Seminar / Training
Echtzeitkommunikation verlangt eine klare Entscheidung zwischen flüchtiger Verteilung und nachverfolgbarer Verarbeitung. Das Seminar vergleicht Pub/Sub und Streams, entwickelt belastbare Consumer-Gruppen und behandelt Zustellsemantik, Retention, Fehlerbehandlung, Skalierung und Betrieb.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Echtzeitmuster und Auswahlkriterien
- Pub/Sub-Grundlagen und Clientverhalten
- Skalierung von Pub/Sub
- Streams und Eintragsmodell
- Consumer Groups und Zustellfortschritt
- Idempotenz, Fehlerbehandlung und Dead Letter
- Retention, Trimming und Speicherplanung
- Cluster, Performance und Betrieb
- Praxislabor
- Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise
Lernziele
Kapitelübersicht: Pub/Sub und Streams nach Haltbarkeit, Zustellung und Wiederholbarkeit korrekt auswählen; Publisher, Subscriber, Produzenten und Consumer mit kontrolliertem Fehlerverhalten implementieren; Consumer Groups, Pending Entries und Wiederübernahme sicher betreiben; Retention, Idempotenz, Backpressure und Skalierung für reale Lastprofile planen.
- Pub/Sub und Streams nach Haltbarkeit, Zustellung und Wiederholbarkeit korrekt auswählen.
- Publisher, Subscriber, Produzenten und Consumer mit kontrolliertem Fehlerverhalten implementieren.
- Consumer Groups, Pending Entries und Wiederübernahme sicher betreiben.
- Retention, Idempotenz, Backpressure und Skalierung für reale Lastprofile planen.
- Echtzeitpfade mit Metriken, Tests und Runbooks produktionsfähig absichern.
Kapitel 1: Echtzeitmuster und Auswahlkriterien
Kapitelübersicht: Broadcast, Work Queue, Ereignisprotokoll und Zustandsänderung voneinander abgrenzen; Verlusttoleranz, Reihenfolge, Wiederholung und Aufbewahrung fachlich festlegen; Pub/Sub, Streams und externe Messaging-Systeme anhand der Anforderungen vergleichen; Schlüssel-, Stream- und Consumer-Namenskonventionen definieren.
- Broadcast, Work Queue, Ereignisprotokoll und Zustandsänderung voneinander abgrenzen.
- Verlusttoleranz, Reihenfolge, Wiederholung und Aufbewahrung fachlich festlegen.
- Pub/Sub, Streams und externe Messaging-Systeme anhand der Anforderungen vergleichen.
- Schlüssel-, Stream- und Consumer-Namenskonventionen definieren.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Broadcast, Work Queue, Ereignisprotokoll und Zustandsänderung voneinander abgrenzen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Verlusttoleranz, Reihenfolge, Wiederholung und Aufbewahrung fachlich festlegen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Pub/Sub, Streams und externe Messaging-Systeme anhand der Anforderungen vergleichen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Schlüssel-, Stream- und Consumer-Namenskonventionen definieren.
Kapitel 2: Pub/Sub-Grundlagen und Clientverhalten
Kapitelübersicht: Kanäle, Pattern-Abonnements und Nachrichtenfluss praktisch aufbauen; Getrennte Verbindungen und Zustandswechsel eines Subscriber-Clients berücksichtigen; Verbindungsabbruch, Reconnect und verlorene Nachrichten transparent testen; Nachrichtenrate, Subscriber-Lag und Puffergrenzen aus Clientsicht beobachten.
- Kanäle, Pattern-Abonnements und Nachrichtenfluss praktisch aufbauen.
- Getrennte Verbindungen und Zustandswechsel eines Subscriber-Clients berücksichtigen.
- Verbindungsabbruch, Reconnect und verlorene Nachrichten transparent testen.
- Nachrichtenrate, Subscriber-Lag und Puffergrenzen aus Clientsicht beobachten.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Kanäle, Pattern-Abonnements und Nachrichtenfluss praktisch aufbauen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Getrennte Verbindungen und Zustandswechsel eines Subscriber-Clients berücksichtigen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Verbindungsabbruch, Reconnect und verlorene Nachrichten transparent testen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Nachrichtenrate, Subscriber-Lag und Puffergrenzen aus Clientsicht beobachten.
Kapitel 3: Skalierung von Pub/Sub
Kapitelübersicht: Fan-out, Kanalstruktur und Subscriberanzahl auf Netzwerk- und CPU-Wirkung prüfen; Clusterweite und partitionierte Verteilung für den Zielbetrieb einordnen; Große Payloads und langsame Subscriber als Betriebsrisiko erkennen; Überlastschutz und degradierte Betriebsmodi für flüchtige Nachrichten festlegen.
