Seminar Mobile Device Cloud – UX, Barrierefreiheit und visuelle Qualität

Dieses Praxisseminar behandelt einen klar abgegrenzten Fach- und Praxisbereich. Bedienbarkeit, Touchinteraktion, Orientierung, visuelle Konsistenz und mobile Barrierefreiheit werden auf realen Geräten mit strukturierten Prüfkriterien bewertet. Die Arbeitsweise verbindet fachliche Einordnung, demonstrierte Konfiguration, angeleitete Umsetzung und kontrollierte Positiv- sowie Negativtests.

Alle Übungen verwenden definierte Ausgangszustände, reale mobile Geräte, nachvollziehbare Prüfpunkte und dokumentierte Abschlusskriterien. Dadurch entstehen wiederholbare Arbeitsweisen statt isolierter Einzelaktionen.

Inhaltsübersicht

  • Nutzungskontext und Qualitätsmodell
  • Touchziele und Interaktionsfluss
  • Layout, Orientierung und Displayklassen
  • Mobile Barrierefreiheit
  • Visuelle Konsistenz und Regression
  • Formulare, Fehler und Verständlichkeit
  • Befundmanagement und Priorisierung
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

1. Nutzungskontext und Qualitätsmodell

Im Mittelpunkt stehen Zielgruppen, Aufgaben, Geräte, Umgebungen, Einschränkungen, kritische Prozesse und Qualitätsmerkmale. Praktisch wird ein priorisiertes UX- und Accessibility-Prüfmodell umgesetzt und anhand von Relevanz, Risiko, Nutzungsbarriere und Geschäftsauswirkung geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Nutzungskontext und Qualitätsmodell erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Zielgruppen, Aufgaben, Geräte, Umgebungen, Einschränkungen, kritische Prozesse und Qualitätsmerkmale strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein priorisiertes UX- und Accessibility-Prüfmodell schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Relevanz, Risiko, Nutzungsbarriere und Geschäftsauswirkung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Prüfkatalog mit Prioritäten erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Touchziele und Interaktionsfluss

Im Mittelpunkt stehen Größe, Abstand, Erreichbarkeit, Gesten, Feedback, Fehlervermeidung und Einhandnutzung. Praktisch wird einen strukturierten Interaktionstest auf realen Geräten umgesetzt und anhand von Fehlbedienung, Erreichbarkeit, Rückmeldung und Konsistenz geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Touchziele und Interaktionsfluss erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Größe, Abstand, Erreichbarkeit, Gesten, Feedback, Fehlervermeidung und Einhandnutzung strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen strukturierten Interaktionstest auf realen Geräten schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Fehlbedienung, Erreichbarkeit, Rückmeldung und Konsistenz durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Touch- und Gestenbewertung erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Layout, Orientierung und Displayklassen

Im Mittelpunkt stehen Responsive Verhalten, Rotation, Notch, Safe Areas, Zoom, Schriftgröße und virtuelle Tastatur. Praktisch wird eine visuelle Prüfung über mehrere Geräteklassen umgesetzt und anhand von Überdeckung, abgeschnittene Inhalte, Fokusverlust und Layoutsprung geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Layout, Orientierung und Displayklassen erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Responsive Verhalten, Rotation, Notch, Safe Areas, Zoom, Schriftgröße und virtuelle Tastatur strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine visuelle Prüfung über mehrere Geräteklassen schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Überdeckung, abgeschnittene Inhalte, Fokusverlust und Layoutsprung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Geräte- und Layoutmängelliste erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Mobile Barrierefreiheit

Im Mittelpunkt stehen Semantik, Labels, Fokusreihenfolge, Kontrast, Vergrößerung, Screenreader und alternative Bedienung. Praktisch wird einen nachvollziehbaren Accessibility-Testpfad umgesetzt und anhand von Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Mobile Barrierefreiheit erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Semantik, Labels, Fokusreihenfolge, Kontrast, Vergrößerung, Screenreader und alternative Bedienung strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen nachvollziehbaren Accessibility-Testpfad schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Accessibility-Befund mit Priorität und Reproduktion erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Visuelle Konsistenz und Regression

Im Mittelpunkt stehen Komponenten, Zustände, Themes, Plattformkonventionen, Screenshots und Vergleichspunkte. Praktisch wird eine kontrollierte visuelle Baseline umgesetzt und anhand von echte Abweichung, Renderingstreuung, dynamische Inhalte und Fehlalarm geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Visuelle Konsistenz und Regression erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Komponenten, Zustände, Themes, Plattformkonventionen, Screenshots und Vergleichspunkte strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine kontrollierte visuelle Baseline schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus echte Abweichung, Renderingstreuung, dynamische Inhalte und Fehlalarm durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen visuellen Regressionstestplan erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Formulare, Fehler und Verständlichkeit

Im Mittelpunkt stehen Eingaben, Tastaturen, Validierung, Fehlermeldungen, Hilfe, Fokus und Wiederherstellung. Praktisch wird einen vollständigen Formular- und Fehlerpfad umgesetzt und anhand von Fehlererkennung, Korrekturmöglichkeit, Verständlichkeit und Datenverlust geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Formulare, Fehler und Verständlichkeit erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Eingaben, Tastaturen, Validierung, Fehlermeldungen, Hilfe, Fokus und Wiederherstellung strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen vollständigen Formular- und Fehlerpfad schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Fehlererkennung, Korrekturmöglichkeit, Verständlichkeit und Datenverlust durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Formular- und Fehlermeldungsbewertung erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Befundmanagement und Priorisierung

Im Mittelpunkt stehen Evidenz, Nutzerwirkung, Schweregrad, Reproduktion, Owner, Abnahme und Nachtest. Praktisch wird einen handlungsfähigen UX- und Accessibility-Befundprozess umgesetzt und anhand von Priorität, Duplikate, Akzeptanzkriterium und Wirksamkeit geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Befundmanagement und Priorisierung erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Evidenz, Nutzerwirkung, Schweregrad, Reproduktion, Owner, Abnahme und Nachtest strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen handlungsfähigen UX- und Accessibility-Befundprozess schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Priorität, Duplikate, Akzeptanzkriterium und Wirksamkeit durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine standardisierte Befund- und Nachtestvorlage erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Bewertung eines Kernprozesses hinsichtlich Touchzielen, Einhandnutzung und Rückmeldung.
  • Prüfung auf mehreren Displayklassen mit Rotation, großer Schrift und virtueller Tastatur.
  • Durchführung eines Screenreader- und Fokusreihenfolgetests.
  • Aufbau einer visuellen Baseline und Klassifikation absichtlich eingebauter Abweichungen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: UX, Accessibility, Quality Engineering, Produktmanagement, Entwicklung und manuelle Tester.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in mobilen Benutzeroberflächen, Usability oder Softwaretests; technische Automatisierungskenntnisse sind nicht erforderlich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung enthält Ausgangswerte, Arbeitsschritte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Die Übungsartefakte bilden zusammen einen unmittelbar nutzbaren Projekt- oder Betriebsstandard. Zwei Seminartage sind erforderlich, um 7 Fachblöcke und 4 Übungen einschließlich Konfiguration, Negativtests, Auswertung und Dokumentation in belastbarer Tiefe umzusetzen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: UX, Accessibility, Quality Engineering, Produktmanagement, Entwicklung und manuelle Tester.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in mobilen Benutzeroberflächen, Usability oder Softwaretests; technische Automatisierungskenntnisse sind nicht erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, praktische Übungen am System und strukturierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
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