Seminar Gladys Assistant – Docker, NAS und systematischer Betrieb

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe
  6. Voraussetzungen
  7. Methodik

Einordnung und Zielsetzung

Das Seminar vermittelt die planbare Bereitstellung und den dauerhaften Betrieb von Gladys Assistant als Container auf Linux-Hosts, NAS-Systemen oder vergleichbaren Plattformen.

Im Mittelpunkt stehen persistente Daten, Gerätezugriffe, Netzwerkanbindung, sichere Konfiguration, Startreihenfolge, Ressourcensteuerung, Protokolle, Sicherung, Update und Wiederherstellung. Jede Änderung wird mit Vorprüfung, Sollzustand, Validierung und Rückfallplan durchgeführt.

Lernziele

  • Ein geeignetes Container- und Hostdesign auswählen
  • Persistente Daten und Gerätezugriffe korrekt abbilden
  • Netzwerk, DNS, Ports und lokale Erreichbarkeit kontrollieren
  • Konfiguration und sensible Werte betriebssicher verwalten
  • Updates und Wiederherstellungen reproduzierbar durchführen
  • Monitoring, Protokollierung und Betriebsdokumentation etablieren

Seminarinhalte

1. Zielarchitektur für Container und NAS

Betriebsanforderungen werden in ein klares Host-, Speicher- und Netzwerkdesign übersetzt.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Hostplattform, Containerlaufzeit und Administrationsweg erfassen
  2. Datenpfade, Sicherungsziele und verfügbare Geräteanschlüsse inventarisieren
  3. Netzwerkmodus und lokale Erreichbarkeit festlegen
  4. Ressourcenbedarf und Reserven für Zeitreihen, Integrationen und Kameras bewerten
  5. Abhängigkeiten und Wiederanlaufreihenfolge dokumentieren

Arbeitsprodukt

Container-Zielarchitektur mit Speicher- und Netzwerkplan

2. Persistenz, Volumes und Gerätezugriffe

Daten und Hardwarezugriffe werden so konfiguriert, dass Containerwechsel keine Zustände verlieren.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Persistente Anwendungsdaten von flüchtigen Containerdaten trennen
  2. Hostverzeichnisse oder Volumes mit eindeutiger Eigentümerschaft anlegen
  3. Zugriffsrechte und freien Speicher prüfen
  4. USB- und serielle Geräte stabil identifizieren und bereitstellen
  5. Container neu erstellen und Persistenz mit einem Kontrollobjekt nachweisen

Arbeitsprodukt

Geprüfte Persistenz- und Gerätezuordnung

3. Netzwerk, Namensauflösung und lokale Dienste

Kommunikationswege zu Browsern, MQTT, Zigbee2MQTT, Kameras und weiteren lokalen Diensten werden systematisch geprüft.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Erforderliche Kommunikationsbeziehungen und Ports erfassen
  2. Host-, Bridge- oder vergleichbares Netzwerkmodell begründet auswählen
  3. Namensauflösung und Zeitbasis des Hosts prüfen
  4. Zugriff auf lokale Geräte und Dienste aus dem Container testen
  5. Unerwünschte externe Erreichbarkeit ausschließen
  6. Ergebnis als Netzwerk- und Freigabematrix dokumentieren

Arbeitsprodukt

Validierte Netzwerk- und Kommunikationsmatrix

4. Konfiguration, Geheimnisse und Startverhalten

Konfigurationswerte werden nachvollziehbar getrennt, geschützt und beim Start geprüft.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Konfigurationsquellen und sensible Werte klassifizieren
  2. Umgebungsvariablen und Dateirechte kontrolliert setzen
  3. Zeitzone, Neustartverhalten und Abhängigkeiten festlegen
  4. Start mit gültiger und absichtlich fehlerhafter Konfiguration testen
  5. Protokolle auf eindeutige Ursachen und fehlende Werte prüfen
  6. Betriebshandbuch um Start-, Stopp- und Diagnosebefehle ergänzen

Arbeitsprodukt

Geprüfte Laufzeitkonfiguration mit Start- und Stoppverfahren

5. Backup, Restore und Umzug

Eine Sicherung wird nicht nur erzeugt, sondern in einer getrennten Testinstanz wiederhergestellt.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Sicherungsumfang und Konsistenzzeitpunkt festlegen
  2. Anwendungsdaten, Konfiguration und ergänzende Dokumentation sichern
  3. Sicherung mit Datum, Version und Prüfsumme kennzeichnen
  4. Leere Zielinstanz mit getrenntem Namen und Port vorbereiten
  5. Daten wiederherstellen und Benutzer, Geräte, Szenen und Verläufe prüfen
  6. Umzugs- und Rückfallverfahren dokumentieren

Arbeitsprodukt

Erfolgreich geprüfte Wiederherstellung mit Nachweisprotokoll

6. Updates, Rollback und Tagesbetrieb

Updates werden mit Vorprüfung, Sicherung, kontrolliertem Wechsel und definiertem Rollback ausgeführt.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Release- und Kompatibilitätsrisiken vor dem Update erfassen
  2. Aktuellen Zustand und funktionsfähige Sicherung dokumentieren
  3. Neues Containerabbild kontrolliert bereitstellen
  4. Start, Anmeldedialog, Integrationen, Szenen und Protokolle prüfen
  5. Bei Fehlern auf den letzten freigegebenen Zustand zurückwechseln
  6. Regelprüfungen für Speicher, Neustarts, Fehler und Sicherungen festlegen

Arbeitsprodukt

Update- und Betriebscheckliste mit getestetem Rollback

Praxisübungen

  1. Eine Containerinstanz mit persistenten Daten und definiertem Netzwerkmodell bereitstellen
  2. USB- oder simulierten Gerätezugriff sowie lokale Dienstkommunikation prüfen
  3. Sicherung erstellen, in einer getrennten Instanz wiederherstellen und fachlich abnehmen
  4. Ein Update mit dokumentiertem Rollback durchführen

Zielgruppe

Linux- und NAS-Administratoren, DevOps-Teams, Plattformbetreiber und technische Smart-Home-Verantwortliche

Voraussetzungen

Sichere Linux-Grundkenntnisse, Container- und Netzwerkgrundlagen sowie Zugriff auf einen vorbereiteten Host oder NAS-Laborplatz

Methodik

Fachliche Einordnung, geführte Demonstrationen, schrittweise Laborübungen, dokumentierte Kontrollpunkte, Negativtests und strukturierte Fehleranalyse werden miteinander verbunden. Jede technische Änderung beginnt mit einer Vorprüfung und endet mit einer nachvollziehbaren Validierung.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux- und NAS-Administratoren, DevOps-Teams, Plattformbetreiber und technische Smart-Home-Verantwortliche
Voraussetzungen: Sichere Linux-Grundkenntnisse, Container- und Netzwerkgrundlagen sowie Zugriff auf einen vorbereiteten Host oder NAS-Laborplatz
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Praxisübungen, Kontrollpunkte und strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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