Seminar OpenBMC Netzwerk-, Benutzer- und Zertifikatsverwaltung

Das Seminar behandelt die sichere Administration der Managementzugänge einer OpenBMC-Plattform. Netzwerkschnittstellen, VLAN, DNS, Zeit, lokale und zentrale Identitäten, Rollen, SSH, HTTPS, Zertifikate, Schlüsselwechsel, Sperrung und Audit werden zu einer belastbaren Zugriffsbaseline verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Managementnetzwerk und Namensdienste reproduzierbar konfigurieren.
  • Konten, Rollen und privilegierte Zugriffe nach Least Privilege strukturieren.
  • SSH- und Webzugriffe technisch härten.
  • Zertifikate und private Schlüssel über den gesamten Lifecycle betreiben.
  • Konfigurationsänderungen, Zugriffe und Notfallverfahren nachvollziehbar dokumentieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Managementnetz und Schnittstellenmodell

Schwerpunkt: dedizierte und gemeinsam genutzte Ports, NCSI, IPv4, IPv6, DHCP, statisch, VLAN, Routing, Linkstatus und Redundanz.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Managementnetz und Schnittstellenmodell“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von dedizierte und gemeinsam genutzte Ports, NCSI, IPv4, IPv6, DHCP, statisch, VLAN, Routing, Linkstatus und Redundanz modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine abgestimmte Netzwerk- und Erreichbarkeitsmatrix erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. DNS, Hostname und Zeit

Schwerpunkt: statischer und dynamischer Hostname, Resolver, Suchdomänen, NTP, Zeitzone, Zertifikatsvalidierung, Logkorrelation und Ausfallverhalten.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „DNS, Hostname und Zeit“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von statischer und dynamischer Hostname, Resolver, Suchdomänen, NTP, Zeitzone, Zertifikatsvalidierung, Logkorrelation und Ausfallverhalten modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine konsistente Namens- und Zeitbasis erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Lokale Benutzer und Rollen

Schwerpunkt: Konten, Gruppen, Rollen, Privilegien, Passwortregeln, Sperre, Ablauf, Servicekonten, Deaktivierung und Audit.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Lokale Benutzer und Rollen“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Konten, Gruppen, Rollen, Privilegien, Passwortregeln, Sperre, Ablauf, Servicekonten, Deaktivierung und Audit modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein minimal berechtigtes lokales Identitätsmodell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Zentrale Identitäten und Verzeichnisanbindung

Schwerpunkt: LDAP- oder vergleichbare Anbindung, TLS, Bind-Konto, Suchbasis, Gruppenmapping, Fallback, Deprovisionierung und Fehlerfälle.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Zentrale Identitäten und Verzeichnisanbindung“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von LDAP- oder vergleichbare Anbindung, TLS, Bind-Konto, Suchbasis, Gruppenmapping, Fallback, Deprovisionierung und Fehlerfälle modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten zentralen Authentisierungspfad erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. SSH-Härtung

Schwerpunkt: Host Keys, Public-Key-Login, Passwortzugriff, Root-Zugang, Algorithmen, Sessions, Rate Limits, Shellrechte und Protokollierung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „SSH-Härtung“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Host Keys, Public-Key-Login, Passwortzugriff, Root-Zugang, Algorithmen, Sessions, Rate Limits, Shellrechte und Protokollierung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine gehärtete administrative SSH-Baseline erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. HTTPS, Sitzungen und API-Zugriff

Schwerpunkt: TLS-Konfiguration, bmcweb, Session Tokens, Cookies, Rollen, Timeouts, parallele Sitzungen, CORS und Brute-Force-Schutz.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „HTTPS, Sitzungen und API-Zugriff“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von TLS-Konfiguration, bmcweb, Session Tokens, Cookies, Rollen, Timeouts, parallele Sitzungen, CORS und Brute-Force-Schutz modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine sichere Web- und Redfish-Zugriffsarchitektur erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Zertifikats- und Schlüssel-Lifecycle

Schwerpunkt: Anforderung, SAN, Kette, Import, Aktivierung, Ablaufüberwachung, Erneuerung, Rotation, Widerruf, Backup und Notfallersatz.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Zertifikats- und Schlüssel-Lifecycle“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Anforderung, SAN, Kette, Import, Aktivierung, Ablaufüberwachung, Erneuerung, Rotation, Widerruf, Backup und Notfallersatz modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren Zertifikatsbetriebsprozess erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

8. Automatisierung, Audit und Notfallzugriff

Schwerpunkt: Redfish- oder Skriptkonfiguration, Idempotenz, Änderungsnachweis, Rezertifizierung, Break Glass, Werksreset und Wiederherstellung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Automatisierung, Audit und Notfallzugriff“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Redfish- oder Skriptkonfiguration, Idempotenz, Änderungsnachweis, Rezertifizierung, Break Glass, Werksreset und Wiederherstellung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein vollständiges Zugriffs- und Kontroll-Runbook erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Konfiguration eines Managementinterfaces mit statischer Adresse, DNS und Zeitdienst.
  • Aufbau eines Rollen- und Kontenmodells mit Positiv- und Negativtests.
  • Erneuerung eines HTTPS-Zertifikats einschließlich Vertrauenskette und Rückfallplan.
  • Erstellung einer Härtungs- und Notfallcheckliste für SSH und Redfish.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: OpenBMC-Administration, Netzwerkbetrieb, IAM, Informationssicherheit, Rechenzentrumsbetrieb und technische Serviceverantwortung.

Voraussetzungen: Linux- und Netzwerkgrundlagen, TLS- und Zertifikatsverständnis sowie grundlegende OpenBMC- und Redfish-Kenntnisse.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe reproduzierbar bleiben und in technische Standards oder Runbooks überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: OpenBMC-Administration, Netzwerkbetrieb, IAM, Informationssicherheit, Rechenzentrumsbetrieb und technische Serviceverantwortung
Voraussetzungen: Linux- und Netzwerkgrundlagen, TLS- und Zertifikatsverständnis sowie grundlegende OpenBMC- und Redfish-Kenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
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