Das Seminar führt von der signierten iOS-Testbrücke über die Geräteverbindung bis zu stabilen Airtest- und Poco-Szenarien auf realen iOS-Geräten.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Lernziele
- Schrittweise Lernstrecke
- Praxisbausteine
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktische Einordnung
Seminarprofil
iOS-Automatisierung verlangt neben Testdesign kontrollierte Zertifikats-, Signierungs- und Geräteprozesse. Bereitstellung von iOS-Tagent, lokale Gerätesitzungen, iOS-spezifische Interaktionen, UI-Hierarchien, Systemdialoge und Fehlerdiagnose werden zu einem reproduzierbaren Betriebsmodell verbunden.
Lernziele
- Voraussetzungen für iOS-Geräteautomation prüfen
- iOS-Tagent signieren und bereitstellen
- Airtest- und Poco-Skripte für iOS erstellen
- Systemdialoge und Gerätezustände beherrschen
- iOS-Testläufe nachvollziehbar diagnostizieren
Schrittweise Lernstrecke
1. Arbeitsumgebung und Projektstart
- Systemvoraussetzungen, Schreibrechte, Projektpfade und notwendige Laufzeitkomponenten werden vor der Installation geprüft.
- AirtestIDE und eine lokale Python-Umgebung werden hinsichtlich Zweck, Abhängigkeiten und reproduzierbarer Nutzung getrennt eingerichtet.
- Ein Selbsttest validiert Codeausführung, Bildaufnahme, Logverzeichnis, Berichtsfunktion und Zugriff auf das Zielsystem.
2. iOS-Tagent, Signierung und Gerätesitzung
- Hostsystem, Signierung, Bundle-Kennung, Vertrauensstellung, Testbrücke und Gerät werden als getrennte Betriebsbausteine modelliert.
- iOS-Tagent wird signiert, bereitgestellt, gestartet und mit einem reproduzierbaren Verbindungs- und Funktionstest geprüft.
- Systemdialoge, Tastaturzustände, Orientierung und Sitzungsabbrüche erhalten iOS-spezifische Behandlungs- und Diagnosewege.
3. Geräte- und Anwendungsverbindung
- Zielsysteme werden mit einer festen Diagnosefolge aus Treiber-, Port-, Berechtigungs-, Prozess- und Netzprüfungen verbunden.
- Sitzungsaufbau, Anwendungsstart, Statusprüfung und kontrolliertes Beenden werden in wiederverwendbare Hilfsfunktionen überführt.
- Verbindungsabbrüche werden protokolliert und nur unter klaren Bedingungen automatisch wiederhergestellt.
4. Bildbasierte Interaktionen und stabile Vorlagen
- Bildvorlagen werden auf eindeutige, statische Merkmale begrenzt und von dynamischen Texten, Animationen oder Dekorationen getrennt.
- Zielposition, Erkennungsschwelle, Referenzauflösung und erwarteter Kontext werden direkt am Bildobjekt dokumentiert.
- Touch, Wischen, Texteingabe, Warten und Assertions werden zu nachvollziehbaren Benutzerwegen mit überprüfbaren Nachzuständen kombiniert.
5. Poco-Hierarchien und robuste Selektoren
- Elementnamen, Typen, Texte, Eigenschaften, Sichtbarkeit, Position und hierarchische Beziehungen werden systematisch inspiziert.
- Selektoren bevorzugen stabile Attribute und relationale Bezüge gegenüber langen absoluten Hierarchiepfaden.
- Mehrdeutige Treffer, dynamische Listen und nicht zugängliche Bereiche werden explizit behandelt und bei Bedarf bildbasiert ergänzt.
6. Testdaten, Ausgangszustände und Bereinigung
- App-Version, Benutzerstatus, lokale Daten, Serverdaten, Berechtigungen und Geräteorientierung werden als Vorbedingungen beschrieben.
- Testkonten und Datensätze erhalten eindeutige Identitäten, Reservierungsregeln und konfliktfreie Nutzung bei parallelen Läufen.
- Vorbereitung und Bereinigung werden idempotent gestaltet und auch nach Fehler oder Abbruch zuverlässig ausgeführt.
7. Logging, Berichte und Diagnoseartefakte
- Jeder Lauf erhält eine eindeutige Identität, die in Logpfad, Bericht, Screenshot und Zusatzartefakt wiederverwendet wird.
- Fachliche Kontrollpunkte und technische Zustandswechsel werden mit unterschiedlich kategorisierten Logeinträgen dokumentiert.
- Fehlerartefakte enthalten erwarteten Zustand, tatsächliche Beobachtung, letzten stabilen Schritt und relevante Geräte- oder UI-Daten.
8. Sicherheit und kontrollierter Betrieb
- Zugangsdaten, Signiermaterial, Gerätekennungen und sensible Testdaten werden außerhalb des Quellcodes geschützt bereitgestellt.
- Runner, Testbuilds und Gerätefarm erhalten minimale Berechtigungen und nachvollziehbare administrative Zugriffe.
- Instrumentierung wird ausschließlich in freigegebenen Testkonfigurationen aktiviert und gegen unerwünschten Netzwerkzugriff begrenzt.
9. Durchgängiges Praxisprojekt
- Ein repräsentativer Benutzerweg wird in Ausgangszustand, fachliche Schritte, Kontrollpunkte und Abschlusszustand zerlegt.
- Die Testsuite wird schrittweise implementiert, auf Varianten ausgeführt und durch absichtlich erzeugte Störungen geprüft.
- Ergebnisse werden anhand von Stabilität, Verständlichkeit, Laufzeit, Wartbarkeit und Diagnosequalität bewertet und verbessert.
Praxisbausteine
- Signierung und Bereitstellung der Testbrücke
- iOS-Ablauf mit Systemdialog und Assertion
- Selektorvergleich zwischen Hierarchie und Bild
- Diagnose zu Sitzungsabbruch und Vertrauensstellung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Mobile-Tester, QA Engineers, iOS-Entwickler, Testautomatisierer und Geräteverantwortliche.
Voraussetzungen: Python- und Testgrundlagen; Zugriff auf macOS, Entwicklungswerkzeuge, geeignetes iOS-Gerät und nutzbare Signierungsumgebung.
Didaktische Einordnung
Drei Tage sind notwendig, weil Signierung, Testbrücke, Gerätebetrieb, iOS-spezifische Interaktionen, Poco, Teststruktur und Diagnose als zusammenhängende Laborstrecke aufgebaut werden.
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, geführte Umsetzungsschritte, eigenständige Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jeder Praxisblock verwendet definierte Ausgangszustände, überprüfbare Zwischenergebnisse und dokumentierte Diagnoseinformationen.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Mobile-Tester, QA Engineers, iOS-Entwickler, Testautomatisierer und Geräteverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Python- und Testgrundlagen; Zugriff auf macOS, Entwicklungswerkzeuge, geeignetes iOS-Gerät und nutzbare Signierungsumgebung |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
