Seminar Gladys Assistant – Migration, Konsolidierung und Smart-Home-Neudesign

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe
  6. Voraussetzungen
  7. Methodik

Einordnung und Zielsetzung

Das Seminar behandelt die kontrollierte Überführung einer bestehenden Smart-Home-Landschaft in Gladys Assistant oder die Konsolidierung mehrerer paralleler Steuerungswege.

Im Mittelpunkt stehen Inventar, Abhängigkeiten, Zielarchitektur, Namens- und Gerätemodell, Pilotmigration, Szenenübernahme, Daten- und Kontenbereinigung, Abnahme, Parallelbetrieb und Rückfall.

Lernziele

  • Ist-Landschaften vollständig und risikoorientiert inventarisieren
  • Doppelte Steuerpfade und Abhängigkeiten identifizieren
  • Ein lokales, wartbares Zielbild entwickeln
  • Geräte und Automationen in kontrollierten Wellen migrieren
  • Daten, Konten und Schlüssel sicher behandeln
  • Cutover, Abnahme, Rückfall und Altabschaltung planen

Seminarinhalte

1. Ist-Inventar und Abhängigkeitsanalyse

Geräte, Gateways, Konten, Apps, Automationen und Datenpfade werden in einem konsistenten Inventar erfasst.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Geräte mit Standort, Protokoll, Eigentümer und Kritikalität erfassen
  2. Gateways, Cloud-Konten und lokale Dienste zuordnen
  3. Automationen mit Auslöser, Bedingung und Aktion dokumentieren
  4. Abhängigkeiten und versteckte Einpunktfehler markieren
  5. Dubletten und nicht mehr verwendete Komponenten kennzeichnen
  6. Inventar nach Migrationsrisiko priorisieren

Arbeitsprodukt

Vollständiges Ist-Inventar mit Abhängigkeitskarte

2. Zielarchitektur und Konsolidierungsregeln

Aus dem Ist-Bild entsteht ein Zielmodell mit klaren Zuständigkeiten und möglichst wenigen parallelen Steuerpfaden.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Lokale und optionale entfernte Komponenten festlegen
  2. Führende Quelle für Geräte, Räume und Szenen bestimmen
  3. Benennungs-, Raum- und Identitätsregeln definieren
  4. Protokoll- und Integrationswahl je Geräteklasse treffen
  5. Sicherheitszonen, Konten und Schlüsselverantwortung festlegen
  6. Ausschluss- und Ersatzentscheidungen dokumentieren

Arbeitsprodukt

Freigegebene Zielarchitektur mit Konsolidierungsregeln

3. Pilotwelle und Geräteübernahme

Eine repräsentative, unkritische Gerätegruppe wird vollständig migriert und abgenommen.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Pilotgeräte mit geringer Auswirkung und guter Testbarkeit auswählen
  2. Sicherung und Rückfallzustand vor der Änderung dokumentieren
  3. Geräte aus altem Steuerpfad lösen oder parallel lesend erfassen
  4. In Gladys erkennen, benennen und Räumen zuordnen
  5. Funktionen, Zustände und Neustartverhalten prüfen
  6. Erkenntnisse in Migrationscheckliste übernehmen

Arbeitsprodukt

Abgenommene Pilotwelle mit aktualisierter Checkliste

4. Automationen und Szenen neu modellieren

Bestehende Regeln werden nicht blind kopiert, sondern fachlich bereinigt und testbar neu aufgebaut.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Auslöser, Bedingungen, Aktionen und Zeitabhängigkeiten zerlegen
  2. Doppelte, widersprüchliche und veraltete Regeln entfernen
  3. Neue Szenen mit klarer Benennung und begrenztem Umfang erstellen
  4. Normal-, Grenz- und Fehlerfälle formulieren
  5. Parallelbetrieb ohne doppelte Auslösung sicherstellen
  6. Rücksetz- und manuelle Bedienwege prüfen

Arbeitsprodukt

Bereinigter Szenen- und Automationstestkatalog

5. Konten, Daten und Sicherheitsbereinigung

Alte Konten, Schlüssel, Freigaben und nicht mehr benötigte Daten werden kontrolliert behandelt.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Konten und API-Schlüssel je Plattform inventarisieren
  2. Neue Schlüssel nur für erforderliche Integrationen erzeugen
  3. Alte Freigaben nach erfolgreicher Abnahme entziehen
  4. Aufbewahrungs- und Löschregeln für Verlaufs- und Protokolldaten anwenden
  5. Zugangsdokumentation aktualisieren
  6. Berechtigungsprüfung mit Testkonten durchführen

Arbeitsprodukt

Bereinigtes Konten- und Schlüsselverzeichnis

6. Cutover, Abnahme und Altabschaltung

Die abschließende Umschaltung erfolgt mit Wartungsfenster, Kommunikationsplan und messbaren Abnahmekriterien.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Migrationswellen und Abhängigkeiten in eine Cutover-Reihenfolge bringen
  2. Sicherungen und Rollback-Punkte vor jeder Welle verifizieren
  3. Geräte, Szenen, Dashboards und Benachrichtigungen abnehmen
  4. Stabilitätsphase und Fehlererfassung festlegen
  5. Altsysteme zunächst isolieren und anschließend kontrolliert abschalten
  6. Abschlussinventar und Betriebsübergabe erstellen

Arbeitsprodukt

Cutover- und Abschaltplan mit Abnahmeprotokoll

Praxisübungen

  1. Eine heterogene Beispielumgebung inventarisieren und Abhängigkeiten visualisieren
  2. Zielarchitektur und Migrationswellen priorisieren
  3. Pilotgeräte und Automationen in ein bereinigtes Modell überführen
  4. Cutover, Rollback und Altabschaltung als Ablaufplan erstellen

Zielgruppe

Smart-Home-Architekten, Administratoren, Systemintegratoren, Projektleiter und Verantwortliche für Plattformkonsolidierung

Voraussetzungen

Erfahrung mit mindestens einer Smart-Home-Plattform, Netzwerkgrundlagen und grundlegende Gladys-Assistant-Kenntnisse

Methodik

Fachliche Einordnung, geführte Demonstrationen, schrittweise Laborübungen, dokumentierte Kontrollpunkte, Negativtests und strukturierte Fehleranalyse werden miteinander verbunden. Jede technische Änderung beginnt mit einer Vorprüfung und endet mit einer nachvollziehbaren Validierung.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Smart-Home-Architekten, Administratoren, Systemintegratoren, Projektleiter und Verantwortliche für Plattformkonsolidierung
Voraussetzungen: Erfahrung mit mindestens einer Smart-Home-Plattform, Netzwerkgrundlagen und grundlegende Gladys-Assistant-Kenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Praxisübungen, Kontrollpunkte und strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Salzburg 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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