Das Seminar verbindet Enterprise-Architecture-Methodik mit dem praktischen Aufbau eines gemeinsam nutzbaren SmartEA-Repositorys. Von Architekturauftrag, Stakeholdern und Informationsbedarf über Taxonomien und Objektverantwortung bis zu Befüllung, Reviews und Betriebsmodell entsteht ein tragfähiger Arbeitsrahmen.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarziel
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- 1. Architekturauftrag und Nutzenhypothesen
- 2. Informationsbedarf und Metamodell-Ausschnitt
- 3. Repository-Struktur und Taxonomien
- 4. Datenquellen und Befüllungsstrategie
- 5. Rollen und Objektverantwortung
- 6. Qualität und Reviewverfahren
- 7. Architekturprodukte und Services
- 8. Einführung und Betriebsmodell
- Praxisübungen
- Einordnung in den Lernpfad
Seminarziel
Ein Repository kann zielorientiert strukturiert, schrittweise befüllt und organisatorisch verankert werden. Die Teilnehmer entwickeln Informationsmodelle, Governance, Rollen, Qualitätsregeln und einen realistischen Einführungsplan.
Zielgruppe
Leitung Enterprise Architecture, Enterprise Architects, Architekturmanagement, CIO-Office, Repository-Verantwortliche, Transformations- und Governance-Teams.
Voraussetzungen
Grundverständnis von Enterprise Architecture und den wichtigsten Geschäfts- und IT-Domänen. SmartEA-Grundkenntnisse sind hilfreich.
Seminarinhalte
Die Inhalte werden in einer festen Arbeitsfolge vermittelt: Ausgangslage klären, Funktion oder Methode demonstrieren, den Vorgang am System ausführen, das Ergebnis prüfen und die Vorgehensweise dokumentieren.
1. Architekturauftrag und Nutzenhypothesen
Der Themenblock wird anhand eines zusammenhängenden Repository- und Projektszenarios bearbeitet.
- Schritt 1: Entscheidungsprobleme und Stakeholder identifizieren.
- Schritt 2: Erwartete Architekturprodukte und Nutzungsszenarien festlegen.
- Schritt 3: Messbare Nutzenhypothesen formulieren.
- Schritt 4: Umfang und Nicht-Ziele der ersten Ausbaustufe dokumentieren.
2. Informationsbedarf und Metamodell-Ausschnitt
Der Themenblock wird anhand eines zusammenhängenden Repository- und Projektszenarios bearbeitet.
- Schritt 1: Benötigte Fragen und Analysen sammeln.
- Schritt 2: Erforderliche Elementtypen, Attribute und Beziehungen ableiten.
- Schritt 3: Minimalen, lieferfähigen Modellumfang definieren.
- Schritt 4: Erweiterungen in eine priorisierte Roadmap überführen.
3. Repository-Struktur und Taxonomien
Der Themenblock wird anhand eines zusammenhängenden Repository- und Projektszenarios bearbeitet.
- Schritt 1: Domänen, Organisationseinheiten und Ablageprinzipien festlegen.
- Schritt 2: Klassifikationen, Kategorien und Wertelisten definieren.
- Schritt 3: Namens- und Identitätsregeln vereinheitlichen.
- Schritt 4: Struktur an typischen Such- und Pflegefällen erproben.
4. Datenquellen und Befüllungsstrategie
Der Themenblock wird anhand eines zusammenhängenden Repository- und Projektszenarios bearbeitet.
- Schritt 1: Vorhandene Datenquellen und Verantwortliche erfassen.
- Schritt 2: Manuelle Pflege, Import und Integration gegeneinander abwägen.
- Schritt 3: Initialbefüllung in beherrschbare Wellen gliedern.
- Schritt 4: Qualitäts- und Abnahmekriterien je Welle festlegen.
5. Rollen und Objektverantwortung
Der Themenblock wird anhand eines zusammenhängenden Repository- und Projektszenarios bearbeitet.
- Schritt 1: Repository Owner, Data Owner, Steward und Modellierende abgrenzen.
- Schritt 2: Erstell-, Prüf-, Freigabe- und Änderungsrechte zuordnen.
- Schritt 3: Eskalationswege für strittige Daten definieren.
- Schritt 4: Verantwortung im Lebenszyklus jedes Kernobjekts verankern.
6. Qualität und Reviewverfahren
Der Themenblock wird anhand eines zusammenhängenden Repository- und Projektszenarios bearbeitet.
- Schritt 1: Vollständigkeit, Aktualität, Konsistenz und Verständlichkeit messbar machen.
- Schritt 2: Automatisierte Validierung und manuelle Reviews kombinieren.
- Schritt 3: Fehlerklassen und Bearbeitungsfristen festlegen.
- Schritt 4: Qualitätsstatus regelmäßig berichten.
7. Architekturprodukte und Services
Der Themenblock wird anhand eines zusammenhängenden Repository- und Projektszenarios bearbeitet.
- Schritt 1: Kataloge, Matrizen, Diagramme und Berichte priorisieren.
- Schritt 2: Produktverantwortung und Zielgruppe festlegen.
- Schritt 3: Erstellungs- und Aktualisierungsprozess definieren.
- Schritt 4: Nutzung und Feedback in die Weiterentwicklung zurückführen.
8. Einführung und Betriebsmodell
Der Themenblock wird anhand eines zusammenhängenden Repository- und Projektszenarios bearbeitet.
- Schritt 1: Pilotbereich und Erfolgskriterien auswählen.
- Schritt 2: Schulung, Kommunikation und Support vorbereiten.
- Schritt 3: Regelbetrieb mit Gremien, Kalender und Kennzahlen planen.
- Schritt 4: Ausbau-Roadmap mit Abhängigkeiten und Ressourcenbedarf beschließen.
Praxisübungen
- Entwicklung eines minimalen Repository-Informationsmodells aus konkreten Architekturfragen.
- Entwurf einer Taxonomie und eines Objektverantwortungsmodells.
- Planung einer Initialbefüllung mit Qualitäts- und Abnahmepunkten.
- Erstellung einer zwölfmonatigen Einführungs- und Ausbau-Roadmap.
Einordnung in den Lernpfad
Empfohlener Einstieg für Programmverantwortliche nach „Grundlagen, Weboberfläche und Zusammenarbeit“. Danach folgen fachliche Modellierungs-, Analyse- und Governance-Seminare.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Leitung Enterprise Architecture, Enterprise Architects, Architekturmanagement, CIO-Office, Repository-Verantwortliche, Transformations- und Governance-Teams. |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis von Enterprise Architecture und den wichtigsten Geschäfts- und IT-Domänen. SmartEA-Grundkenntnisse sind hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
