Seminar Gladys Assistant – KI-Assistenz und natürlichsprachliche Steuerung

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe
  6. Voraussetzungen
  7. Methodik

Einordnung und Zielsetzung

Das Seminar behandelt die kontrollierte Nutzung natürlichsprachlicher Assistenzfunktionen in Gladys Assistant. Fachliche Absichten werden in sichere Geräteabfragen, Szenen und begrenzte Aktionen übersetzt.

Im Vordergrund stehen Datenminimierung, Berechtigungsgrenzen, Prompt- und Testdesign, nachvollziehbare Rückmeldungen, Fehlinterpretationen und Rückfallwege. Sicherheitskritische oder irreversible Aktionen werden nicht ohne zusätzliche technische Schutzschicht automatisiert.

Lernziele

  • Natürlichsprachliche Assistenz als zusätzliche Bedienebene einordnen
  • Geeignete und ungeeignete Automationsfälle unterscheiden
  • Daten- und Berechtigungsgrenzen definieren
  • Eindeutige Anweisungen und robuste Rückfragen entwerfen
  • Fehlinterpretationen systematisch testen und begrenzen
  • Betriebs-, Freigabe- und Abschaltverfahren festlegen

Seminarinhalte

1. Einsatzfälle und Risikoklassifizierung

Anwendungsfälle werden nach Nutzen, Reversibilität und möglicher Auswirkung geordnet.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Informationsabfragen, Komfortaktionen und sicherheitsrelevante Befehle trennen
  2. Erforderliche Geräte- und Kontextdaten pro Fall erfassen
  3. Reversible und irreversible Aktionen kennzeichnen
  4. Fälle mit Personen-, Kamera- oder Präsenzdaten gesondert bewerten
  5. Freigabe-, Bestätigungs- und Ausschlussregeln formulieren

Arbeitsprodukt

Priorisierter KI-Einsatzfallkatalog mit Risikoklassen

2. Datenfluss, Konfiguration und Schutzgrenzen

Verarbeitete Daten, optionale Dienste und lokale Verantwortlichkeiten werden transparent dokumentiert.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Eingaben, Kontextdaten, Geräteinformationen und Ausgaben erfassen
  2. Lokale und entfernte Verarbeitungsschritte unterscheiden
  3. Konten, Schlüssel und Berechtigungen auf das notwendige Maß begrenzen
  4. Sensible Räume, Geräte und Datenfelder ausschließen
  5. Protokollierungs- und Löschregeln definieren
  6. Deaktivierungs- und Schlüsselwechselverfahren vorbereiten

Arbeitsprodukt

Datenfluss- und Berechtigungskonzept für Assistenzfunktionen

3. Natürlichsprachliche Abfragen

Zustands- und Verlaufsabfragen werden mit eindeutigen Begriffen und überprüfbaren Antworten aufgebaut.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Geräte, Räume und Messwerte sprachlich eindeutig benennen
  2. Abfragen für aktuellen Zustand und einfachen Verlauf formulieren
  3. Antworten gegen die tatsächlichen Plattformdaten vergleichen
  4. Unvollständige, mehrdeutige und widersprüchliche Eingaben testen
  5. Rückfragen und Fehlermeldungen verständlich gestalten
  6. Testfälle und erwartete Antworten dokumentieren

Arbeitsprodukt

Geprüfter Katalog natürlichsprachlicher Zustandsabfragen

4. Sichere Aktionen und Szenen

Aktionen werden bevorzugt über klar definierte Szenen mit begrenztem Wirkungsumfang ausgeführt.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Unkritische Szenen mit eindeutigen Namen auswählen
  2. Vorbedingungen, erlaubte Parameter und Rückmeldung festlegen
  3. Natürlichsprachliche Auslösung mit Normalfall testen
  4. Mehrdeutige, widersprüchliche und unzulässige Befehle senden
  5. Bestätigung für höher eingestufte Aktionen ergänzen
  6. Teilausführung und Rücksetzszene prüfen

Arbeitsprodukt

Geprüfte Assistenzszenen mit Bestätigungs- und Rücksetzlogik

5. Testdesign gegen Fehlinterpretationen

Ein strukturierter Testsatz deckt sprachliche Varianten, fehlenden Kontext und unerwartete Zustände ab.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Synonyme, Umgangssprache und Tippfehler in Testgruppen sammeln
  2. Ähnliche Raum- und Gerätenamen gezielt gegeneinander testen
  3. Fehlenden oder veralteten Gerätezustand simulieren
  4. Nicht berechtigte und ausgeschlossene Aktionen prüfen
  5. Abweichungen nach Ursache und Auswirkung klassifizieren
  6. Freigabeschwelle für neue Anweisungen festlegen

Arbeitsprodukt

Negativ- und Robustheitstestkatalog

6. Betrieb, Beobachtung und Abschaltung

Assistenzfunktionen werden nur mit klarer Überwachung und schnellem Rückfallweg betrieben.

Schrittweise Bearbeitung

  1. Erfolgs-, Fehler- und Ablehnungskennzahlen definieren
  2. Stichproben und wiederkehrende Regressionstests planen
  3. Änderungen an Geräten, Szenen und Namen als Testauslöser festlegen
  4. Schlüsselwechsel und Kontosperre durchführen
  5. Assistenzfunktion deaktivieren und manuelle Bedienung nachweisen
  6. Betriebs- und Freigabedokumentation abschließen

Arbeitsprodukt

Betriebskonzept mit Regressionstest und Abschaltverfahren

Praxisübungen

  1. Einsatzfälle nach Risiko klassifizieren und einen Freigabekatalog erstellen
  2. Natürlichsprachliche Zustandsabfragen mit Sollwerten testen
  3. Zwei unkritische Szenen mit Bestätigung und Rücksetzweg auslösen
  4. Mehrdeutige, unzulässige und veraltete Kontexte als Negativtests prüfen

Zielgruppe

Smart-Home-Administratoren, Automationsdesigner, Datenschutz- und Sicherheitsverantwortliche sowie technische Produktverantwortliche

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Gladys Assistant, Szenen und Geräten; Verständnis grundlegender Datenschutz- und Berechtigungskonzepte

Methodik

Fachliche Einordnung, geführte Demonstrationen, schrittweise Laborübungen, dokumentierte Kontrollpunkte, Negativtests und strukturierte Fehleranalyse werden miteinander verbunden. Jede technische Änderung beginnt mit einer Vorprüfung und endet mit einer nachvollziehbaren Validierung.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Smart-Home-Administratoren, Automationsdesigner, Datenschutz- und Sicherheitsverantwortliche sowie technische Produktverantwortliche
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Gladys Assistant, Szenen und Geräten; Verständnis grundlegender Datenschutz- und Berechtigungskonzepte
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Praxisübungen, Kontrollpunkte und strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
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