Das 2-tägige Format behandelt identitätsbezogenen Kubernetes-API-Zugriff und geschützte Anwendungsbereitstellung über Ingress-ähnliche Servicepfade. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Arbeitsschritten, kontrollierten Tests und einer Konfiguration, die sich in betrieblichen Umgebungen reproduzieren lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Seminarinhalte
- Kubernetes-Zugriff im Zero-Trust-Modell
- Cluster-Service und API-Erreichbarkeit
- Benutzeridentität und Kubernetes-RBAC
- Kubeconfig, Sitzung und Zugriffspfad
- Anwendungsservices und Ingress-Funktion
- Workload-Identitäten im Cluster
- Namespace- und Kontextpolicies
- Auditierung von API- und Anwendungszugriffen
- Diagnose von RBAC-, TLS- und Routingfehlern
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Zielsetzung
Clusterzugriffe ohne pauschale Netzfreigabe steuern, Benutzer- und Workload-Identitäten einbinden und Kubernetes-Dienste sicher veröffentlichen.
Seminarinhalte
Modul 1: Kubernetes-Zugriff im Zero-Trust-Modell
Dieses Modul erschließt Kubernetes-Zugriff im Zero-Trust-Modell. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutzbedarf und beteiligte Akteure für „Kubernetes-Zugriff im Zero-Trust-Modell“ erfassen.
- Schritt 2: Komponenten, Vertrauensgrenzen und Datenflüsse in einem nachvollziehbaren Zielbild zuordnen.
- Schritt 3: einen zulässigen und einen unzulässigen Zugriffspfad anhand des Zielbilds durchspielen.
- Schritt 4: Annahmen, offene Risiken und technische Entscheidungen in einer belastbaren Architekturunterlage festhalten.
Modul 2: Cluster-Service und API-Erreichbarkeit
Dieses Modul erschließt Cluster-Service und API-Erreichbarkeit. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Backend, Protokoll, Namensraum, Erreichbarkeit und Schutzbedarf für „Cluster-Service und API-Erreichbarkeit“ aufnehmen.
- Schritt 2: Namespace, Service und Weiterleitungsparameter deklarativ anlegen und die Auflösung kontrollieren.
- Schritt 3: Zugriff über den vorgesehenen Client- oder clientlosen Pfad mit passenden Identitäten durchführen.
- Schritt 4: Routing, Richtlinienentscheidung und Dienstprotokollierung prüfen sowie Fehlkonfigurationen korrigieren.
Modul 3: Benutzeridentität und Kubernetes-RBAC
Dieses Modul erschließt Benutzeridentität und Kubernetes-RBAC. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Identitätstypen, Attribute, Gruppenbezüge und Authentisierungsanforderungen für „Benutzeridentität und Kubernetes-RBAC“ festlegen.
- Schritt 2: Identitätsressourcen und Anmeldeverfahren konfigurieren sowie erforderliche Claims zuordnen.
- Schritt 3: Anmeldung und Sitzungsaufbau mit regulären und abweichenden Identitätsmerkmalen testen.
- Schritt 4: Claims, Gerätebezug, Sitzung und Richtlinienentscheidung prüfen und sicherheitsrelevante Befunde dokumentieren.
Modul 4: Kubeconfig, Sitzung und Zugriffspfad
Dieses Modul erschließt Kubeconfig, Sitzung und Zugriffspfad. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „Kubeconfig, Sitzung und Zugriffspfad“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 5: Anwendungsservices und Ingress-Funktion
Dieses Modul erschließt Anwendungsservices und Ingress-Funktion. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Backend, Protokoll, Namensraum, Erreichbarkeit und Schutzbedarf für „Anwendungsservices und Ingress-Funktion“ aufnehmen.
- Schritt 2: Namespace, Service und Weiterleitungsparameter deklarativ anlegen und die Auflösung kontrollieren.
