Modelle werden so strukturiert und standardisiert, dass Inhalte auffindbar, wiederverwendbar und über Projekte hinweg vergleichbar bleiben.
Ordnerlogik, Namenskonventionen, Eigenschaften, Spezialisierungen, visuelle Grundeinstellungen, Modell- und Canvas-Vorlagen, Lebenszyklus sowie Bereinigung großer Bestände bilden den Schwerpunkt.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Kapitel 1: Modelle, Ordner und Wiederverwendung organisieren
- Kapitel 2: Eigenschaften, Dokumentation und Spezialisierungen
- Kapitel 3: Modell- und Canvas-Vorlagen
- Kapitel 4: Grundeinstellungen, Farben und Arbeitsstandards
- Kapitel 5: Große Modelle strukturieren und beherrschbar halten
- Kapitel 6: Modelllebenszyklus, Versionen und Freigaben
- Kapitel 7: Validator und systematische Qualitätsprüfung
- Praxisübungen
Lernziele
- Modelle werden so strukturiert und standardisiert, dass Inhalte auffindbar, wiederverwendbar und über Projekte hinweg vergleichbar bleiben.
- Die behandelten Funktionen und Modellierungsmuster werden in einem zusammenhängenden Übungsmodell angewendet.
- Qualitäts-, Dokumentations- und Wiederholbarkeitsanforderungen werden in jedem Arbeitsschritt berücksichtigt.
Zielgruppe
Modellmanager, Enterprise Architects, Methodenverantwortliche, Archi-Power-User und Teams mit wachsenden Modellbeständen.
Voraussetzungen
Grundlegende Archi-Bedienung wird vorausgesetzt; ArchiMate-Grundkenntnisse sind hilfreich.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Modelle, Ordner und Wiederverwendung organisieren
Kapitelübersicht: Der Modellbaum wird als fachliches Repository strukturiert, damit Konzepte auffindbar, wiederverwendbar und über Sichten hinweg konsistent bleiben.
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Eine Ordnungslogik nach Domäne
- Vorhandene Elemente im Modellbaum suchen
- Ordner
- Mit Such-
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Eine Ordnungslogik nach Domäne, Ebene, Lebenszyklus und Verantwortungsbereich entwerfen.
- Schritt 2: Vorhandene Elemente im Modellbaum suchen, erkennen und statt unnötiger Dubletten in weiteren Sichten wiederverwenden.
- Schritt 3: Ordner, Sichten und Konzepte umbenennen oder verschieben, ohne die fachliche Bedeutung und Querverweise zu verlieren.
- Schritt 4: Mit Such-, Sortier- und Prüfregeln verwaiste, doppelte oder falsch eingeordnete Objekte identifizieren.
Kapitel 2: Eigenschaften, Dokumentation und Spezialisierungen
Kapitelübersicht: Strukturierte Zusatzinformationen werden einheitlich gepflegt, damit Modelle filterbar, auswertbar und dokumentierbar werden.
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Ein kontrolliertes Eigenschaftsschema mit Namen
- Beschreibungen und Eigenschaften an mehreren ausgewählten Konzepten konsistent erfassen und...
- Spezialisierungen nur für fachlich stabile Untertypen anlegen und mit klaren Benennungs- und...
- Pflichtangaben
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Ein kontrolliertes Eigenschaftsschema mit Namen, Datentypen, erlaubten Werten und Verantwortlichkeiten definieren.
- Schritt 2: Beschreibungen und Eigenschaften an mehreren ausgewählten Konzepten konsistent erfassen und aktualisieren.
- Schritt 3: Spezialisierungen nur für fachlich stabile Untertypen anlegen und mit klaren Benennungs- und Symbolregeln versehen.
- Schritt 4: Pflichtangaben, uneinheitliche Werte und unkontrollierte Spezialisierungen anhand einer Prüfliste bereinigen.
Kapitel 3: Modell- und Canvas-Vorlagen
Kapitelübersicht: Wiederverwendbare Vorlagen verkürzen den Start neuer Vorhaben und verankern Standards unmittelbar im Arbeitsablauf.
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Wiederkehrende Ordner
- Ein Ausgangsmodell bereinigen
- Eine neue Arbeitsdatei aus der Vorlage erzeugen und projektspezifische Bestandteile kontroll...
- Vorlagen versionieren
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Wiederkehrende Ordner, Eigenschaften, Sichten, Legenden und Dokumentationsfelder als Vorlagenumfang festlegen.
- Schritt 2: Ein Ausgangsmodell bereinigen, neutrale Platzhalter einsetzen und als Modellvorlage bereitstellen.
- Schritt 3: Eine neue Arbeitsdatei aus der Vorlage erzeugen und projektspezifische Bestandteile kontrolliert ergänzen.
- Schritt 4: Vorlagen versionieren, testen und nur nach dokumentierter Freigabe für weitere Teams ausrollen.
Kapitel 4: Grundeinstellungen, Farben und Arbeitsstandards
Kapitelübersicht: Programmeinstellungen werden in verbindliche Modellierungsstandards überführt, damit mehrere Arbeitsplätze konsistente Ergebnisse liefern.
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Allgemeine Einstellungen für Modellbaum
- Farben
- Ein abgestimmtes Farbschema exportieren
- Änderungen an Standards versionieren und mit einem kurzen Freigabe- und Rollback-Verfahren a...
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Allgemeine Einstellungen für Modellbaum, Diagramme, Verbindungen, Beschriftungen und automatische Funktionen sichten.
- Schritt 2: Farben, Schriften, Raster, Ausrichtung und Standarddarstellung passend zum internen Gestaltungskonzept festlegen.
- Schritt 3: Ein abgestimmtes Farbschema exportieren, auf einer zweiten Installation importieren und auf Abweichungen prüfen.
- Schritt 4: Änderungen an Standards versionieren und mit einem kurzen Freigabe- und Rollback-Verfahren absichern.
Kapitel 5: Große Modelle strukturieren und beherrschbar halten
Kapitelübersicht: Struktur, Ladeverhalten, Navigation und Änderungsdisziplin werden auf wachsende Modellbestände ausgerichtet.
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Modellgrenzen
- Ordner
- Unnötige Diagrammobjekte
- Leistungs- und Qualitätsindikatoren beobachten und Regeln für Aufteilung
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Modellgrenzen, Domänen, Verantwortungsbereiche und Wiederverwendungsbedarf anhand des tatsächlichen Arbeitsvolumens bewerten.
- Schritt 2: Ordner, Namensräume, Sichtenkataloge und Eigenschaften so gestalten, dass Suche und Zuordnung skalieren.
- Schritt 3: Unnötige Diagrammobjekte, Dubletten, überladene Sichten und veraltete Inhalte schrittweise bereinigen.
- Schritt 4: Leistungs- und Qualitätsindikatoren beobachten und Regeln für Aufteilung, Archivierung sowie Pflegeintervalle festlegen.
Kapitel 6: Modelllebenszyklus, Versionen und Freigaben
Kapitelübersicht: Architekturstände werden vom Entwurf bis zur Archivierung nachvollziehbar gesteuert.
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Statusmodell für Entwurf
- Änderungsanlass
- Vor Freigabe Qualität
- Veraltete Stände kennzeichnen
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Statusmodell für Entwurf, Review, Freigabe, Ablösung und Archivierung mit Verantwortlichkeiten definieren.
- Schritt 2: Änderungsanlass, Bearbeiter, betroffene Sichten, fachliche Entscheidung und geplanten Freigabetermin erfassen.
- Schritt 3: Vor Freigabe Qualität, Querverweise, Ausgaben und Sicherungsstand kontrollieren und Freigabeentscheidung dokumentieren.
- Schritt 4: Veraltete Stände kennzeichnen, archivieren und für laufende Entscheidungen von gültigen Arbeitsständen trennen.
Kapitel 7: Validator und systematische Qualitätsprüfung
Kapitelübersicht: Automatische Prüfungen und fachliche Reviews werden zu einem belastbaren Qualitätssicherungsverfahren verbunden.
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Prüfumfang
- Den Validator ausführen
- Fehler schrittweise beheben
- Eine Review-Checkliste für Benennung
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Prüfumfang, Qualitätskriterien und zulässige Ausnahmen für Modell, Sichten, Beziehungen und Eigenschaften festlegen.
- Schritt 2: Den Validator ausführen, Meldungen nach Ursache und Auswirkung klassifizieren und Fehlalarme von echten Defekten trennen.
- Schritt 3: Fehler schrittweise beheben, danach erneut validieren und die Veränderung der Befundlage nachvollziehen.
- Schritt 4: Eine Review-Checkliste für Benennung, Semantik, Lesbarkeit, Vollständigkeit und Freigabestatus anwenden.
Praxisübungen
- Eine skalierbare Ordner- und Namensstruktur für einen Beispielbestand entwerfen.
- Ein kontrolliertes Eigenschaftsschema mit Pflichtwerten und Spezialisierungen anwenden.
- Eine bereinigte Modellvorlage erstellen, testen und versioniert freigeben.
Alle Übungen werden an einem konsistenten Arbeitsmodell ausgeführt. Zwischenergebnisse werden geprüft, korrigiert und in einem nachvollziehbaren Modellstand gespeichert.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Modellmanager, Enterprise Architects, Methodenverantwortliche, Archi-Power-User und Teams mit wachsenden Modellbeständen. |
| Voraussetzungen: | Grundlegende Archi-Bedienung wird vorausgesetzt; ArchiMate-Grundkenntnisse sind hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen und Praxisfälle am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Durchführung mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Beauftragung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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