzwerk, Storage, Konsolenzugriff und Automatisierung werden vergleichend umgesetzt.

Der Seminaraufbau verbindet nachvollziehbare technische Grundlagen mit durchgängigen Übungen. Jede Konfiguration wird geplant, umgesetzt, geprüft und in ein wiederverwendbares Betriebsschema überführt.

Inhaltsübersicht

  1. Gemeinsames VM-Modell und Imageauswahl
  2. libvirt und QEMU
  3. VMware-Bereitstellung
  4. Proxmox-Bereitstellung
  5. Netzwerk, Storage und Identität bei Klonen
  6. Automation, Tests und Fehlerdiagnose

Lernziele

  • Gemeinsames VM-Modell und Imageauswahl strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • libvirt und QEMU strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • VMware-Bereitstellung strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Proxmox-Bereitstellung strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Netzwerk, Storage und Identität bei Klonen strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Automation, Tests und Fehlerdiagnose strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Konfigurationsentscheidungen dokumentieren und in reproduzierbare Betriebsabläufe überführen

Seminarinhalte

1. Gemeinsames VM-Modell und Imageauswahl

Der Themenblock ordnet Gemeinsames VM-Modell und Imageauswahl in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Architektur, Firmware und Zielplattform erfassen.
  2. Schritt 2: passendes Fedora-CoreOS-Diskimage und Stream wählen.
  3. Schritt 3: CPU, Speicher, Netzwerk und Datenträger standardisieren.
  4. Schritt 4: Ignition-Transport und Konsolenzugang je Plattform festlegen.

2. libvirt und QEMU

Der Themenblock ordnet libvirt und QEMU in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Image in einen verwalteten Storagepool übernehmen.
  2. Schritt 2: VM mit Firmware, Netzwerk und Zusatzdatenträger definieren.
  3. Schritt 3: Ignition über den vorgesehenen Plattformmechanismus übergeben.
  4. Schritt 4: Boot, Konsole, SSH und First-Boot-Ergebnis prüfen.

3. VMware-Bereitstellung

Der Themenblock ordnet VMware-Bereitstellung in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: geeigneten Image- oder Importweg vorbereiten.
  2. Schritt 2: virtuelle Hardware und Netzwerkzuordnung festlegen.
  3. Schritt 3: Ignition und Gastinformationen plattformgerecht bereitstellen.
  4. Schritt 4: Template, Klon und Konsolendiagnose testen.

4. Proxmox-Bereitstellung

Der Themenblock ordnet Proxmox-Bereitstellung in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Diskimage importieren und VM-Hardware konfigurieren.
  2. Schritt 2: Ignition-Übergabe und Startparameter vorbereiten.
  3. Schritt 3: Template- oder Klonablauf mit eindeutigen Hostwerten gestalten.
  4. Schritt 4: Boot-, Netzwerk- und Storagezustand nach dem Klonen validieren.

5. Netzwerk, Storage und Identität bei Klonen

Der Themenblock ordnet Netzwerk, Storage und Identität bei Klonen in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: MAC-, Hostname- und Maschinenidentität eindeutig erzeugen.
  2. Schritt 2: DHCP, statische Netze und Cloud-Metadaten abstimmen.
  3. Schritt 3: zusätzliche Disks und persistente Mounts korrekt zuordnen.
  4. Schritt 4: veraltete Ignition- oder Templatezustände vermeiden.

6. Automation, Tests und Fehlerdiagnose

Der Themenblock ordnet Automation, Tests und Fehlerdiagnose in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: VM-Erstellung mit CLI, API oder Terraform automatisieren.
  2. Schritt 2: Butane-Basis und Plattformparameter trennen.
  3. Schritt 3: First-Boot- und Diensttests nach jeder Bereitstellung ausführen.
  4. Schritt 4: Konsolen-, Metadaten-, Image- und Netzwerkfehler systematisch eingrenzen.

Praxisübungen

  • Automatisierte Bereitstellung einer Fedora-CoreOS-VM auf libvirt
  • Erstellung eines wiederverwendbaren Templates für eine zweite Virtualisierungsplattform
  • Klonprüfung mit eindeutiger Identität und persistentem Zusatzdatenträger
  • Diagnose eines fehlerhaften Ignition-Transports und eines Netzwerkproblems

Zielgruppe

Virtualisierungs- und Linux-Administration, DevOps, Plattformengineering, Laborteams und Betreiber privater Cloud- oder Rechenzentrumsumgebungen

Voraussetzungen

Linux- und Netzwerkgrundkenntnisse, praktische Erfahrung mit mindestens einer Virtualisierungsplattform sowie Basiswissen zu VM-Images und YAML

Arbeitsweise

Vortrag, Systemdemonstrationen und angeleitete Übungen wechseln sich ab. Konfigurationsdateien werden versionierbar aufgebaut, mit Werkzeugen validiert und in kontrollierten Testsystemen ausgeführt. Fehlerbilder werden bewusst erzeugt und mit definierten Diagnose- und Rückfallverfahren bearbeitet.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Virtualisierungs- und Linux-Administration, DevOps, Plattformengineering, Laborteams und Betreiber privater Cloud- oder Rechenzentrumsumgebungen
Voraussetzungen: Linux- und Netzwerkgrundkenntnisse, praktische Erfahrung mit mindestens einer Virtualisierungsplattform sowie Basiswissen zu VM-Images und YAML
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
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