Seminar TiDB Resource Control und Workload-Isolation

Resource Control schützt kritische Workloads vor analytischen Spitzen, ausufernden Queries und störenden Hintergrundaufgaben. Das Seminar konzentriert sich auf die konkrete Modellierung, Konfiguration und Überwachung von Ressourcengruppen.

Ein Tag ist ausreichend und notwendig, weil der Themenbereich klar abgegrenzt ist und auf vorhandenen TiDB-, SQL- und Betriebskenntnissen aufbaut; der komplette Zyklus von Modell bis Monitoring bleibt enthalten.

Inhaltsverzeichnis

  1. Lernziele und fachliche Einordnung
  2. Zielgruppe und Voraussetzungen
  3. Kapitel 1: Request Units und Workload-Modell
  4. Kapitel 2: Resource Groups und Benutzerbindung
  5. Kapitel 3: Runaway Queries und Hintergrundaufgaben
  6. Kapitel 4: Monitoring und Governance der Ressourcengruppen
  7. Praxisübungen und Laborszenarien
  8. Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • RU-Verbrauch und Workload-Klassen modellieren.
  • Resource Groups mit Quoten und Prioritäten konfigurieren.
  • Benutzer und Sessions sicher zuordnen.
  • Runaway Queries und Hintergrundlast begrenzen.
  • Verbrauch, Drosselung und Wartezeiten überwachen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Datenbankadministration, SRE, Plattformbetrieb, Performance Engineering und technische Serviceverantwortung.

Voraussetzungen: TiDB-Architektur- und SQL-Kenntnisse, Erfahrung mit Monitoring und Verständnis von Workload-Klassen und SLOs.

Kapitel 1: Request Units und Workload-Modell

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels

  1. RU, RRU und WRU
  2. Arbeitslasten, Prioritäten und SLOs
  3. Ressourcenverbrauch pro Query
  4. Grenzen nach Bereitstellungsvariante

Schwerpunkt: RU, RRU und WRU, Arbeitslasten, Prioritäten und SLOs, Ressourcenverbrauch pro Query, Grenzen nach Bereitstellungsvariante.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen

    Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu RU, RRU und WRU und Arbeitslasten, Prioritäten und SLOs dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.

  2. Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren

    Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von RU, RRU und WRU, Arbeitslasten, Prioritäten und SLOs, Ressourcenverbrauch pro Query, Grenzen nach Bereitstellungsvariante in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.

  3. Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen

    Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.

  4. Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen

    Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Ressourcenverbrauch pro Query und Grenzen nach Bereitstellungsvariante ein.

  5. Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen

    Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.

  6. Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren

    Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein Workload- und Verbrauchsmodell für die Ressourcensteuerung. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.

Kapitel 2: Resource Groups und Benutzerbindung

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels

  1. CREATE und ALTER RESOURCE GROUP
  2. RU-Quoten, Burst und Priorität
  3. Benutzer-, Session- und Hint-Zuordnung
  4. Trennung kritischer und analytischer Lasten

Schwerpunkt: CREATE und ALTER RESOURCE GROUP, RU-Quoten, Burst und Priorität, Benutzer-, Session- und Hint-Zuordnung, Trennung kritischer und analytischer Lasten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen

    Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu CREATE und ALTER RESOURCE GROUP und RU-Quoten, Burst und Priorität dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.

  2. Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren

    Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von CREATE und ALTER RESOURCE GROUP, RU-Quoten, Burst und Priorität, Benutzer-, Session- und Hint-Zuordnung, Trennung kritischer und analytischer Lasten in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.

  3. Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen

    Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.

  4. Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen

    Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Benutzer-, Session- und Hint-Zuordnung und Trennung kritischer und analytischer Lasten ein.

  5. Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen

    Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.

  6. Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren

    Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht eine getestete Resource-Group-Konfiguration für mehrere Workload-Klassen. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.

Kapitel 3: Runaway Queries und Hintergrundaufgaben

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels

  1. QUERY_LIMIT und Erkennungskriterien
  2. KILL, COOLDOWN und SWITCH_GROUP
  3. Query Watch und Digest
  4. Begrenzung von BR-, DDL- und anderen Hintergrundaufgaben

Schwerpunkt: QUERY_LIMIT und Erkennungskriterien, KILL, COOLDOWN und SWITCH_GROUP, Query Watch und Digest, Begrenzung von BR-, DDL- und anderen Hintergrundaufgaben.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen

    Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu QUERY_LIMIT und Erkennungskriterien und KILL, COOLDOWN und SWITCH_GROUP dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.

  2. Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren

    Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von QUERY_LIMIT und Erkennungskriterien, KILL, COOLDOWN und SWITCH_GROUP, Query Watch und Digest, Begrenzung von BR-, DDL- und anderen Hintergrundaufgaben in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.

  3. Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen

    Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.

  4. Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen

    Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Query Watch und Digest und Begrenzung von BR-, DDL- und anderen Hintergrundaufgaben ein.

  5. Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen

    Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.

  6. Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren

    Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein Schutzkonzept gegen ausufernde Queries und störende Hintergrundlast. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.

Kapitel 4: Monitoring und Governance der Ressourcengruppen

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels

  1. Resource-Control-Dashboard
  2. Verbrauch, Wartezeit und Drosselung
  3. Kapazitätsanpassung und Freigabeprozess
  4. Regelprüfung und Nachweis

Schwerpunkt: Resource-Control-Dashboard, Verbrauch, Wartezeit und Drosselung, Kapazitätsanpassung und Freigabeprozess, Regelprüfung und Nachweis.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen

    Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Resource-Control-Dashboard und Verbrauch, Wartezeit und Drosselung dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.

  2. Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren

    Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Resource-Control-Dashboard, Verbrauch, Wartezeit und Drosselung, Kapazitätsanpassung und Freigabeprozess, Regelprüfung und Nachweis in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.

  3. Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen

    Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.

  4. Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen

    Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Kapazitätsanpassung und Freigabeprozess und Regelprüfung und Nachweis ein.

  5. Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen

    Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.

  6. Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren

    Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein Governance- und Monitoringverfahren für Resource Groups. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • RU-Verbrauch für Beispielworkloads analysieren.
  • Resource Groups für kritisch, interaktiv und analytisch konfigurieren.
  • Eine Runaway Query erkennen, begrenzen und per Query Watch kontrollieren.
  • Resource-Control-Metriken auswerten und Quoten anpassen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder SQL-Schritte, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Prüfpunkte vertieft. Jede Übung beginnt mit einem definierten Ausgangszustand und endet mit messbaren Abnahmekriterien, damit die erarbeiteten Vorgehensweisen als wiederholbare Standards nutzbar bleiben.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 10:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Datenbankadministration, SRE, Plattformbetrieb, Performance Engineering und technische Serviceverantwortung.
Voraussetzungen: TiDB-Architektur- und SQL-Kenntnisse, Erfahrung mit Monitoring und Verständnis von Workload-Klassen und SLOs.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, strukturierte Übungen, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Praxislabore
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Bregenz 1 Tage
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Salzburg 1 Tage
Graz 1 Tage
Wien 1 Tage
Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
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Innsbruck 1 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
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