Seminar Jeedom Intensivseminar – Automatisierung, Visualisierung und Energie

Tragfähige Gebäudeautomation entsteht aus einem konsistenten Datenmodell, eindeutigen Betriebsarten und kontrollierten Rückmeldungen. Visualisierung und Energieauswertung müssen dieselben Zustände verwenden wie die Automationslogik, damit Bedienung und Systemverhalten übereinstimmen.

Das Intensivseminar führt von Gerätebefehlen über virtuelle Abstraktionen und Szenarien bis zu zielgruppengerechten Bedienoberflächen und einer vollständigen Heizungs-, Klima- und Energieautomation.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

  • Geräte, Befehle, generische Typen und virtuelle Abstraktionen konsistent modellieren
  • Einfache und komplexe Szenarien mit Zuständen, Zeitlogik und Fehlerbehandlung entwickeln
  • Dashboards, Ansichten, Designs, Widgets und Benachrichtigungen zielgruppengerecht aufbauen
  • Historien und Energiekennzahlen für stabile Heizungs-, Klima- und Laststeuerung nutzen

Zielgruppe

Jeedom-Power-User, Smart-Home-Integratoren, Gebäude- und Energietechnik, technische Key-User sowie Projektverantwortliche für Automations- und Visualisierungslösungen.

Voraussetzungen

Grundlegende Jeedom-Bedienung und Verständnis typischer Sensor-Aktor-Zusammenhänge. Für Energie- und Klimabeispiele sind technische Grundkenntnisse hilfreich.

Seminarinhalte

  1. Schritt 1: Gebäude, Funktionen und Betriebsarten modellieren

    Objekte, Räume, Anlagen, Benutzerrollen und fachliche Betriebsarten werden festgelegt. Komfort, Abwesenheit, Nacht, Störung und manuelle Übersteuerung erhalten eindeutige Bedeutung und Priorität.

  2. Schritt 2: Geräte- und Befehlsmodell normalisieren

    Informations- und Aktionsbefehle werden hinsichtlich Typ, Untertyp, Einheit, Aktualität, Sichtbarkeit und Historisierung geprüft. Generische Typen vereinheitlichen gleichartige Funktionen verschiedener Protokolle.

  3. Schritt 3: Virtuelle Geräte und berechnete Zustände erstellen

    Mehrere physische Quellen werden zu stabilen fachlichen Zuständen zusammengeführt. Berechnung, Aggregation, Fallback, Aktualisierung und Schleifenvermeidung werden an praxisnahen virtuellen Geräten umgesetzt.

  4. Schritt 4: Szenarien grundlegend aufbauen

    Trigger, Zeitpläne, Bedingungen, Aktionen, Variablen und Tags werden eingesetzt. Eine erste Raumautomation wird mit Logprüfung, manueller Übersteuerung und eindeutigem Abschaltverhalten abgenommen.

  5. Schritt 5: Fortgeschrittene Szenariologik entwickeln

    Zustandsautomaten, Hysterese, Sperrzeiten, verschachtelte Bedingungen, Mehrfachstart, Timeout und Wiederverwendung werden kontrolliert kombiniert. Fehler- und Wiederanlaufpfade werden explizit modelliert.

  6. Schritt 6: Interaktionen und Benachrichtigungen integrieren

    Sprach- oder Texteingaben, Rückfragen, Meldungskanäle, Eskalation, Ruhezeiten und Quittierung werden geplant. Kritische Aktionen erhalten zusätzliche Bestätigung und nachvollziehbare Protokollierung.

  7. Schritt 7: Dashboard und Synthese strukturieren

    Alltagsbedienung, technische Übersicht und Energieansicht werden getrennt. Sichtbarkeit, Reihenfolge, generische Typen, Widgets und mobile Bedienung werden mit definierten Bedienfällen geprüft.

  8. Schritt 8: Ansichten und Designs erstellen

    Grundriss- oder Prozessdarstellungen verbinden Zustände, Bedienfunktionen und Historien. Informationsdichte, Kontrast, Rückmeldung, Fehlbedienung und Ladezeit werden in einer Oberflächenabnahme bewertet.

  9. Schritt 9: Historien und Datenqualität beherrschen

    Aufzeichnungsstrategie, Glättung, Archivierung, Ausreißer, fehlende Werte und Aufbewahrung werden konfiguriert. Rohwerte und abgeleitete Kennzahlen werden klar voneinander getrennt.

  10. Schritt 10: Heizungs- und Klimaautomation umsetzen

    Zonen, Sensoren, Sollwerte, Zeitprogramme, Anwesenheit, Fensterzustände, Hysterese und Schutzfunktionen werden zu einer stabilen Regelung verbunden. Rückfallzustände und manuelle Eingriffe bleiben jederzeit eindeutig.

  11. Schritt 11: Energie- und Lastmanagement aufbauen

    Leistung, Verbrauch, Laufzeit und Kostenindikatoren werden ausgewertet. Lastgrenzen, Prioritäten und verschiebbare Verbraucher werden so automatisiert, dass Komfort- und Sicherheitsfunktionen erhalten bleiben.

  12. Schritt 12: Gesamtprojekt testen und dokumentieren

    Ein vollständiger Anwendungsfall verbindet Sensoren, virtuelle Geräte, Szenarien, Visualisierung, Benachrichtigung und Historie. Normalbetrieb, Grenzfall, Geräteausfall, Neustart und manuelle Übersteuerung werden mit einer Abnahmematrix geprüft.

Praxisübungen

  • Konsistentes Befehls- und Betriebsartenmodell für eine Etage entwickeln
  • Virtuelles Zustandsgerät mit Fallback und generischen Typen erstellen
  • Mehrstufiges Szenario mit Hysterese, Sperre, Meldung und Wiederanlauf umsetzen
  • Dashboard, technische Ansicht und Energieansicht für unterschiedliche Rollen gestalten
  • Zonenregelung und Lastmanagement mit Historienauswertung als Gesamtprojekt abnehmen

Methodik

Vortrag, geführte Demonstrationen und strukturierte Übungen an einer vorbereiteten Jeedom-Umgebung. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst fachlich eingeordnet, anschließend am System umgesetzt und danach mit klaren Prüfkriterien kontrolliert. Konfigurationsentscheidungen, Fehlersituationen und betriebliche Auswirkungen werden gemeinsam ausgewertet.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Jeedom-Power-User, Smart-Home-Integratoren, Gebäude- und Energietechnik, technische Key-User sowie Projektverantwortliche für Automations- und Visualisierungslösungen.
Voraussetzungen: Grundlegende Jeedom-Bedienung und Verständnis typischer Sensor-Aktor-Zusammenhänge. Für Energie- und Klimabeispiele sind technische Grundkenntnisse hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Stream live 5 Tage
Innsbruck 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Klagenfurt 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
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Graz 5 Tage
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