Das 2-tägige Format behandelt den abgesicherten Zugriff von Menschen, Workloads und Agenten auf AI-Dienste, MCP-Server und einzelne Tools. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Arbeitsschritten, kontrollierten Tests und einer Konfiguration, die sich in betrieblichen Umgebungen reproduzieren lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Seminarinhalte
- Bedrohungsmodell für Agenten, Modelle und Tools
- MCP-Server, Tools und Aufrufgrenzen
- Menschliche und maschinelle Identitäten im AI-Zugriff
- Namespaces und Gateway-Services für AI-Endpunkte
- Feingranulare Policies pro Tool und Kontext
- Secretless Credential Injection für Backend-Dienste
- Client- und workloadbasierte Aufrufpfade
- Auditierung und OpenTelemetry für AI-Aufrufe
- Missbrauchssimulation, Begrenzung und Härtung
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Zielsetzung
AI- und MCP-Zugriffe identitätsbezogen steuern, Geheimnisse vom Client fernhalten und jeden relevanten Aufruf nachvollziehbar protokollieren.
Seminarinhalte
Modul 1: Bedrohungsmodell für Agenten, Modelle und Tools
Dieses Modul erschließt Bedrohungsmodell für Agenten, Modelle und Tools. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „Bedrohungsmodell für Agenten, Modelle und Tools“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 2: MCP-Server, Tools und Aufrufgrenzen
Dieses Modul erschließt MCP-Server, Tools und Aufrufgrenzen. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Modelle, Agenten, MCP-Server, Tools, Datenklassen und Vertrauensgrenzen für „MCP-Server, Tools und Aufrufgrenzen“ inventarisieren.
- Schritt 2: Gateway-Service, Identitätsbezug, Tool-Grenzen und Richtlinien für den vorgesehenen Aufrufpfad konfigurieren.
- Schritt 3: erlaubte und verweigerte Tool-Aufrufe einschließlich Secretless-Zugang kontrolliert ausführen.
- Schritt 4: Aufrufkontext, Policy-Entscheidung und Telemetrie auswerten und Schutzmaßnahmen gegen Missbrauch nachschärfen.
Modul 3: Menschliche und maschinelle Identitäten im AI-Zugriff
Dieses Modul erschließt Menschliche und maschinelle Identitäten im AI-Zugriff. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Identitätstypen, Attribute, Gruppenbezüge und Authentisierungsanforderungen für „Menschliche und maschinelle Identitäten im AI-Zugriff“ festlegen.
- Schritt 2: Identitätsressourcen und Anmeldeverfahren konfigurieren sowie erforderliche Claims zuordnen.
- Schritt 3: Anmeldung und Sitzungsaufbau mit regulären und abweichenden Identitätsmerkmalen testen.
- Schritt 4: Claims, Gerätebezug, Sitzung und Richtlinienentscheidung prüfen und sicherheitsrelevante Befunde dokumentieren.
Modul 4: Namespaces und Gateway-Services für AI-Endpunkte
Dieses Modul erschließt Namespaces und Gateway-Services für AI-Endpunkte. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Modelle, Agenten, MCP-Server, Tools, Datenklassen und Vertrauensgrenzen für „Namespaces und Gateway-Services für AI-Endpunkte“ inventarisieren.
- Schritt 2: Gateway-Service, Identitätsbezug, Tool-Grenzen und Richtlinien für den vorgesehenen Aufrufpfad konfigurieren.
- Schritt 3: erlaubte und verweigerte Tool-Aufrufe einschließlich Secretless-Zugang kontrolliert ausführen.
- Schritt 4: Aufrufkontext, Policy-Entscheidung und Telemetrie auswerten und Schutzmaßnahmen gegen Missbrauch nachschärfen.
Modul 5: Feingranulare Policies pro Tool und Kontext
Dieses Modul erschließt Feingranulare Policies pro Tool und Kontext. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „Feingranulare Policies pro Tool und Kontext“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 6: Secretless Credential Injection für Backend-Dienste
Dieses Modul erschließt Secretless Credential Injection für Backend-Dienste. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „Secretless Credential Injection für Backend-Dienste“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 7: Client- und workloadbasierte Aufrufpfade
Dieses Modul erschließt Client- und workloadbasierte Aufrufpfade. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Workload, Pipeline, Laufzeitumgebung und erforderliche Zielberechtigungen für „Client- und workloadbasierte Aufrufpfade“ beschreiben.
- Schritt 2: Workload-Identität, Assertion, Credential oder deklarative Ressource in den Bereitstellungsablauf integrieren.
- Schritt 3: Pipeline beziehungsweise Workload ohne manuell hinterlegte Dauergeheimnisse gegen den Zieldienst ausführen.
- Schritt 4: Token-, Sitzungs- und Policy-Daten kontrollieren sowie Rotation und Fehlerbehandlung automatisieren.
Modul 8: Auditierung und OpenTelemetry für AI-Aufrufe
Dieses Modul erschließt Auditierung und OpenTelemetry für AI-Aufrufe. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: benötigte Logs, Metriken, Traces, Attribute und Aufbewahrungsanforderungen für „Auditierung und OpenTelemetry für AI-Aufrufe“ definieren.
- Schritt 2: OpenTelemetry-Ausgabe und Empfänger so konfigurieren, dass relevante Zugriffskontexte erhalten bleiben.
- Schritt 3: Testzugriffe und Policy-Entscheidungen erzeugen und die Signale über gemeinsame Merkmale korrelieren.
- Schritt 4: Lücken, übermäßige Datenerfassung und Alarmgrenzen prüfen und die Telemetrie gezielt nachschärfen.
Modul 9: Missbrauchssimulation, Begrenzung und Härtung
Dieses Modul erschließt Missbrauchssimulation, Begrenzung und Härtung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „Missbrauchssimulation, Begrenzung und Härtung“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Praxisübungen
- einen MCP-Server als geschützten Service veröffentlichen.
- unterschiedliche Tool-Rechte für Benutzer und Workloads modellieren.
- Backend-Zugangsdaten serverseitig injizieren, ohne sie an den Agenten auszugeben.
- erlaubte und verweigerte Aufrufe über Identität, Tool und Sitzung korrelieren.
Zielgruppe
AI-Plattformteams, DevSecOps-Fachkräfte, Sicherheitsarchitekten, Entwickler und Betreiber von MCP- oder Agentenplattformen.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in HTTP, OAuth 2.0, API-Sicherheit und Zero-Trust-Prinzipien; praktische Erfahrung mit AI-Agenten oder MCP ist vorteilhaft.
Methodik
Zwei Tage sind erforderlich, um zunächst das Bedrohungs- und Identitätsmodell zu entwickeln und danach Gateway, Policies, Secretless Access sowie Auditierung in einem durchgängigen Agentenszenario umzusetzen. Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Laborphasen, Positiv- und Negativtests sowie eine strukturierte Fehleranalyse. Jeder Themenblock endet mit einer prüfbaren Konfiguration und einer dokumentierten Kontrollliste.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, am 2. Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | mindestens 2, höchstens 8 |
| Zielgruppe: | AI-Plattformteams, DevSecOps-Fachkräfte, Sicherheitsarchitekten, Entwickler und Betreiber von MCP- oder Agentenplattformen |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in HTTP, OAuth 2.0, API-Sicherheit und Zero-Trust-Prinzipien; praktische Erfahrung mit AI-Agenten oder MCP ist vorteilhaft |
| Durchführung: | Praxisorientiertes Präsenz- oder Live-Online-Seminar mit Laborübungen |
| Inhouse: | auf Anfrage |
Seminartermine
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