Resource Control schützt kritische Workloads vor analytischen Spitzen, ausufernden Queries und störenden Hintergrundaufgaben. Das Seminar konzentriert sich auf die konkrete Modellierung, Konfiguration und Überwachung von Ressourcengruppen.
Ein Tag ist ausreichend und notwendig, weil der Themenbereich klar abgegrenzt ist und auf vorhandenen TiDB-, SQL- und Betriebskenntnissen aufbaut; der komplette Zyklus von Modell bis Monitoring bleibt enthalten.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Kapitel 1: Request Units und Workload-Modell
- Kapitel 2: Resource Groups und Benutzerbindung
- Kapitel 3: Runaway Queries und Hintergrundaufgaben
- Kapitel 4: Monitoring und Governance der Ressourcengruppen
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- RU-Verbrauch und Workload-Klassen modellieren.
- Resource Groups mit Quoten und Prioritäten konfigurieren.
- Benutzer und Sessions sicher zuordnen.
- Runaway Queries und Hintergrundlast begrenzen.
- Verbrauch, Drosselung und Wartezeiten überwachen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Datenbankadministration, SRE, Plattformbetrieb, Performance Engineering und technische Serviceverantwortung.
Voraussetzungen: TiDB-Architektur- und SQL-Kenntnisse, Erfahrung mit Monitoring und Verständnis von Workload-Klassen und SLOs.
Kapitel 1: Request Units und Workload-Modell
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- RU, RRU und WRU
- Arbeitslasten, Prioritäten und SLOs
- Ressourcenverbrauch pro Query
- Grenzen nach Bereitstellungsvariante
Schwerpunkt: RU, RRU und WRU, Arbeitslasten, Prioritäten und SLOs, Ressourcenverbrauch pro Query, Grenzen nach Bereitstellungsvariante.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu RU, RRU und WRU und Arbeitslasten, Prioritäten und SLOs dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von RU, RRU und WRU, Arbeitslasten, Prioritäten und SLOs, Ressourcenverbrauch pro Query, Grenzen nach Bereitstellungsvariante in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Ressourcenverbrauch pro Query und Grenzen nach Bereitstellungsvariante ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein Workload- und Verbrauchsmodell für die Ressourcensteuerung. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 2: Resource Groups und Benutzerbindung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- CREATE und ALTER RESOURCE GROUP
- RU-Quoten, Burst und Priorität
- Benutzer-, Session- und Hint-Zuordnung
- Trennung kritischer und analytischer Lasten
Schwerpunkt: CREATE und ALTER RESOURCE GROUP, RU-Quoten, Burst und Priorität, Benutzer-, Session- und Hint-Zuordnung, Trennung kritischer und analytischer Lasten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu CREATE und ALTER RESOURCE GROUP und RU-Quoten, Burst und Priorität dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von CREATE und ALTER RESOURCE GROUP, RU-Quoten, Burst und Priorität, Benutzer-, Session- und Hint-Zuordnung, Trennung kritischer und analytischer Lasten in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Benutzer-, Session- und Hint-Zuordnung und Trennung kritischer und analytischer Lasten ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht eine getestete Resource-Group-Konfiguration für mehrere Workload-Klassen. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 3: Runaway Queries und Hintergrundaufgaben
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- QUERY_LIMIT und Erkennungskriterien
- KILL, COOLDOWN und SWITCH_GROUP
- Query Watch und Digest
- Begrenzung von BR-, DDL- und anderen Hintergrundaufgaben
Schwerpunkt: QUERY_LIMIT und Erkennungskriterien, KILL, COOLDOWN und SWITCH_GROUP, Query Watch und Digest, Begrenzung von BR-, DDL- und anderen Hintergrundaufgaben.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu QUERY_LIMIT und Erkennungskriterien und KILL, COOLDOWN und SWITCH_GROUP dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von QUERY_LIMIT und Erkennungskriterien, KILL, COOLDOWN und SWITCH_GROUP, Query Watch und Digest, Begrenzung von BR-, DDL- und anderen Hintergrundaufgaben in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Query Watch und Digest und Begrenzung von BR-, DDL- und anderen Hintergrundaufgaben ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein Schutzkonzept gegen ausufernde Queries und störende Hintergrundlast. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 4: Monitoring und Governance der Ressourcengruppen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Resource-Control-Dashboard
- Verbrauch, Wartezeit und Drosselung
- Kapazitätsanpassung und Freigabeprozess
- Regelprüfung und Nachweis
Schwerpunkt: Resource-Control-Dashboard, Verbrauch, Wartezeit und Drosselung, Kapazitätsanpassung und Freigabeprozess, Regelprüfung und Nachweis.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Resource-Control-Dashboard und Verbrauch, Wartezeit und Drosselung dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Resource-Control-Dashboard, Verbrauch, Wartezeit und Drosselung, Kapazitätsanpassung und Freigabeprozess, Regelprüfung und Nachweis in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Kapazitätsanpassung und Freigabeprozess und Regelprüfung und Nachweis ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein Governance- und Monitoringverfahren für Resource Groups. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- RU-Verbrauch für Beispielworkloads analysieren.
- Resource Groups für kritisch, interaktiv und analytisch konfigurieren.
- Eine Runaway Query erkennen, begrenzen und per Query Watch kontrollieren.
- Resource-Control-Metriken auswerten und Quoten anpassen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder SQL-Schritte, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Prüfpunkte vertieft. Jede Übung beginnt mit einem definierten Ausgangszustand und endet mit messbaren Abnahmekriterien, damit die erarbeiteten Vorgehensweisen als wiederholbare Standards nutzbar bleiben.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 10:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Datenbankadministration, SRE, Plattformbetrieb, Performance Engineering und technische Serviceverantwortung. |
| Voraussetzungen: | TiDB-Architektur- und SQL-Kenntnisse, Erfahrung mit Monitoring und Verständnis von Workload-Klassen und SLOs. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Demonstrationen, strukturierte Übungen, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Praxislabore |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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