Seminar Mobile Device Cloud – Skalierung, Parallelisierung und Testökonomie

Dieses Praxisseminar behandelt einen klar abgegrenzten Fach- und Praxisbereich. Testdurchsatz, Gerätepools, Sharding, Warteschlangen, Wiederholungen und Kosten werden so optimiert, dass schnelle Rückmeldung und belastbare Abdeckung im Gleichgewicht bleiben. Die Arbeitsweise verbindet fachliche Einordnung, demonstrierte Konfiguration, angeleitete Umsetzung und kontrollierte Positiv- sowie Negativtests.

Alle Übungen verwenden definierte Ausgangszustände, reale mobile Geräte, nachvollziehbare Prüfpunkte und dokumentierte Abschlusskriterien. Dadurch entstehen wiederholbare Arbeitsweisen statt isolierter Einzelaktionen.

Inhaltsübersicht

  • Ausgangslage und Lastprofil
  • Testselektion und Risikobudget
  • Sharding und Parallelitätsmodell
  • Gerätepool und Reservierung
  • Flakiness und Wiederholungsökonomie
  • Kosten- und Nutzenmodell
  • Steuerung und kontinuierliche Optimierung
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

1. Ausgangslage und Lastprofil

Im Mittelpunkt stehen Testanzahl, Laufzeiten, Geräteklassen, Trigger, Spitzen, Wiederholungen und Serviceziele. Praktisch wird ein messbares Last- und Nachfrageprofil umgesetzt und anhand von Durchsatz, Wartezeit, Spitzenlast, Varianz und Priorität geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Ausgangslage und Lastprofil erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Testanzahl, Laufzeiten, Geräteklassen, Trigger, Spitzen, Wiederholungen und Serviceziele strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein messbares Last- und Nachfrageprofil schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Durchsatz, Wartezeit, Spitzenlast, Varianz und Priorität durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine belastbare Kapazitätsbaseline erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Testselektion und Risikobudget

Im Mittelpunkt stehen Smoke, Regression, Plattformabdeckung, Änderungsrisiko, Historie und Releasekritikalität. Praktisch wird eine selektive Teststrategie mit definiertem Risikobudget umgesetzt und anhand von übersehene Risiken, redundante Läufe, Rückmeldezeit und Abdeckung geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Testselektion und Risikobudget erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Smoke, Regression, Plattformabdeckung, Änderungsrisiko, Historie und Releasekritikalität strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine selektive Teststrategie mit definiertem Risikobudget schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus übersehene Risiken, redundante Läufe, Rückmeldezeit und Abdeckung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Testselektion- und Priorisierungsmatrix erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Sharding und Parallelitätsmodell

Im Mittelpunkt stehen Suites, Testdauer, Abhängigkeiten, Worker, Gerätepools und maximale Gleichzeitigkeit. Praktisch wird eine ausgewogene Aufteilung paralleler Testarbeit umgesetzt und anhand von Hotspots, Leerlauf, Reihenfolge, Isolation und Durchsatz geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Sharding und Parallelitätsmodell erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Suites, Testdauer, Abhängigkeiten, Worker, Gerätepools und maximale Gleichzeitigkeit strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine ausgewogene Aufteilung paralleler Testarbeit schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Hotspots, Leerlauf, Reihenfolge, Isolation und Durchsatz durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Sharding- und Worker-Konfiguration erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Gerätepool und Reservierung

Im Mittelpunkt stehen Geräteklassen, Mindestabdeckung, exklusive Geräte, Wartung, Fallback und Reservierungsquoten. Praktisch wird eine wirtschaftliche Pool- und Reservierungsstrategie umgesetzt und anhand von Engpass, Unterauslastung, Doppelbelegung und kritische Einzelgeräte geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Gerätepool und Reservierung erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Geräteklassen, Mindestabdeckung, exklusive Geräte, Wartung, Fallback und Reservierungsquoten strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine wirtschaftliche Pool- und Reservierungsstrategie schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Engpass, Unterauslastung, Doppelbelegung und kritische Einzelgeräte durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis ein Gerätepool- und Fallbackmodell erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Flakiness und Wiederholungsökonomie

Im Mittelpunkt stehen Retry, Quarantäne, Infrastrukturfehler, Produktfehler, Wiederholungsgrenzen und Ursachenarbeit. Praktisch wird eine begrenzte und messbare Wiederholungsstrategie umgesetzt und anhand von Retry-Kosten, verdeckte Fehler, Fehlalarm und Testschulden geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Flakiness und Wiederholungsökonomie erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Retry, Quarantäne, Infrastrukturfehler, Produktfehler, Wiederholungsgrenzen und Ursachenarbeit strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine begrenzte und messbare Wiederholungsstrategie schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Retry-Kosten, verdeckte Fehler, Fehlalarm und Testschulden durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Retry- und Quarantänerichtlinie erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Kosten- und Nutzenmodell

Im Mittelpunkt stehen Laufzeit, Parallelität, Gerätebedarf, Wartung, Fehlerrisiko, Rückmeldewert und Serviceziel. Praktisch wird ein transparentes Wirtschaftlichkeitsmodell umgesetzt und anhand von Kosten pro Lauf, Kosten pro Entscheidung, Engpasskosten und Qualitätsnutzen geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Kosten- und Nutzenmodell erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Laufzeit, Parallelität, Gerätebedarf, Wartung, Fehlerrisiko, Rückmeldewert und Serviceziel strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein transparentes Wirtschaftlichkeitsmodell schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Kosten pro Lauf, Kosten pro Entscheidung, Engpasskosten und Qualitätsnutzen durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Testökonomie-Kalkulation mit Szenarien erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Steuerung und kontinuierliche Optimierung

Im Mittelpunkt stehen Dashboards, Schwellenwerte, Kapazitätsreview, Trends, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten. Praktisch wird einen wiederkehrenden Optimierungszyklus umgesetzt und anhand von Zielerreichung, Abweichung, Sättigung und Maßnahmenwirkung geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Steuerung und kontinuierliche Optimierung erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Dashboards, Schwellenwerte, Kapazitätsreview, Trends, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen wiederkehrenden Optimierungszyklus schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Zielerreichung, Abweichung, Sättigung und Maßnahmenwirkung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Kapazitäts- und Optimierungsplan erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Messung und Zerlegung eines vorbereiteten Testlastprofils.
  • Entwurf eines Sharding-Modells für unterschiedlich lange Testsuiten.
  • Simulation von Geräteengpässen und Bewertung mehrerer Fallbackstrategien.
  • Berechnung von Testdurchsatz, Wartezeit und Kosten für drei Parallelitätsszenarien.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Testarchitektur, DevOps, Plattformbetrieb, Testmanagement und technische Leitung.

Voraussetzungen: Erfahrung mit automatisierten Testläufen, CI/CD und grundlegenden Kapazitäts- oder Kostenbetrachtungen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung enthält Ausgangswerte, Arbeitsschritte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Die Übungsartefakte bilden zusammen einen unmittelbar nutzbaren Projekt- oder Betriebsstandard. Zwei Seminartage sind erforderlich, um 7 Fachblöcke und 4 Übungen einschließlich Konfiguration, Negativtests, Auswertung und Dokumentation in belastbarer Tiefe umzusetzen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Testarchitektur, DevOps, Plattformbetrieb, Testmanagement und technische Leitung.
Voraussetzungen: Erfahrung mit automatisierten Testläufen, CI/CD und grundlegenden Kapazitäts- oder Kostenbetrachtungen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, praktische Übungen am System und strukturierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Stream live 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
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Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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