Verwaltete TiDB-Angebote reduzieren Infrastrukturaufwand, verlagern jedoch Entscheidungen auf Planwahl, Konnektivität, Identitäten, Kosten und Governance. Das Seminar schafft dafür ein konsistentes Betriebs- und Kontrollmodell.
Zwei Tage sind erforderlich, um Plan- und Architekturwahl, private Netzwerkpfade, Sicherheitsrollen, Datensicherung, Monitoring und Kostensteuerung praktisch zu verbinden.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Kapitel 1: TiDB-Cloud-Varianten und Architekturwahl
- Kapitel 2: Netzwerk, Endpunkte und Zugriffssteuerung
- Kapitel 3: Betrieb, Skalierung und Datensicherung
- Kapitel 4: Kostensteuerung, Governance und Automatisierung
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- TiDB-Cloud-Varianten anhand von Workload und Risiko auswählen.
- Sichere öffentliche und private Verbindungen entwerfen.
- Betrieb, Backup, Restore und Alerting standardisieren.
- Organisationen, Projekte und Rollen governancekonform strukturieren.
- Request Units, Storage und Egress in ein Kostenmodell überführen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Cloud- und Plattformteams, Datenbankverantwortung, Solution Architecture, Security, FinOps, Governance und technische Projektleitung.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse von TiDB, Cloud-Netzwerken, Identitäts- und Zugriffsmanagement sowie Kostenmodellen.
Kapitel 1: TiDB-Cloud-Varianten und Architekturwahl
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Starter, Essential, Premium und Dedicated
- TiDB-X- und klassische Clusterarchitektur
- Verfügbarkeit, Skalierung und Funktionsumfang
- Workload, Risiko, Region und Betriebsverantwortung
Schwerpunkt: Starter, Essential, Premium und Dedicated, TiDB-X- und klassische Clusterarchitektur, Verfügbarkeit, Skalierung und Funktionsumfang, Workload, Risiko, Region und Betriebsverantwortung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Starter, Essential, Premium und Dedicated und TiDB-X- und klassische Clusterarchitektur dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Starter, Essential, Premium und Dedicated, TiDB-X- und klassische Clusterarchitektur, Verfügbarkeit, Skalierung und Funktionsumfang, Workload, Risiko, Region und Betriebsverantwortung in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Verfügbarkeit, Skalierung und Funktionsumfang und Workload, Risiko, Region und Betriebsverantwortung ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht eine Plan- und Architekturentscheidung mit dokumentierten Annahmen. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 2: Netzwerk, Endpunkte und Zugriffssteuerung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- öffentliche und private Endpunkte
- Firewall-Regeln und Allowlisting
- PrivateLink- beziehungsweise Private-Endpoint-Verbindungen
- TLS, Zertifikate, Konten und Organisationsrollen
Schwerpunkt: öffentliche und private Endpunkte, Firewall-Regeln und Allowlisting, PrivateLink- beziehungsweise Private-Endpoint-Verbindungen, TLS, Zertifikate, Konten und Organisationsrollen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu öffentliche und private Endpunkte und Firewall-Regeln und Allowlisting dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von öffentliche und private Endpunkte, Firewall-Regeln und Allowlisting, PrivateLink- beziehungsweise Private-Endpoint-Verbindungen, TLS, Zertifikate, Konten und Organisationsrollen in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere PrivateLink- beziehungsweise Private-Endpoint-Verbindungen und TLS, Zertifikate, Konten und Organisationsrollen ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein sicheres Konnektivitäts- und Zugriffsdesign. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 3: Betrieb, Skalierung und Datensicherung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Instanz- beziehungsweise Cluster-Lifecycle
- Skalierung, Wartung und Versionen
- Backups, Restore und Recycle Bin
- Metriken, Alerting und Integrationen
Schwerpunkt: Instanz- beziehungsweise Cluster-Lifecycle, Skalierung, Wartung und Versionen, Backups, Restore und Recycle Bin, Metriken, Alerting und Integrationen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Instanz- beziehungsweise Cluster-Lifecycle und Skalierung, Wartung und Versionen dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Instanz- beziehungsweise Cluster-Lifecycle, Skalierung, Wartung und Versionen, Backups, Restore und Recycle Bin, Metriken, Alerting und Integrationen in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Backups, Restore und Recycle Bin und Metriken, Alerting und Integrationen ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein Cloud-Betriebsrunbook mit Wiederherstellungs- und Alarmprozessen. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 4: Kostensteuerung, Governance und Automatisierung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Request Units, Storage und Egress
- Budgets, Quoten und Kostenstellen
- Organisation, Projekte, Rollen und Audit
- API, Infrastructure as Code und Richtlinien
Schwerpunkt: Request Units, Storage und Egress, Budgets, Quoten und Kostenstellen, Organisation, Projekte, Rollen und Audit, API, Infrastructure as Code und Richtlinien.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Request Units, Storage und Egress und Budgets, Quoten und Kostenstellen dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Request Units, Storage und Egress, Budgets, Quoten und Kostenstellen, Organisation, Projekte, Rollen und Audit, API, Infrastructure as Code und Richtlinien in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Organisation, Projekte, Rollen und Audit und API, Infrastructure as Code und Richtlinien ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein Governance-Modell für Kosten, Rechte und automatisierte Bereitstellung. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Eine Plan- und Architekturentscheidung für zwei Workloads dokumentieren.
- Einen privaten Zugriffsweg mit Firewall- und Rollenmodell entwerfen.
- Backup-, Restore- und Alarmprozess für eine Cloud-Instanz definieren.
- Kosten-, Budget- und Automatisierungsregeln in einem Governance-Modell zusammenführen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder SQL-Schritte, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Prüfpunkte vertieft. Jede Übung beginnt mit einem definierten Ausgangszustand und endet mit messbaren Abnahmekriterien, damit die erarbeiteten Vorgehensweisen als wiederholbare Standards nutzbar bleiben.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Cloud- und Plattformteams, Datenbankverantwortung, Solution Architecture, Security, FinOps, Governance und technische Projektleitung. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse von TiDB, Cloud-Netzwerken, Identitäts- und Zugriffsmanagement sowie Kostenmodellen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Demonstrationen, strukturierte Übungen, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Praxislabore |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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