- Fan-out, Kanalstruktur und Subscriberanzahl auf Netzwerk- und CPU-Wirkung prüfen.
- Clusterweite und partitionierte Verteilung für den Zielbetrieb einordnen.
- Große Payloads und langsame Subscriber als Betriebsrisiko erkennen.
- Überlastschutz und degradierte Betriebsmodi für flüchtige Nachrichten festlegen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Fan-out, Kanalstruktur und Subscriberanzahl auf Netzwerk- und CPU-Wirkung prüfen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Clusterweite und partitionierte Verteilung für den Zielbetrieb einordnen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Große Payloads und langsame Subscriber als Betriebsrisiko erkennen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Überlastschutz und degradierte Betriebsmodi für flüchtige Nachrichten festlegen.
Kapitel 4: Streams und Eintragsmodell
Kapitelübersicht: Stream-IDs, Felder, Range-Abfragen und inkrementelles Lesen anwenden; Explizite IDs und serverseitig erzeugte IDs nach Ordnungsanforderung auswählen; Eintragsgröße und Feldstruktur auf Speicher, Filterung und Weiterverarbeitung abstimmen; Produktion und einfache Verarbeitung mit reproduzierbaren Prüfpunkten implementieren.
- Stream-IDs, Felder, Range-Abfragen und inkrementelles Lesen anwenden.
- Explizite IDs und serverseitig erzeugte IDs nach Ordnungsanforderung auswählen.
- Eintragsgröße und Feldstruktur auf Speicher, Filterung und Weiterverarbeitung abstimmen.
- Produktion und einfache Verarbeitung mit reproduzierbaren Prüfpunkten implementieren.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Stream-IDs, Felder, Range-Abfragen und inkrementelles Lesen anwenden.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Explizite IDs und serverseitig erzeugte IDs nach Ordnungsanforderung auswählen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Eintragsgröße und Feldstruktur auf Speicher, Filterung und Weiterverarbeitung abstimmen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Produktion und einfache Verarbeitung mit reproduzierbaren Prüfpunkten implementieren.
Kapitel 5: Consumer Groups und Zustellfortschritt
Kapitelübersicht: Gruppe, Consumer, Lastverteilung und Bestätigung als Zustandsmodell verstehen; Neue und ausstehende Nachrichten getrennt lesen und bestätigen; Pending Entries nach Alter, Besitzer und Wiederholungszahl untersuchen; Verwaiste Arbeit kontrolliert übernehmen und doppelte Verarbeitung beherrschen.
- Gruppe, Consumer, Lastverteilung und Bestätigung als Zustandsmodell verstehen.
- Neue und ausstehende Nachrichten getrennt lesen und bestätigen.
- Pending Entries nach Alter, Besitzer und Wiederholungszahl untersuchen.
- Verwaiste Arbeit kontrolliert übernehmen und doppelte Verarbeitung beherrschen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Gruppe, Consumer, Lastverteilung und Bestätigung als Zustandsmodell verstehen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Neue und ausstehende Nachrichten getrennt lesen und bestätigen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Pending Entries nach Alter, Besitzer und Wiederholungszahl untersuchen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Verwaiste Arbeit kontrolliert übernehmen und doppelte Verarbeitung beherrschen.
Kapitel 6: Idempotenz, Fehlerbehandlung und Dead Letter
Kapitelübersicht: Mindestens-einmal-Zustellung in fachliche Idempotenzregeln übersetzen; Temporäre und permanente Fehler mit begrenzten Wiederholungen unterscheiden; Fehlerhafte Einträge in einen nachvollziehbaren Nebenpfad überführen; Status, Ursache und manuelle Entscheidung revisionsfähig dokumentieren.
- Mindestens-einmal-Zustellung in fachliche Idempotenzregeln übersetzen.
- Temporäre und permanente Fehler mit begrenzten Wiederholungen unterscheiden.
- Fehlerhafte Einträge in einen nachvollziehbaren Nebenpfad überführen.
- Status, Ursache und manuelle Entscheidung revisionsfähig dokumentieren.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Mindestens-einmal-Zustellung in fachliche Idempotenzregeln übersetzen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Temporäre und permanente Fehler mit begrenzten Wiederholungen unterscheiden.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Fehlerhafte Einträge in einen nachvollziehbaren Nebenpfad überführen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Status, Ursache und manuelle Entscheidung revisionsfähig dokumentieren.
