Seminar Teedy – Performance, Monitoring und Fehleranalyse

Seminar / Training

Langsame Suche, stockende OCR oder fehlgeschlagene Uploads lassen sich nur mit belastbaren Messdaten sinnvoll beurteilen. Das Seminar entwickelt ein Monitoringmodell und eine systematische Fehleranalyse für Anwendung, Container, Reverse Proxy, Datenbank, Speicher und Netzwerk.

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Methodik

Seminarprofil

Im Mittelpunkt steht eine reproduzierbare Diagnose: Symptom erfassen, Hypothese bilden, Messung auswählen, Gegenprobe durchführen und nachhaltige Korrektur dokumentieren. Ressourcen, Protokolle, Kennzahlen, Lasttests und Alarmgrenzen werden zu einem abgestimmten Betriebsbild verbunden.

Zielgruppe

Systemadministration, DevOps, Plattformbetrieb, Datenbankadministration, technische Anwendungsbetreuung und Second-Level-Support.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Linux, Docker, Netzwerken, PostgreSQL und Teedy-Betrieb. Zugriff auf eine geeignete Testumgebung und deren Protokolle.

Lernziele

  • Messbare Betriebsziele und relevante Kennzahlen für Teedy festlegen.
  • Protokolle und Messwerte verschiedener Komponenten zeitlich zusammenführen.
  • Ressourcenengpässe, Konfigurationsfehler und externe Abhängigkeiten unterscheiden.
  • Störungen mit Hypothesen, Tests und Gegenproben reproduzierbar analysieren.
  • Alarmierung, Eskalation und nachhaltige Korrektur in ein Betriebsverfahren überführen.

Seminarinhalte

1. Betriebsziele, Kennzahlen und Alarmgrenzen festlegen

Monitoring beginnt mit beobachtbaren Benutzeraktionen und wenigen aussagekräftigen technischen Signalen.

  1. Schritt 1: Kernaktionen wie Anmeldung, Upload, OCR, Suche und Abruf benennen.
  2. Schritt 2: Akzeptable Antwortzeiten, Fehlerraten und Verfügbarkeitsziele festlegen.
  3. Schritt 3: CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Datenbank, Warteschlangen und Anwendungsfehler als Kennzahlen auswählen.
  4. Schritt 4: Warn- und Kritischgrenzen mit Zuständigkeit, Reaktionszeit und Eskalation verbinden.

2. Protokolle zusammenführen und Basismessung erstellen

Zeitlich korrelierbare Protokolle und Referenzwerte bilden die Grundlage jeder belastbaren Fehleranalyse.

  1. Schritt 1: Anwendungs-, Container-, Proxy-, Betriebssystem- und Datenbankprotokolle lokalisieren.
  2. Schritt 2: Zeitzone, Zeitsynchronisation, Aufbewahrung und Zugriffsschutz kontrollieren.
  3. Schritt 3: Messung bei geringer, typischer und erhöhter Last mit festen Testdokumenten durchführen.
  4. Schritt 4: Referenzwerte mit Version, Konfiguration und Testbestand dokumentieren.

3. Störungen mit Hypothese und Gegenprobe eingrenzen

Die Diagnose folgt einem reproduzierbaren Minimalfall, einer überprüfbaren Vermutung und einer kontrollierten Gegenprobe.

  1. Schritt 1: Symptom mit Zeitpunkt, Benutzer, Dokument, Aktion und Auswirkung strukturiert erfassen.
  2. Schritt 2: Problem in einen möglichst kleinen, wiederholbaren Testfall überführen.
  3. Schritt 3: Eine wahrscheinliche Ursache formulieren und nur die passende Variable verändern.
  4. Schritt 4: Gegenprobe durchführen, bevor eine Korrektur als ursächlich bestätigt wird.

4. Datenbank, Speicher, Upload und OCR analysieren

Engpässe außerhalb des Anwendungscodes werden über Verbindungen, Abfragezeiten, I/O, Dateigröße und Verarbeitungslast geprüft.

  1. Schritt 1: Datenbankverbindungen, auffällige Abfragen und Speicherwachstum kontrollieren.
  2. Schritt 2: Freien Platz, I/O-Wartezeiten, temporäre Dateien und Sicherungslast bewerten.
  3. Schritt 3: Proxygrenzen, Uploadgröße, Zeitüberschreitungen und fehlerhafte Dateien prüfen.
  4. Schritt 4: OCR-Sprachen, Parallelität und Speicherbedarf mit demselben Testfall vergleichen.

5. Störung nachhaltig abschließen

Sofortmaßnahme, Ursachenbehebung und Vorbeugung werden getrennt dokumentiert und kontrolliert umgesetzt.

  1. Schritt 1: Sofortmaßnahme mit Risiko, Gültigkeit und verantwortlicher Freigabe festhalten.
  2. Schritt 2: Dauerhafte Korrektur in einer Testumgebung prüfen und kontrolliert ausrollen.
  3. Schritt 3: Alarmgrenze, Checkliste oder Kapazitätsplanung aus dem Vorfall verbessern.
  4. Schritt 4: Ursache, Auswirkung, Zeitverlauf, Entscheidung und Abschlussprüfung dokumentieren.

6. Inbetriebnahme und Wiederanlauf prüfen

Die Installation wird über fachliche Kernfunktionen, Neustart, Sicherung und dokumentierte Übergabe abgenommen.

  1. Schritt 1: Administratives Erstkonto absichern und Standardzugänge kontrollieren.
  2. Schritt 2: Benutzer, Upload, OCR, Suche, Tags, Berechtigungen, Freigabe und API testen.
  3. Schritt 3: Host- und Containerneustart mit vollständigem Wiederanlauf durchführen.
  4. Schritt 4: Installationsstand, Konfiguration, Sicherung und Betriebsverantwortung dokumentieren.

Praxisübungen

  1. Aufbau eines minimalen Monitoringkatalogs für Anwendung, Proxy, Datenbank, Host und Speicher.
  2. Basismessung für Upload, OCR, Suche und Dokumentabruf mit unterschiedlichen Dateigrößen.
  3. Diagnose mehrerer vorbereiteter Störungen anhand von Protokollen und Gegenproben.
  4. Erstellung eines Störungsberichts mit Sofortmaßnahme, Ursache und Vorbeugung.

Methodik

Messung, Protokollanalyse und Fehlerexperimente stehen im Vordergrund. Diagnoseentscheidungen müssen durch eine beobachtbare Gegenprobe begründet werden.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Seminarbetreuung

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemadministration, DevOps, Plattformbetrieb, Datenbankadministration, technische Anwendungsbetreuung und Second-Level-Support.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Linux, Docker, Netzwerken, PostgreSQL und Teedy-Betrieb. Zugriff auf eine geeignete Testumgebung und deren Protokolle.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.at All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben