Seminar OpenBMC Buildsystem mit Yocto, OpenEmbedded und BitBake

Das Seminar vermittelt den reproduzierbaren Aufbau und die gezielte Anpassung von OpenBMC-Images. Layer, Rezepte, Konfigurationen, Paketoptionen, Quellcodeänderungen, Caches, Lizenzinformationen und Builddiagnose werden zu einem kontrollierten Entwicklungsworkflow verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Die Aufgaben von Yocto, OpenEmbedded und BitBake im OpenBMC-Build erklären.
  • Layers, Maschinen-, Distribution- und Imagekonfigurationen sicher strukturieren.
  • Rezepte und Appends für eigene Software und Änderungen erstellen.
  • Buildvarianten, Paketoptionen und reproduzierbare Artefakte steuern.
  • Fehler systematisch analysieren und einen wartbaren Buildprozess dokumentieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Buildarchitektur und Metadaten

Schwerpunkt: BitBake-Taskmodell, OpenEmbedded-Core, OpenBMC-Layers, Recipes, Classes, Conf-Dateien und Artefaktfluss.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Buildarchitektur und Metadaten“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von BitBake-Taskmodell, OpenEmbedded-Core, OpenBMC-Layers, Recipes, Classes, Conf-Dateien und Artefaktfluss modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein vollständiges Build- und Abhängigkeitsmodell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Entwicklungsumgebung und Erstbuild

Schwerpunkt: Hostvoraussetzungen, Repositories, Setup-Skripte, Maschine, Buildverzeichnis, Parallelität und Speicherbedarf.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Entwicklungsumgebung und Erstbuild“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Hostvoraussetzungen, Repositories, Setup-Skripte, Maschine, Buildverzeichnis, Parallelität und Speicherbedarf modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare lokale Buildumgebung erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Layer- und Konfigurationsmanagement

Schwerpunkt: bblayers.conf, local.conf, Machine, Distro, Image Features, Overrides und Prioritäten.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Layer- und Konfigurationsmanagement“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von bblayers.conf, local.conf, Machine, Distro, Image Features, Overrides und Prioritäten modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine kontrollierte Konfigurationsbasis erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Rezepte und bbappends

Schwerpunkt: SRC_URI, Checksums, Lizenzen, Abhängigkeiten, Compile, Install, Packaging, Services und Konfigurationsdateien.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Rezepte und bbappends“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von SRC_URI, Checksums, Lizenzen, Abhängigkeiten, Compile, Install, Packaging, Services und Konfigurationsdateien modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein eigenes baubares und paketiertes Softwaremodul erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. PACKAGECONFIG und Imagezusammenstellung

Schwerpunkt: Feature-Schalter, Paketgruppen, Abhängigkeiten, Größenkontrolle, Debugpakete und Produktvarianten.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „PACKAGECONFIG und Imagezusammenstellung“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Feature-Schalter, Paketgruppen, Abhängigkeiten, Größenkontrolle, Debugpakete und Produktvarianten modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine nachvollziehbare Image- und Variantenstrategie erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Quellcodeänderungen und Entwicklungszyklen

Schwerpunkt: Patches, externalsrc, devtool, Workspaces, lokale Repositories und Rückführung in Metadaten.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Quellcodeänderungen und Entwicklungszyklen“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Patches, externalsrc, devtool, Workspaces, lokale Repositories und Rückführung in Metadaten modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen effizienten Änderungs- und Integrationsworkflow erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Cache, Reproduzierbarkeit und Lieferkette

Schwerpunkt: Downloads, Shared State, Mirrors, Hashes, Buildhistory, Lizenzmanifest, Quellenachweis und Artefaktablage.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Cache, Reproduzierbarkeit und Lieferkette“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Downloads, Shared State, Mirrors, Hashes, Buildhistory, Lizenzmanifest, Quellenachweis und Artefaktablage modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten und auditierbaren Buildprozess erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

8. Buildfehler und Diagnose

Schwerpunkt: Tasklogs, Dependency Graphs, Overrides, Fetch-, Patch-, Compile- und Packaging-Fehler sowie Bereinigung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Buildfehler und Diagnose“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Tasklogs, Dependency Graphs, Overrides, Fetch-, Patch-, Compile- und Packaging-Fehler sowie Bereinigung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren Diagnosebaum für Buildstörungen erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufsetzen eines separaten Builds für eine vorgegebene Maschinenkonfiguration.
  • Erstellung eines Layers mit Rezept und systemd-Dienst.
  • Anpassung einer Paketoption und kontrollierte Aufnahme in ein Image.
  • Analyse mehrerer absichtlich erzeugter Fetch-, Patch- und Packaging-Fehler.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Firmware Engineering, Embedded-Linux-Entwicklung, Build- und Release-Teams, Plattformintegration und DevOps.

Voraussetzungen: Linux-Kommandozeile, Versionsverwaltung und Grundverständnis von Cross-Compilation; OpenBMC-Grundlagen sind hilfreich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe reproduzierbar bleiben und in technische Standards oder Runbooks überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Firmware Engineering, Embedded-Linux-Entwicklung, Build- und Release-Teams, Plattformintegration und DevOps
Voraussetzungen: Linux-Kommandozeile, Versionsverwaltung und Grundverständnis von Cross-Compilation; OpenBMC-Grundlagen sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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