Das Schulungsportfolio deckt Architektur, Imagebau, Softwareentwicklung, Hardware-Portierung, Plattformdienste, Managementschnittstellen, Sicherheit und Produktionsbetrieb ab. Einzelmodule ermöglichen eine gezielte Spezialisierung; das Kompaktseminar schafft eine gemeinsame Grundlage, während drei Intensivpfade zusammen das vollständige Themenfeld abbilden.
Inhaltsübersicht
- Struktur des Seminarportfolios
- Empfohlene Besuchsreihenfolge
- Rollenbasierte Qualifizierungswege
- Kompakt- und Intensivformate
- Auswahl und Einordnung der Seminardauer
Struktur des Seminarportfolios
Die Einzelseminare sind nach klar abgegrenzten Aufgabenfeldern aufgebaut. Eintägige Formate vermitteln Grundlagen oder eine fokussierte Legacy-Einordnung. Zweitägige Formate verbinden Konfiguration, Integration, Betrieb und Fehleranalyse. Dreitägige Formate behandeln Entwicklungs-, Kernel-, Portierungs- und Sicherheitsthemen mit höherem Implementierungsanteil. Fünftägige Intensivseminare fassen die spezialisierten Module zu vollständigen Rollenpfaden zusammen.
Empfohlene Besuchsreihenfolge
- Grundlage schaffen: Zuerst Architektur und Grundlagen oder das Kompaktseminar bearbeiten, um Schichten, Dienste, Datenpfade und Vertrauensgrenzen einheitlich einzuordnen.
- Build beherrschen: Danach Buildsystem, CI/CD und Testautomatisierung aufbauen, damit alle weiteren Änderungen reproduzierbar erzeugt und geprüft werden können.
- Entwicklung oder Portierung vertiefen: Je nach Rolle Anwendungsentwicklung oder Hardware-Portierung mit Kernel, Device Tree und Treiberintegration anschließen.
- Plattformfunktionen integrieren: Sensoren, Inventar, Thermal Management, Power-State-Management sowie MCTP und PLDM in einem abgestimmten Daten- und Steuerungsmodell umsetzen.
- Managementschnittstellen bereitstellen: bmcweb und Redfish priorisieren; IPMI nur für erforderliche Kompatibilität ergänzen. Remote Console, Virtual Media und WebUI folgen nach stabiler Netzwerk- und Rollenbasis.
- Sicherheit und Lieferkette absichern: Netzwerk, Benutzer, Zertifikate, Hardening, Secure Boot, Attestation, SBOM und Schwachstellenmanagement in die Produktfreigabe aufnehmen.
- Lifecycle operationalisieren: Firmware-Updates, Logging, Telemetrie, Produktionsbetrieb, Recovery und kontinuierliche Wartung als wiederholbare Runbooks etablieren.
- Expertise konsolidieren: Abschließend den passenden Intensivpfad für Engineering, Plattformintegration oder Sicherheits- und Produktionsbetrieb absolvieren.
Rollenbasierte Qualifizierungswege
Software- und Firmware-Engineering
Empfohlen werden Architektur, Buildsystem, Anwendungsentwicklung, Kernel und Device Tree, CI/CD sowie das Intensivseminar zu Architektur, Build und Softwareentwicklung.
Plattform- und Hardwareintegration
Empfohlen werden Hardware-Portierung, Sensoren, Inventar, Thermal Management, Host- und Power-State-Management, MCTP und PLDM sowie das entsprechende Intensivseminar.
Management, Automatisierung und Rechenzentrumsbetrieb
Empfohlen werden Redfish und API-Automatisierung, Netzwerk- und Zugriffsverwaltung, Remote Console, Firmware-Updates, Logging und Produktionsbetrieb.
Product Security und Governance
Empfohlen werden Security Hardening, Secure Boot und Attestation, Software Supply Chain, Firmware-Lifecycle, Netzwerk- und Zertifikatsverwaltung sowie das Intensivseminar zu Sicherheit und Produktionsbetrieb.
Kompakt- und Intensivformate
Das dreitägige Kompaktseminar vermittelt Architektur, Build, zentrale Managementfunktionen, Sicherheit, Update und Betrieb in verdichteter Form. Die drei fünftägigen Intensivseminare decken gemeinsam das vollständige Portfolio ab und ordnen die Inhalte nach Engineering, Plattformintegration sowie Sicherheits- und Betreiberrollen.
Auswahl und Einordnung der Seminardauer
Die Dauer folgt dem notwendigen Praxisanteil und der Zahl voneinander abhängiger Implementierungsschritte. Fokussierte Grundlagen- und Kompatibilitätsthemen benötigen einen Tag. Technische Fachmodule mit Konfiguration, Integration und Diagnose benötigen zwei Tage. Entwicklungs-, Kernel-, Portierungs- und Sicherheitsthemen sowie das Kompaktformat benötigen drei Tage. Bereichsübergreifende Intensivpfade benötigen fünf Tage. Ein viertägiges Format ist für die abgegrenzten Lernziele nicht erforderlich.
Seminarauswahl
Seminare zu diesem Hersteller
- OpenBMC Anwendungsentwicklung mit D-Bus, sdbusplus und systemd
- OpenBMC Architektur und Grundlagen
- OpenBMC BMCWeb, Redfish und API-Automatisierung
- OpenBMC Buildsystem mit Yocto, OpenEmbedded und BitBake
- OpenBMC CI/CD, QEMU und Testautomatisierung
- OpenBMC Firmware- und Komponenten-Updates
- OpenBMC Hardware-Portierung und Board Bring-up
- OpenBMC Host-, Chassis- und Power-State-Management
- OpenBMC Intensivseminar – Architektur, Build und Softwareentwicklung
- OpenBMC Intensivseminar – Plattformintegration, Managementschnittstellen und Hardwaresteuerung
- OpenBMC Intensivseminar – Sicherheit, Firmware-Lifecycle und Produktionsbetrieb
- OpenBMC Inventar, FRU und Entity Manager
- OpenBMC IPMI-Kompatibilität und Legacy-Integration
- OpenBMC Kernel, Device Tree und Treiberintegration
- OpenBMC Kompaktseminar – Architektur, Build und Betrieb
- OpenBMC Logging, Telemetrie und Fehlerdiagnose
- OpenBMC MCTP, PLDM und Gerätekommunikation
- OpenBMC Netzwerk-, Benutzer- und Zertifikatsverwaltung
- OpenBMC Produktionsbetrieb und Lifecycle Management
- OpenBMC Remote Console, Virtual Media und WebUI
- OpenBMC Security Hardening, Secure Boot und Attestation
- OpenBMC Sensoren, hwmon und dbus-sensors
- OpenBMC Software Supply Chain, SBOM und Vulnerability Management
- OpenBMC Thermal Management, Lüfterregelung und Plattformschutz
Seminarorte:
Durchführungsgarantie für jedes Training:
ja, ab 2 Teilnehmern
Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop:
ja, sehr gerne
Unterlage im Seminar:
ja, auf Datenträger oder Download
Zertifikat für Ihre Teilnahme am Training:
ja, selbstverständlich