Kapitel 7: Retention, Trimming und Speicherplanung
Kapitelübersicht: Aufbewahrungsziel aus Wiederholungsfenster und Datenvolumen ableiten; Exaktes und approximatives Trimming auf Laufzeit und Genauigkeit vergleichen; Pending Entries vor Löschung oder Archivierung berücksichtigen; Wachstum, Hot Streams und Speichergrenzen mit Alarmen absichern.
- Aufbewahrungsziel aus Wiederholungsfenster und Datenvolumen ableiten.
- Exaktes und approximatives Trimming auf Laufzeit und Genauigkeit vergleichen.
- Pending Entries vor Löschung oder Archivierung berücksichtigen.
- Wachstum, Hot Streams und Speichergrenzen mit Alarmen absichern.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Aufbewahrungsziel aus Wiederholungsfenster und Datenvolumen ableiten.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Exaktes und approximatives Trimming auf Laufzeit und Genauigkeit vergleichen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Pending Entries vor Löschung oder Archivierung berücksichtigen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Wachstum, Hot Streams und Speichergrenzen mit Alarmen absichern.
Kapitel 8: Cluster, Performance und Betrieb
Kapitelübersicht: Streamschlüssel und Consumerzugriff auf Slot- und Lastverteilung abstimmen; Batchgröße, Blockierzeit und Parallelität gegen Latenz und Durchsatz messen; Produzenten-, Consumer- und Servermetriken in einem Dashboard verbinden; Ausfall-, Restart-, Lag- und Reclaim-Szenarien in einem Betriebsrunbook testen.
- Streamschlüssel und Consumerzugriff auf Slot- und Lastverteilung abstimmen.
- Batchgröße, Blockierzeit und Parallelität gegen Latenz und Durchsatz messen.
- Produzenten-, Consumer- und Servermetriken in einem Dashboard verbinden.
- Ausfall-, Restart-, Lag- und Reclaim-Szenarien in einem Betriebsrunbook testen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Streamschlüssel und Consumerzugriff auf Slot- und Lastverteilung abstimmen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Batchgröße, Blockierzeit und Parallelität gegen Latenz und Durchsatz messen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Produzenten-, Consumer- und Servermetriken in einem Dashboard verbinden.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Ausfall-, Restart-, Lag- und Reclaim-Szenarien in einem Betriebsrunbook testen.
Praxislabor
Kapitelübersicht: Ein Pub/Sub-Szenario mit Reconnect und absichtlich langsamem Subscriber untersuchen; Einen Stream mit Consumer Group, Bestätigung und Pending-Analyse aufbauen; Ausgefallene Consumer simulieren und verwaiste Einträge kontrolliert übernehmen; Retention, Idempotenz, Dead-Letter-Pfad und Monitoring für einen Beispielprozess entwerfen.
- Ein Pub/Sub-Szenario mit Reconnect und absichtlich langsamem Subscriber untersuchen.
- Einen Stream mit Consumer Group, Bestätigung und Pending-Analyse aufbauen.
- Ausgefallene Consumer simulieren und verwaiste Einträge kontrolliert übernehmen.
- Retention, Idempotenz, Dead-Letter-Pfad und Monitoring für einen Beispielprozess entwerfen.
Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise
Kapitelübersicht: Zielgruppe: Softwareentwicklung, Integrationsarchitektur, Plattformbetrieb, DevOps, Event- und Datenengineering sowie technische Anwendungsbetreuung; Voraussetzungen: Sichere Valkey-Grundkenntnisse und praktische Erfahrung mit mindestens einer Programmiersprache und Clientbibliothek; Arbeitsweise: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Laboraufgaben, Fehleranalysen und dokumentierte Abnahmen.
Zielgruppe: Softwareentwicklung, Integrationsarchitektur, Plattformbetrieb, DevOps, Event- und Datenengineering sowie technische Anwendungsbetreuung.
Voraussetzungen: Sichere Valkey-Grundkenntnisse und praktische Erfahrung mit mindestens einer Programmiersprache und Clientbibliothek.
Arbeitsweise: Fachvortrag, technische Demonstrationen, strukturierte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, kontrollierte Fehlerfälle und schriftliche Prüfpunkte.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Softwareentwicklung, Integrationsarchitektur, Plattformbetrieb, DevOps, Event- und Datenengineering sowie technische Anwendungsbetreuung |
| Voraussetzungen: | Sichere Valkey-Grundkenntnisse und praktische Erfahrung mit mindestens einer Programmiersprache und Clientbibliothek |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen und strukturierte Laboraufgaben am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
