Seminar Fedora CoreOS – Storage, RAID, LUKS und persistente Daten

Das Fachseminar behandelt den belastbaren Umgang mit persistenten Daten auf Fedora CoreOS. Geräteidentifikation, Partitionierung, Dateisysteme, /var, Containerdaten, RAID, Verschlüsselung, Netzwerk-Storage, Mount-Abhängigkeiten und Recovery werden mit Butane und Ignition umgesetzt.

Der Seminaraufbau verbindet nachvollziehbare technische Grundlagen mit durchgängigen Übungen. Jede Konfiguration wird geplant, umgesetzt, geprüft und in ein wiederverwendbares Betriebsschema überführt.

Inhaltsübersicht

  1. Dateisystemmodell und Datenklassen
  2. Stabile Geräteidentifikation und Partitionierung
  3. Dateisysteme und Mount-Units
  4. Containerdaten und /var-Strategien
  5. RAID und Bootspiegel
  6. LUKS, TPM2 und Tang
  7. Netzwerk-Storage und Wiederherstellung

Lernziele

  • Dateisystemmodell und Datenklassen strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Stabile Geräteidentifikation und Partitionierung strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Dateisysteme und Mount-Units strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Containerdaten und /var-Strategien strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • RAID und Bootspiegel strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • LUKS, TPM2 und Tang strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Konfigurationsentscheidungen dokumentieren und in reproduzierbare Betriebsabläufe überführen

Seminarinhalte

1. Dateisystemmodell und Datenklassen

Der Themenblock ordnet Dateisystemmodell und Datenklassen in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: unveränderliche und beschreibbare Bereiche zuordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration, Laufzeitdaten, Logs und Anwendungsdaten klassifizieren.
  3. Schritt 3: Pfade unter /var für Container und Dienste planen.
  4. Schritt 4: Backup-, Wiederherstellungs- und Lebenszyklusanforderungen festlegen.

2. Stabile Geräteidentifikation und Partitionierung

Der Themenblock ordnet Stabile Geräteidentifikation und Partitionierung in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Geräte über WWN, Pfad oder Label statt flüchtigem Namen referenzieren.
  2. Schritt 2: vorhandene und neue Datenträger sicher unterscheiden.
  3. Schritt 3: Partitionen mit Größen-, Start- und Überschreibregeln definieren.
  4. Schritt 4: Ergebnis nach dem First Boot gegen den Sollplan prüfen.

3. Dateisysteme und Mount-Units

Der Themenblock ordnet Dateisysteme und Mount-Units in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: passendes Dateisystem nach Last- und Recoveryanforderung auswählen.
  2. Schritt 2: Formatierung und Label reproduzierbar beschreiben.
  3. Schritt 3: Mountpunkte, Optionen und systemd-Abhängigkeiten erzeugen.
  4. Schritt 4: Fehlerfall und verzögertes Gerät ohne Bootschleife behandeln.

4. Containerdaten und /var-Strategien

Der Themenblock ordnet Containerdaten und /var-Strategien in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Podman- und Anwendungsdatenpfade bestimmen.
  2. Schritt 2: separate Volumes oder eigenes /var nach Kapazität planen.
  3. Schritt 3: Eigentümer, UID-Mapping und SELinux-Kontexte abstimmen.
  4. Schritt 4: Restore und Containerwiederanlauf aus einem Datenstand testen.

5. RAID und Bootspiegel

Der Themenblock ordnet RAID und Bootspiegel in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Leistungs- und Verfügbarkeitsziel für RAID festlegen.
  2. Schritt 2: Daten-RAID mit Ignition oder systemd vorbereiten.
  3. Schritt 3: gespiegeltes Boot- und Systemlayout nach Plattformanforderung planen.
  4. Schritt 4: Ausfall eines Datenträgers erkennen und Wiederaufbau dokumentieren.

6. LUKS, TPM2 und Tang

Der Themenblock ordnet LUKS, TPM2 und Tang in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: zu verschlüsselnde Datenbereiche und Schlüsselrisiken bestimmen.
  2. Schritt 2: LUKS-Gerät und Entsperrverfahren konfigurieren.
  3. Schritt 3: TPM2- oder Tang-Bindung mit Rückfallweg einrichten.
  4. Schritt 4: Schlüsselrotation und Recovery ohne Datenverlust erproben.

7. Netzwerk-Storage und Wiederherstellung

Der Themenblock ordnet Netzwerk-Storage und Wiederherstellung in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: NFS- oder vergleichbare Mountanforderungen erfassen.
  2. Schritt 2: Netzwerk-, DNS- und Authentifizierungsabhängigkeiten modellieren.
  3. Schritt 3: Automount oder kontrollierten Start bei Nichterreichbarkeit konfigurieren.
  4. Schritt 4: Hostersatz, Remount und Datenkonsistenz mit Runbook prüfen.

Praxisübungen

  • Provisionierung eines zusätzlichen Datenträgers mit Partition, Dateisystem und Mount-Unit
  • Einrichtung eines persistenten Container-Volumes mit korrekten SELinux-Labels
  • Aufbau eines RAID- oder simulierten Spiegel-Szenarios
  • Verschlüsselung eines Datenbereichs mit dokumentiertem Recovery-Verfahren

Zielgruppe

Linux- und Storageadministration, Plattformbetrieb, DevOps, Rechenzentrumsbetrieb und Teams mit zustandsbehafteten Containerdiensten

Voraussetzungen

Sichere Linux-Grundkenntnisse zu Blockgeräten, Dateisystemen und Mounts sowie Basiswissen zu Containervolumes, YAML und systemd

Arbeitsweise

Vortrag, Systemdemonstrationen und angeleitete Übungen wechseln sich ab. Konfigurationsdateien werden versionierbar aufgebaut, mit Werkzeugen validiert und in kontrollierten Testsystemen ausgeführt. Fehlerbilder werden bewusst erzeugt und mit definierten Diagnose- und Rückfallverfahren bearbeitet.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux- und Storageadministration, Plattformbetrieb, DevOps, Rechenzentrumsbetrieb und Teams mit zustandsbehafteten Containerdiensten
Voraussetzungen: Sichere Linux-Grundkenntnisse zu Blockgeräten, Dateisystemen und Mounts sowie Basiswissen zu Containervolumes, YAML und systemd
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
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Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
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