Seminar Octelium SSH-, TCP-, UDP- und DNS-Services

Das 2-tägige Format behandelt den identitätsbezogenen Zugriff auf klassische Netzwerkprotokolle und Administrationsdienste. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Arbeitsschritten, kontrollierten Tests und einer Konfiguration, die sich in betrieblichen Umgebungen reproduzieren lässt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. Seminarinhalte
    1. Netzwerkservice-Modell und Vertrauensgrenzen
    2. SSH-Service, Benutzerbezug und Schlüsselpfad
    3. Generische TCP-Services und Portabbildung
    4. UDP-Services, Zustandsarmut und Timeouts
    5. DNS-Service und private Auflösung
    6. Clientpfad, Routing und Transportwahl
    7. Policies nach Identität, Gruppe und Kontext
    8. Telemetrie und Protokollgrenzen
    9. Diagnose von DNS-, Routing-, Timeout- und SSH-Fehlern
  3. Praxisübungen
  4. Zielgruppe
  5. Voraussetzungen
  6. Methodik

Zielsetzung

SSH-, TCP-, UDP- und DNS-Dienste ohne pauschale Netzfreigabe bereitstellen, Protokollgrenzen korrekt konfigurieren und Transportfehler zuverlässig diagnostizieren.

Seminarinhalte

Modul 1: Netzwerkservice-Modell und Vertrauensgrenzen

Dieses Modul erschließt Netzwerkservice-Modell und Vertrauensgrenzen. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutzbedarf und beteiligte Akteure für „Netzwerkservice-Modell und Vertrauensgrenzen“ erfassen.
  2. Schritt 2: Komponenten, Vertrauensgrenzen und Datenflüsse in einem nachvollziehbaren Zielbild zuordnen.
  3. Schritt 3: einen zulässigen und einen unzulässigen Zugriffspfad anhand des Zielbilds durchspielen.
  4. Schritt 4: Annahmen, offene Risiken und technische Entscheidungen in einer belastbaren Architekturunterlage festhalten.

Modul 2: SSH-Service, Benutzerbezug und Schlüsselpfad

Dieses Modul erschließt SSH-Service, Benutzerbezug und Schlüsselpfad. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.

  1. Schritt 1: Protokoll, Zieladresse, Portbereich, DNS-Anforderungen und Identitätskontext für „SSH-Service, Benutzerbezug und Schlüsselpfad“ erfassen.
  2. Schritt 2: passenden Service samt Weiterleitung, Namensraum und Richtlinienbindung deklarativ konfigurieren.
  3. Schritt 3: Verbindungsaufbau, Namensauflösung und Datenfluss mit erlaubten und verweigerten Clients testen.
  4. Schritt 4: Timeouts, Routing-, DNS- und Transportfehler systematisch isolieren und die Korrektur validieren.

Modul 3: Generische TCP-Services und Portabbildung

Dieses Modul erschließt Generische TCP-Services und Portabbildung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.

  1. Schritt 1: Protokoll, Zieladresse, Portbereich, DNS-Anforderungen und Identitätskontext für „Generische TCP-Services und Portabbildung“ erfassen.
  2. Schritt 2: passenden Service samt Weiterleitung, Namensraum und Richtlinienbindung deklarativ konfigurieren.
  3. Schritt 3: Verbindungsaufbau, Namensauflösung und Datenfluss mit erlaubten und verweigerten Clients testen.
  4. Schritt 4: Timeouts, Routing-, DNS- und Transportfehler systematisch isolieren und die Korrektur validieren.

Modul 4: UDP-Services, Zustandsarmut und Timeouts

Dieses Modul erschließt UDP-Services, Zustandsarmut und Timeouts. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.

  1. Schritt 1: Protokoll, Zieladresse, Portbereich, DNS-Anforderungen und Identitätskontext für „UDP-Services, Zustandsarmut und Timeouts“ erfassen.
  2. Schritt 2: passenden Service samt Weiterleitung, Namensraum und Richtlinienbindung deklarativ konfigurieren.
  3. Schritt 3: Verbindungsaufbau, Namensauflösung und Datenfluss mit erlaubten und verweigerten Clients testen.
  4. Schritt 4: Timeouts, Routing-, DNS- und Transportfehler systematisch isolieren und die Korrektur validieren.

Modul 5: DNS-Service und private Auflösung

Dieses Modul erschließt DNS-Service und private Auflösung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.

