Blueprints machen Tool-Sets reproduzierbar, lösen aber nicht automatisch Versions-, Sicherheits- und Freigabefragen. Ein tragfähiger Prozess verbindet technische Definition und Change Management.
Im Kurs entsteht ein versionierter Blueprint vom Entwurf bis zum getesteten Upgrade. Varianten werden so umgesetzt, dass die gemeinsame Basis erkennbar und prüfbar bleibt.
Inhaltsübersicht
- Zielgruppe
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Arbeitsweise
Zielgruppe
Cloudogu-Administration, Plattformarchitektur, DevOps Engineering, Release Management und technische Projektleitung
Lernziele
- Teilnehmende können standardisierte Dogu-Sets als versionierte Blueprints modellieren.
- Teilnehmende können Abhängigkeiten und Varianten kontrolliert abbilden.
- Teilnehmende können Blueprint-Installationen und -Upgrades sicher durchführen.
- Teilnehmende können mehrstufige Rollouts mit Abnahme und Rückfall planen.
Seminarinhalte
1. Blueprints entwerfen und versionieren
Blueprints beschreiben standardisierte Tool-Sets mit definierten Dogu-Versionen. Sie werden als kontrollierte Plattformartefakte behandelt.
- Zielgruppe, Funktionsumfang und verbindliche Dogus des Tool-Sets bestimmen.
- Versionen, Abhängigkeiten, optionale Bestandteile und Namensräume festlegen.
- Blueprint eindeutig versionieren und Änderungshistorie führen.
- Freigabekriterien für technische Prüfung, Sicherheit und fachliche Abnahme definieren.
2. Abhängigkeiten, Dienste und Versionsverträglichkeit
Abhängigkeiten werden so eng wie nötig und so flexibel wie möglich beschrieben. Zyklische und nur implizite Kopplungen werden vermieden.
- Benötigte Plattformdienste, Datenbanken und andere Dogus identifizieren.
- Kompatible Versionsbereiche und Startreihenfolge festlegen.
- Verhalten bei fehlender, veralteter oder vorübergehend nicht erreichbarer Abhängigkeit definieren.
- Installations-, Upgrade- und Ausfallszenarien mit den Abhängigkeiten testen.
3. Blueprint-Installation und -Upgrade durchführen
Die Anwendung eines Blueprints wird vorab simuliert und in ein Wartungsverfahren eingebettet. Abweichungen werden nicht stillschweigend überschrieben.
- Ist-Zustand der Instanz und Zielzustand des Blueprints vergleichen.
- Abhängigkeiten, Versionssprünge, Sicherungsbedarf und Wartungsmodus prüfen.
- Blueprint kontrolliert anwenden beziehungsweise aktualisieren und Meldungen auswerten.
- Installierte Versionen, Gesundheit, Konfiguration und repräsentative Prozesse verifizieren.
4. Rollout-Automatisierung und Variantensteuerung
Standardisierung wird mit kontrollierten Varianten verbunden. Masken, Parameter und Umgebungswerte dürfen die Nachvollziehbarkeit nicht aufheben.
- Unveränderliche Basis und zulässige Umgebungsvarianten voneinander trennen.
- Blueprint-Masken oder Parameter mit klarer Gültigkeit und Validierung entwerfen.
- Test-, Abnahme- und Produktionsstufe als wiederholbaren Freigabeprozess aufbauen.
- Rolloutnachweise, Abweichungen und Rückfallstände automatisiert dokumentieren.
5. Upgrades, Wartungsmodus und Rückfallplanung
Upgrades werden als geplante Änderungen behandelt. Vorprüfung, Sicherung, Durchführung und Nachtest bilden eine untrennbare Einheit.
- Verfügbare Updates, Abhängigkeiten, Änderungsumfang und bekannte Risiken bewerten.
- Sicherung, Wartungsfenster, Kommunikationsweg und Abbruchkriterien vorbereiten.
- Upgrade ausführen und Fortschritt sowie Meldungen lückenlos beobachten.
- Funktionstest durchführen und bei Grenzwertverletzung den vorbereiteten Rückfallweg einsetzen.
6. Betriebsmodell und Governance der Toolchain
Werkzeugverantwortung, Plattformverantwortung und Prozessverantwortung werden getrennt, aber abgestimmt organisiert.
- Servicekatalog, Eigentümer, Supportgrenzen und Lebenszyklus je Dogu festlegen.
- Änderungs-, Update-, Backup- und Berechtigungsprozess vereinheitlichen.
- Nutzungskennzahlen, technische Schulden und Ablösungskriterien definieren.
- Regelkreis für Feedback, Priorisierung und kontrollierte Weiterentwicklung etablieren.
Praxisübungen
- Entwurf eines Blueprints für eine definierte DevOps-Toolchain
- Soll-Ist-Vergleich zwischen Blueprint und Beispielinstanz
- Planung und Durchführung eines kontrollierten Blueprint-Upgrades
- Aufbau eines Freigabeflusses von Test über Abnahme bis Produktion
Arbeitsweise
Die Inhalte werden anhand eines durchgängigen Rollout-Szenarios erarbeitet und mit Prüf- sowie Freigabechecklisten abgesichert.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Cloudogu-Administration, Plattformarchitektur, DevOps Engineering, Release Management und technische Projektleitung |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu Dogus, Versionen und administrativen Abläufen; Erfahrung mit strukturierten Konfigurationsdateien ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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