Seminar Dogu-Integration: CAS, LDAP, Warp-Menü und Dienste

Die Integrationspunkte erzeugen den eigentlichen Plattformnutzen, sind aber auch häufige Fehlerquellen. Öffentliche und interne Adressen, Identitäten und Abhängigkeiten müssen konsistent beschrieben werden.

Der dreitägige Umfang ermöglicht positive und negative Integrationstests einschließlich nicht erreichbarer Dienste, ungültiger Tickets und fehlerhafter Rollenabbildung.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Arbeitsweise

Zielgruppe

Dogu-Entwicklung, Webentwicklung, Softwarearchitektur, DevOps Engineering und technische Integration

Lernziele

  • Teilnehmende können Web-Dogus korrekt über Proxy und Warp-Menü bereitstellen.
  • Teilnehmende können CAS-Anmeldung und Benutzerkontext integrieren.
  • Teilnehmende können LDAP- und Dienstinformationen sicher verwenden.
  • Teilnehmende können Integrationen mit Ausfall- und Sicherheitstests absichern.

Seminarinhalte

1. Webanwendung, Reverse Proxy und Warp-Menü

Web-Dogus werden über den zentralen Zugangsweg erreichbar. Pfade, Header, Weiterleitungen und Navigation müssen zusammenpassen.

  1. Webdienst intern eindeutig bereitstellen und passende Service-Tags setzen.
  2. Kontextpfad, Proxy-Header und öffentliche Basisadresse der Anwendung konfigurieren.
  3. Eintrag im Warp-Menü mit verständlichem Namen, Kategorie und Berechtigung prüfen.
  4. Direktzugriff, Navigation, Weiterleitungen und große Requests mit repräsentativen Tests validieren.

2. CAS, Single Sign-on und Sitzungssteuerung

Zentrale Anmeldung vereinfacht die Nutzung, erhöht aber die Bedeutung des Identitätsdienstes. Anmeldefluss, Weiterleitungen und Abmeldung werden technisch geprüft.

  1. Anmeldefluss vom Browser über CAS bis zum Ziel-Dogu nachvollziehen.
  2. Service-Registrierung, vertrauenswürdige Zieladressen und Zertifikate kontrollieren.
  3. Sitzungsdauer, Abmeldung, Fehlversuche und Mehrfaktoroptionen bewerten.
  4. Fehlerbilder wie Schleifen, falsche Rücksprungziele und Zertifikatsprobleme diagnostizieren.

3. CAS-Anbindung und Benutzerkontext

Die Anwendung übernimmt die zentrale Identität, ohne lokale Schattenkonten unkontrolliert zu vermehren. Anmeldefluss und Rollenübergabe werden getestet.

  1. CAS-Client der Anwendung mit korrekter öffentlicher Serviceadresse konfigurieren.
  2. Benutzerattribute und gegebenenfalls Gruppeninformationen eindeutig abbilden.
  3. Erstanlage, erneute Anmeldung, Abmeldung und gesperrte Konten testen.
  4. Fehlerfälle bei ungültigem Ticket, Zeitabweichung und falscher Rücksprungadresse diagnostizieren.

4. LDAP, Gruppen und Rollenmodell

Benutzer- und Gruppenverwaltung wird mit den Berechtigungsmodellen der Dogus abgestimmt. Automatische Zuordnung darf keine unkontrollierte Rechteausweitung erzeugen.

  1. Benutzerquellen, Gruppenstruktur, Namenskonventionen und Lebenszyklus erfassen.
  2. Gruppen auf Plattform- und Dogu-Rollen abbilden und Mindestberechtigungen festlegen.
  3. Eintritt, Wechsel, Austritt und technische Konten als getrennte Prozesse definieren.
  4. Berechtigungsprüfung mit repräsentativen Konten und Negativtests durchführen.

5. LDAP, Service Discovery und Dogu-zu-Dogu-Kommunikation

Technische Integrationen nutzen definierte Dienste und Konfigurationen statt fest codierter Adressen. Berechtigungen und Ausfallverhalten bleiben nachvollziehbar.

  1. Benötigte Benutzer-, Gruppen- und Dienstinformationen festlegen.
  2. Dienstendpunkte aus der Plattformkonfiguration beziehen und TLS-Vertrauen herstellen.
  3. Technische Identität mit minimalen Rechten und geregelter Rotation einrichten.
  4. Timeout, Wiederholung, Nichtverfügbarkeit und Versionsabweichung in Integrationstests abdecken.

6. Konfigurationsschlüssel, Defaults und Geheimnisse

Konfiguration wird nach Gültigkeitsbereich, Sensibilität und Änderungswirkung strukturiert. Sichere Defaults reduzieren Fehlkonfigurationen.

  1. Globale, Dogu-spezifische und umgebungsabhängige Einstellungen voneinander trennen.
  2. Schlüssel mit Datentyp, Default, Pflichtstatus und Validierungsregel definieren.
  3. Geheimnisse kennzeichnen und Ausgabe in Logs oder Diagnosepaketen verhindern.
  4. Änderung, Rekonfiguration, Neustart und Rücksetzung für jeden Schlüssel testen.

7. Abhängigkeiten, Dienste und Versionsverträglichkeit

Abhängigkeiten werden so eng wie nötig und so flexibel wie möglich beschrieben. Zyklische und nur implizite Kopplungen werden vermieden.

  1. Benötigte Plattformdienste, Datenbanken und andere Dogus identifizieren.
  2. Kompatible Versionsbereiche und Startreihenfolge festlegen.
  3. Verhalten bei fehlender, veralteter oder vorübergehend nicht erreichbarer Abhängigkeit definieren.
  4. Installations-, Upgrade- und Ausfallszenarien mit den Abhängigkeiten testen.

8. Goss-, Integrations- und Lifecycle-Tests

Tests prüfen nicht nur, ob ein Prozess läuft. Konfiguration, Ports, Dateien, Anmeldung, Persistenz und Upgradepfade werden abgedeckt.

  1. Statische und containerinterne Prüfungen für Dateien, Prozesse, Ports und Benutzer definieren.
  2. Installation in einer frischen Testinstanz automatisiert durchführen.
  3. Anmeldung, Navigation, Konfiguration, Datenpersistenz und Abhängigkeiten testen.
  4. Upgrade, Neustart, Rekonfiguration und Wiederherstellung als Lifecycle-Szenarien ergänzen.

Praxisübungen

  • Einbindung einer Beispielanwendung in den zentralen Webzugang
  • CAS-Anmeldung mit Attributübernahme und Abmeldung
  • Aufbau einer Dogu-zu-Dogu-Kommunikation mit technischer Identität
  • Test von Timeout, fehlender Abhängigkeit und unberechtigtem Zugriff

Arbeitsweise

Integrationsschritte werden an einer lauffähigen Beispielanwendung umgesetzt und mit Negativtests abgesichert.

Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Dogu-Entwicklung, Webentwicklung, Softwarearchitektur, DevOps Engineering und technische Integration
Voraussetzungen: Erfahrung mit Webanwendungen, HTTP, Reverse Proxy, LDAP und der grundlegenden Dogu-Struktur
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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