Das Seminar vermittelt die kontrollierte Steuerung konkurrierender Trino-Workloads. Aus fachlichen Serviceklassen werden Resource-Group-Hierarchien, Selektoren, Warteschlangen, Parallelitäts- und Speichergrenzen, Session-Regeln, Monitoring und ein nachvollziehbarer Tuningprozess abgeleitet.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Interaktive, Batch-, BI- und technische Workloads messbar klassifizieren.
- Resource-Group-Hierarchien und Selektoren korrekt entwerfen.
- Queue-, Parallelitäts-, Speicher- und Laufzeitgrenzen festlegen.
- Client-Tags, Source, Benutzer und Session-Regeln zur Steuerung nutzen.
- Auslastung, Wartezeit und Fairness kontinuierlich überwachen und verbessern.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Workload-Inventar und Serviceklassen
Schwerpunkt: Nutzergruppen, BI, Ad-hoc, ETL, Batch, Anwendungen, Concurrency, Laufzeit, Priorität, SLO und Geschäftszeiten.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Workload-Inventar und Serviceklassen“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Nutzergruppen, BI, Ad-hoc, ETL, Batch, Anwendungen, Concurrency, Laufzeit, Priorität, SLO und Geschäftszeiten. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine messbare Workload- und Serviceklassenmatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Resource-Group-Hierarchie
Schwerpunkt: Root- und Subgroups, harte und weiche Limits, Scheduling Policy, Gewichtung, JMX Export, Verantwortlichkeit und Namenskonvention.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Resource-Group-Hierarchie“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Root- und Subgroups, harte und weiche Limits, Scheduling Policy, Gewichtung, JMX Export, Verantwortlichkeit und Namenskonvention. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein belastbares hierarchisches Ressourcenmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Selektoren und Klassifikation
Schwerpunkt: User, Group, Source, Client Tags, Query Type, Resource Estimates, Reihenfolge, Fallback und Negativtests.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Selektoren und Klassifikation“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von User, Group, Source, Client Tags, Query Type, Resource Estimates, Reihenfolge, Fallback und Negativtests. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen eindeutigen und testbaren Klassifikationsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Queue, Parallelität und Speicher
Schwerpunkt: Queued Queries, Running Queries, Soft Memory, Hard Concurrency, Max Queued, Laufzeit, CPU und Schutz vor Überlast.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Queue, Parallelität und Speicher“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Queued Queries, Running Queries, Soft Memory, Hard Concurrency, Max Queued, Laufzeit, CPU und Schutz vor Überlast. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Limit- und Warteschlangenprofil dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Session Property Manager
Schwerpunkt: Session Defaults, erzwungene Werte, Benutzer- und Gruppenregeln, Catalog Properties, Optimizer-Einstellungen und Governance.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Session Property Manager“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Session Defaults, erzwungene Werte, Benutzer- und Gruppenregeln, Catalog Properties, Optimizer-Einstellungen und Governance. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine kontrollierte Session- und Optimizer-Policy dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Monitoring und Kapazitätsanalyse
Schwerpunkt: Queue-Zeit, Auslastung, Abbrüche, Speicher, Query-Klassen, Spitzen, JMX, OpenMetrics, Event-Daten und Trendanalyse.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Monitoring und Kapazitätsanalyse“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Queue-Zeit, Auslastung, Abbrüche, Speicher, Query-Klassen, Spitzen, JMX, OpenMetrics, Event-Daten und Trendanalyse. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein messbares Workload-Monitoring-Modell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Tuning, Change und Betriebsregeln
Schwerpunkt: Pilot, Lasttest, Grenzwertänderung, Fairness, Eskalation, Ausnahmeprozess, Versionskontrolle, Abnahme und Review.
- Ausgangslage, fachliche Ziele, technische Abhängigkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Tuning, Change und Betriebsregeln“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Konfigurationsparameter anhand von Pilot, Lasttest, Grenzwertänderung, Fairness, Eskalation, Ausnahmeprozess, Versionskontrolle, Abnahme und Review. modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, SQL-Abfrage oder Prozessfolge im Laborsystem schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand dokumentieren.
- Funktion, Ausführungsplan, Datenzugriff, Berechtigungen, Ressourcenverbrauch und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren Workload-Tuning- und Governance-Zyklus dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Entwurf einer Resource-Group-Hierarchie für BI, Ad-hoc und Batch.
- Konfiguration und Negativtest mehrerer Selektoren.
- Lastsimulation mit Queueing, Parallelitäts- und Speichergrenzen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Trino-Administration, Plattformbetrieb, Site Reliability Engineering, Performance Engineering und Service Management.
Voraussetzungen: Trino-Administrationsgrundlagen, Verständnis von Concurrency, Speicher und Serviceklassen sowie grundlegende SQL-Kenntnisse.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder SQL-Schritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Trino-Administration, Plattformbetrieb, Site Reliability Engineering, Performance Engineering und Service Management |
| Voraussetzungen: | Trino-Administrationsgrundlagen, Verständnis von Concurrency, Speicher und Serviceklassen sowie grundlegende SQL-Kenntnisse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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