- Schritt 3: Zugriff über den vorgesehenen Client- oder clientlosen Pfad mit passenden Identitäten durchführen.
- Schritt 4: Routing, Richtlinienentscheidung und Dienstprotokollierung prüfen sowie Fehlkonfigurationen korrigieren.
Modul 6: Workload-Identitäten im Cluster
Dieses Modul erschließt Workload-Identitäten im Cluster. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Workload, Pipeline, Laufzeitumgebung und erforderliche Zielberechtigungen für „Workload-Identitäten im Cluster“ beschreiben.
- Schritt 2: Workload-Identität, Assertion, Credential oder deklarative Ressource in den Bereitstellungsablauf integrieren.
- Schritt 3: Pipeline beziehungsweise Workload ohne manuell hinterlegte Dauergeheimnisse gegen den Zieldienst ausführen.
- Schritt 4: Token-, Sitzungs- und Policy-Daten kontrollieren sowie Rotation und Fehlerbehandlung automatisieren.
Modul 7: Namespace- und Kontextpolicies
Dieses Modul erschließt Namespace- und Kontextpolicies. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „Namespace- und Kontextpolicies“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 8: Auditierung von API- und Anwendungszugriffen
Dieses Modul erschließt Auditierung von API- und Anwendungszugriffen. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: benötigte Logs, Metriken, Traces, Attribute und Aufbewahrungsanforderungen für „Auditierung von API- und Anwendungszugriffen“ definieren.
- Schritt 2: OpenTelemetry-Ausgabe und Empfänger so konfigurieren, dass relevante Zugriffskontexte erhalten bleiben.
- Schritt 3: Testzugriffe und Policy-Entscheidungen erzeugen und die Signale über gemeinsame Merkmale korrelieren.
- Schritt 4: Lücken, übermäßige Datenerfassung und Alarmgrenzen prüfen und die Telemetrie gezielt nachschärfen.
Modul 9: Diagnose von RBAC-, TLS- und Routingfehlern
Dieses Modul erschließt Diagnose von RBAC-, TLS- und Routingfehlern. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Diagnose von RBAC-, TLS- und Routingfehlern“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Praxisübungen
- einen Kubernetes-API-Zugriff für unterschiedliche Administratorrollen einrichten.
- Kubernetes-RBAC und Octelium-Policy gezielt gegeneinander abgrenzen.
- eine interne Anwendung ohne öffentliche Ingress-Freigabe bereitstellen.
- Workload- und Benutzerzugriffe getrennt protokollieren und Fehler beheben.
Zielgruppe
Kubernetes-Administratoren, Plattformteams, DevOps-Fachkräfte, Cluster-Security-Teams und Anwendungsbetreiber.
Voraussetzungen
Sichere Kubernetes-Grundlagen, Kenntnisse in RBAC, Services, Ingress, TLS, YAML und Octelium-Grundlagen.
Methodik
Zwei Tage sind erforderlich, weil Kubernetes-API-Zugriff, Identitätszuordnung, RBAC, Serviceveröffentlichung, Workload-Zugriff und Fehleranalyse in getrennten, anschließend verbundenen Szenarien behandelt werden. Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Laborphasen, Positiv- und Negativtests sowie eine strukturierte Fehleranalyse. Jeder Themenblock endet mit einer prüfbaren Konfiguration und einer dokumentierten Kontrollliste.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, am 2. Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | mindestens 2, höchstens 8 |
| Zielgruppe: | Kubernetes-Administratoren, Plattformteams, DevOps-Fachkräfte, Cluster-Security-Teams und Anwendungsbetreiber |
| Voraussetzungen: | Sichere Kubernetes-Grundlagen, Kenntnisse in RBAC, Services, Ingress, TLS, YAML und Octelium-Grundlagen |
| Durchführung: | Praxisorientiertes Präsenz- oder Live-Online-Seminar mit Laborübungen |
| Inhouse: | auf Anfrage |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
