Seminar Leapwork Troubleshooting, Wartung und stabile Automationsflows

Das Seminar vermittelt einen systematischen Diagnose- und Wartungsprozess für instabile oder fehlschlagende Automationsflows. Fehlerklassifikation, Locators, DOM, UI-Elemente, Bild- und Texterkennung, Synchronisation, Timeouts, Logs, Videos, Daten, Authentisierung, Agents, Netzwerk, Reparatur, Refactoring und Wartungskennzahlen stehen im Mittelpunkt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Fehler anhand von Symptomen und Beweisdaten reproduzierbar klassifizieren.
  • Locator-, Synchronisations-, Daten- und Umgebungsprobleme gezielt eingrenzen.
  • Logs, Videos, Screenshots und Rückgabewerte effizient auswerten.
  • Instabile Flows reparieren, vereinfachen und gegen Wiederholungsfehler absichern.
  • Einen kontinuierlichen Wartungs- und Root-Cause-Prozess etablieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Fehlerbild, Reproduktion und Beweissicherung

Schwerpunkt: Fehlerklassen, Zeitpunkt, Häufigkeit, Umgebung, Testdaten, Logs, Video, Screenshots, Versionen und Reproduktionsschritte.

  1. Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Fehlerbild, Reproduktion und Beweissicherung“ festlegen.
  2. Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Fehlerklassen, Zeitpunkt, Häufigkeit, Umgebung, Testdaten, Logs, Video, Screenshots, Versionen und Reproduktionsschritte erfassen.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
  4. Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
  5. Die Lösung als einen vollständigen und priorisierten Diagnosefall dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.

2. Web-Locators und dynamische DOM-Strukturen

Schwerpunkt: IDs, Klassen, Text, Attribute, relative Beziehungen, Frames, Shadow DOM, Änderungen, Fusion-Elemente und Locatorpflege.

  1. Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Web-Locators und dynamische DOM-Strukturen“ festlegen.
  2. Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von IDs, Klassen, Text, Attribute, relative Beziehungen, Frames, Shadow DOM, Änderungen, Fusion-Elemente und Locatorpflege erfassen.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
  4. Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
  5. Die Lösung als eine stabile und nachvollziehbare Web-Locatorstrategie dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.

3. Desktop-, Bild- und OCR-Erkennung

Schwerpunkt: UI-Hierarchie, Fenster, Auflösung, Bildqualität, OCR-Engine, Toleranz, Position, Bewegung und alternative Erkennungswege.

  1. Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Desktop-, Bild- und OCR-Erkennung“ festlegen.
  2. Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von UI-Hierarchie, Fenster, Auflösung, Bildqualität, OCR-Engine, Toleranz, Position, Bewegung und alternative Erkennungswege erfassen.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
  4. Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
  5. Die Lösung als einen belastbaren Erkennungsfallback für Desktop und Virtual UI dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.

4. Synchronisation, Await und Timeouts

Schwerpunkt: DOM-Änderung, Requests, Ladeindikatoren, Zustandsprüfung, feste Wartezeiten, Blocktimeout, Flowtimeout und Race Conditions.

  1. Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Synchronisation, Await und Timeouts“ festlegen.
  2. Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von DOM-Änderung, Requests, Ladeindikatoren, Zustandsprüfung, feste Wartezeiten, Blocktimeout, Flowtimeout und Race Conditions erfassen.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
  4. Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
  5. Die Lösung als einen zeitstabilen Synchronisationsstandard dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.

5. Daten-, Authentisierungs- und Umgebungsfehler

Schwerpunkt: fehlende Daten, Formate, Testkonten, Rollen, SSO, MFA, Sessions, Zertifikate, Proxy, Netzwerk, Agent und Browserdriver.

  1. Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Daten-, Authentisierungs- und Umgebungsfehler“ festlegen.
  2. Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von fehlende Daten, Formate, Testkonten, Rollen, SSO, MFA, Sessions, Zertifikate, Proxy, Netzwerk, Agent und Browserdriver erfassen.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
  4. Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
  5. Die Lösung als einen Diagnosebaum für Daten- und Plattformabhängigkeiten dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.

6. Reparatur, Refactoring und Wiederholungsschutz

Schwerpunkt: Elementupdate, Recorder-Reparatur, Sub-Flows, Duplikate, Retry, Cleanup, Idempotenz, Revisionen und technische Schulden.

  1. Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Reparatur, Refactoring und Wiederholungsschutz“ festlegen.
  2. Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Elementupdate, Recorder-Reparatur, Sub-Flows, Duplikate, Retry, Cleanup, Idempotenz, Revisionen und technische Schulden erfassen.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
  4. Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
  5. Die Lösung als einen stabilisierten und vereinfachten Flow dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.

7. Wartungsprozess und Qualitätskennzahlen

Schwerpunkt: Fehlerquote, Flakiness, Mean Time to Repair, Wartungsbacklog, Ursachenklassen, Review, Releasekontrolle und Verbesserungsmaßnahmen.

  1. Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Wartungsprozess und Qualitätskennzahlen“ festlegen.
  2. Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Fehlerquote, Flakiness, Mean Time to Repair, Wartungsbacklog, Ursachenklassen, Review, Releasekontrolle und Verbesserungsmaßnahmen erfassen.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
  4. Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
  5. Die Lösung als einen messbaren kontinuierlichen Wartungsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Analyse eines fehlerhaften Webflows mit dynamischem Locator.
  • Stabilisierung eines Desktop- oder Virtual-Flows mit Synchronisationsproblemen.
  • Diagnose eines Authentisierungs-, Daten- oder Agentfehlers anhand von Beweisdaten.
  • Refactoring eines instabilen Flows und Definition vorbeugender Wartungsregeln.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Second- und Third-Level-Support, QA Engineering, Testautomation, Leapwork-Administration und technische Serviceverantwortung.

Voraussetzungen: Praktische Leapwork-Erfahrung und Zugriff auf eine Laborumgebung mit vorbereiteten Fehlerfällen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe wiederholbar und in betriebliche Standards übertragbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Second- und Third-Level-Support, QA Engineering, Testautomation, Leapwork-Administration und technische Serviceverantwortung
Voraussetzungen: Praktische Leapwork-Erfahrung und Zugriff auf eine Laborumgebung mit vorbereiteten Fehlerfällen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Innsbruck 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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