  1. Schritt 1: Protokoll, Zieladresse, Portbereich, DNS-Anforderungen und Identitätskontext für „DNS-Service und private Auflösung“ erfassen.
  2. Schritt 2: passenden Service samt Weiterleitung, Namensraum und Richtlinienbindung deklarativ konfigurieren.
  3. Schritt 3: Verbindungsaufbau, Namensauflösung und Datenfluss mit erlaubten und verweigerten Clients testen.
  4. Schritt 4: Timeouts, Routing-, DNS- und Transportfehler systematisch isolieren und die Korrektur validieren.

Modul 6: Clientpfad, Routing und Transportwahl

Dieses Modul erschließt Clientpfad, Routing und Transportwahl. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.

  1. Schritt 1: Protokoll, Zieladresse, Portbereich, DNS-Anforderungen und Identitätskontext für „Clientpfad, Routing und Transportwahl“ erfassen.
  2. Schritt 2: passenden Service samt Weiterleitung, Namensraum und Richtlinienbindung deklarativ konfigurieren.
  3. Schritt 3: Verbindungsaufbau, Namensauflösung und Datenfluss mit erlaubten und verweigerten Clients testen.
  4. Schritt 4: Timeouts, Routing-, DNS- und Transportfehler systematisch isolieren und die Korrektur validieren.

Modul 7: Policies nach Identität, Gruppe und Kontext

Dieses Modul erschließt Policies nach Identität, Gruppe und Kontext. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.

  1. Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
  2. Schritt 2: die Regel für „Policies nach Identität, Gruppe und Kontext“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
  3. Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
  4. Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.

Modul 8: Telemetrie und Protokollgrenzen

Dieses Modul erschließt Telemetrie und Protokollgrenzen. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.

  1. Schritt 1: benötigte Logs, Metriken, Traces, Attribute und Aufbewahrungsanforderungen für „Telemetrie und Protokollgrenzen“ definieren.
  2. Schritt 2: OpenTelemetry-Ausgabe und Empfänger so konfigurieren, dass relevante Zugriffskontexte erhalten bleiben.
  3. Schritt 3: Testzugriffe und Policy-Entscheidungen erzeugen und die Signale über gemeinsame Merkmale korrelieren.
  4. Schritt 4: Lücken, übermäßige Datenerfassung und Alarmgrenzen prüfen und die Telemetrie gezielt nachschärfen.

Modul 9: Diagnose von DNS-, Routing-, Timeout- und SSH-Fehlern

Dieses Modul erschließt Diagnose von DNS-, Routing-, Timeout- und SSH-Fehlern. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.

  1. Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Diagnose von DNS-, Routing-, Timeout- und SSH-Fehlern“ festlegen.
  2. Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
  3. Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
  4. Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.

Praxisübungen

  • einen SSH-, TCP-, UDP- und DNS-Dienst als getrennte Services konfigurieren.
  • Zugriffe nach Identität und Gruppe für jedes Protokoll differenzieren.
  • Namensauflösung, Portpfad und Transportverhalten mit geeigneten Tests prüfen.
  • Timeout-, Routing-, DNS- und SSH-Authentisierungsfehler systematisch beheben.

Zielgruppe

Netzwerk- und Systemadministratoren, Infrastrukturteams, Plattformbetreiber und Sicherheitsverantwortliche.

Voraussetzungen

Sichere Grundlagen in TCP/IP, UDP, DNS, SSH, Routing, Ports und Linux-Netzwerkdiagnose.

Methodik

Zwei Tage sind erforderlich, da verbindungsorientierte, verbindungslose, namensbasierte und SSH-spezifische Zugriffsmuster unterschiedliche Konfigurations- und Diagnoseverfahren verlangen. Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Laborphasen, Positiv- und Negativtests sowie eine strukturierte Fehleranalyse. Jeder Themenblock endet mit einer prüfbaren Konfiguration und einer dokumentierten Kontrollliste.

Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, am 2. Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: mindestens 2, höchstens 8
Zielgruppe: Netzwerk- und Systemadministratoren, Infrastrukturteams, Plattformbetreiber und Sicherheitsverantwortliche
Voraussetzungen: Sichere Grundlagen in TCP/IP, UDP, DNS, SSH, Routing, Ports und Linux-Netzwerkdiagnose
Durchführung: Praxisorientiertes Präsenz- oder Live-Online-Seminar mit Laborübungen
Inhouse: auf Anfrage

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Innsbruck 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
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