Seminar OpenRelik – Produktionsbetrieb, Backup und Upgrade

Dieses Seminar behandelt den kontrollierten Lebenszyklus einer produktiven OpenRelik-Umgebung. Schwerpunkte sind Betriebsdokumentation, Routinekontrollen, Konfigurationsänderungen, Backup- und Restore-Strategie, Releasebewertung, Staging, Upgrade, Rollback und Wiederanlauf.

Inhaltsübersicht

  1. Zielsetzung und Kompetenzziele
  2. Zielgruppe und Voraussetzungen
  3. Didaktischer Aufbau
  4. Seminarinhalte mit schrittweisen Praxisaufträgen
  5. Praxisübungen
  6. Methodik

Zielsetzung

Das Seminar verbindet fachliche Einordnung, geführte Demonstrationen und eigenständige Arbeit am System. Jeder Themenblock führt von der Planung über die kontrollierte Ausführung bis zur Prüfung und Dokumentation. Damit entstehen nicht nur Bedienkenntnisse, sondern reproduzierbare Arbeitsweisen für den Einsatz im DFIR-Umfeld.

Kompetenzziele

  • wiederkehrende Betriebs- und Änderungsaufgaben standardisieren
  • Sicherungsumfang und Konsistenz für Datenbank, Dateien und Konfiguration planen
  • Restore und Wiederanlauf anhand definierter Abnahmekriterien verifizieren
  • Upgrades mit Staging, Test, Go-/No-Go-Entscheidung und Rollback durchführen

Zielgruppe

OpenRelik-Administratoren, DevOps- und Betriebsteams, technische Serviceverantwortliche sowie Change- und Recovery-Verantwortliche.

Voraussetzungen

Praktische Erfahrung mit Docker-basiertem Betrieb, Datenbanken, Dateisicherung und grundlegenden Change-Prozessen.

Didaktischer Aufbau

Zwei Tage sind erforderlich, weil Sicherung und Upgrade nur durch praktische Restore-, Kompatibilitäts-, Smoke-, Workflow- und Rollback-Tests belastbar bewertet werden können. Die Lernabschnitte bauen aufeinander auf; nach jeder Demonstration folgt eine angeleitete Umsetzung, anschließend eine eigenständige Prüfung anhand definierter Qualitätskriterien. Fehlerbilder und Grenzfälle werden bewusst einbezogen, damit Entscheidungen im späteren Betrieb nachvollziehbar bleiben.

Seminarinhalte

Modul 1: Betriebsmodell und Routinekontrollen

Der Regelbetrieb benötigt klare Zuständigkeiten, Prüfroutinen und dokumentierte Reaktionswege.

  1. Schritt 1: Tägliche, wöchentliche und monatliche Kontrollen nach Risiko staffeln.
  2. Schritt 2: Zuständigkeit für Plattform, Worker, Storage, Zugänge und Backups zuordnen.
  3. Schritt 3: Abweichungs-, Eskalations- und Wartungsfensterprozess definieren.

Praxisauftrag: Erstellung eines Betriebs- und Kontrollkalenders.

Modul 2: Konfigurations- und Änderungsmanagement

Änderungen an Images, Umgebungsvariablen, Worker-Versionen oder Ressourcenparametern können laufende Untersuchungen beeinflussen.

  1. Schritt 1: Änderungsobjekt, Risiko, Abhängigkeiten und Rückfallweg erfassen.
  2. Schritt 2: Konfiguration versionieren und Unterschiede vor Umsetzung prüfen.
  3. Schritt 3: Test, Freigabe, Umsetzung und Nachkontrolle als wiederholbaren Ablauf gestalten.

Praxisauftrag: Bearbeitung eines Changes mit technischer und fachlicher Auswirkung.

Modul 3: Backup-Design und Konsistenz

Metadaten, Artefakte, Konfiguration und gegebenenfalls Secrets benötigen abgestimmte Sicherungszeitpunkte.

  1. Schritt 1: Datenklassen, Wiederanlaufabhängigkeiten und Schutzbedarf inventarisieren.
  2. Schritt 2: RPO, RTO, Aufbewahrung und Sicherungsfrequenz je Datenklasse festlegen.
  3. Schritt 3: Konsistenzpunkte und Reihenfolge für Datenbank und Dateispeicher definieren.

Praxisauftrag: Entwurf eines vollständigen Sicherungsplans.

Modul 4: Restore und Wiederanlauf

Ein Restore-Test prüft nicht nur Dateien, sondern die fachliche Nutzbarkeit der wiederhergestellten Plattform.

  1. Schritt 1: Saubere Zielumgebung und erforderliche Versionen bereitstellen.
  2. Schritt 2: Konfiguration, Datenbank und Artefakte in definierter Reihenfolge wiederherstellen.
  3. Schritt 3: Anmeldung, Fallzugriff, Dateiabruf und Workflow-Ausführung fachlich abnehmen.

Praxisauftrag: Durchführung eines vollständigen Wiederherstellungslaufs.

Modul 5: Releasebewertung und Upgrade-Vorbereitung

Neue Versionen werden gegen Architektur, Konfiguration, Worker, Datenformate und eigene Integrationen geprüft.

  1. Schritt 1: Releaseänderungen und betroffene Komponenten erfassen.
  2. Schritt 2: Kompatibilitätsmatrix und Migrationsbedarf für Staging erstellen.
  3. Schritt 3: Backup, Wartungsfenster, Kommunikation und Rollback-Kriterium vorbereiten.

Praxisauftrag: Go-/No-Go-Vorlage für einen geplanten Versionswechsel.

Modul 6: Staging, Upgrade und Rollback

Das Upgrade wird mit repräsentativen Daten und Tests vor der Produktion validiert.

  1. Schritt 1: Staging aus dokumentierter Konfiguration reproduzieren.
  2. Schritt 2: Upgrade ausführen und technische sowie fachliche Smoke-Tests durchführen.
  3. Schritt 3: Fehler bewerten und kontrollierten Rollback mit Integritätsprüfung erproben.

Praxisauftrag: Upgrade- und Rollback-Labor mit Abschlussprotokoll.

Praxisübungen

  • Entwicklung eines Betriebs- und Änderungsmodells
  • Vollständiger Backup- und Restore-Test mit fachlicher Abnahme
  • Staging-Upgrade mit Kompatibilitätsprüfung und Rollback-Probe

Methodik

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar mit Live-Demonstrationen, geführten Konfigurations- und Analyseschritten, eigenständigen Laboraufgaben sowie strukturierten Reviews verbunden. Für jede Übung werden Ausgangslage, Arbeitsschritte, erwartete Kontrollpunkte und typische Fehlerbilder festgelegt. Die verwendeten Beispiele sind so aufgebaut, dass sie als Vorlage für interne Standards, Checklisten und Testfälle weiterverwendet werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: OpenRelik-Administratoren, DevOps- und Betriebsteams, technische Serviceverantwortliche sowie Change- und Recovery-Verantwortliche.
Voraussetzungen: Praktische Erfahrung mit Docker-basiertem Betrieb, Datenbanken, Dateisicherung und grundlegenden Change-Prozessen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.at All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben