Seminar / Training
Das Intensivseminar bündelt die administrativen, betrieblichen und skalierungsbezogenen Inhalte des gesamten Portfolios.
Es reicht von Host und Compose über Konfiguration, Persistenz, Sicherheit und Diagnose bis zu Cloud, Genymotion, Kubernetes und eigenen Images.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Plattformarchitektur und Einsatzgrenzen
- Kapitel 2: Host-Voraussetzungen, KVM und verschachtelte Virtualisierung
- Kapitel 3: Reproduzierbare Mehrdienst-Umgebungen mit Docker Compose
- Kapitel 4: Android-Versionen, Images und Geräteprofile
- Kapitel 5: Erweiterte Emulator-Konfiguration mit Override-Datei
- Kapitel 6: noVNC und klassischer VNC-Zugriff
- Kapitel 7: Persistenz mit Volumes und Zustandsverzeichnissen
- Kapitel 8: Minimale Portfreigaben und Netzwerksegmentierung
- Kapitel 9: Statusprüfung und zentrale Diagnosequellen
- Kapitel 10: Ressourcen- und Startzeitoptimierung
- Kapitel 11: Cloud- und Genymotion-Betriebsmodelle
- Kapitel 12: Komplettüberblick: Kubernetes, eigene Images und Plattformstandards
Zielgruppe
Senior-Administratoren, Plattformengineers, DevOps- und SRE-Teams mit Verantwortung für mobile Testinfrastrukturen.
Voraussetzungen
Gute Linux- und Docker-Kenntnisse; Grundkenntnisse in Cloud oder Kubernetes sind hilfreich.
Kapitel 1: Plattformarchitektur und Einsatzgrenzen
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Einsatzszenarien für Entwicklung und Test
- Zusammenspiel von Host, Container und Emulator
- Technische Grenzen und geeignete Betriebsmodelle
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Anforderungen an den geplanten Einsatzfall erfassen und nach Entwicklung, Einzeltest oder Testfarm gliedern.
- Hostsystem, Docker Engine, Android-Emulator, noVNC, ADB und Testwerkzeuge als Schichtenmodell einordnen.
- Benötigte Geräte, Ports, Volumes und Schnittstellen in einer Zielarchitektur dokumentieren.
- Einen belastbaren Betriebsentwurf mit klaren Zuständigkeiten und Abgrenzungen erstellen.
Kapitel 2: Host-Voraussetzungen, KVM und verschachtelte Virtualisierung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- CPU-Virtualisierung und KVM-Gerät
- Berechtigungen und Gruppenmitgliedschaften
- Prüfung virtueller und cloudbasierter Hosts
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Hardware-Virtualisierung im BIOS beziehungsweise in der Plattformkonfiguration prüfen.
- Verfügbarkeit und Zugriffsrechte von /dev/kvm kontrollieren und die erforderliche Benutzergruppe zuordnen.
- Einen kurzen KVM-Funktionstest ausführen und typische Fehlermeldungen bewerten.
- Für virtuelle Hosts feststellen, ob verschachtelte Virtualisierung technisch und organisatorisch freigegeben ist.
Kapitel 3: Reproduzierbare Mehrdienst-Umgebungen mit Docker Compose
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Konfigurationsprofile und Variablendateien
- Abhängigkeiten und Bereitschaftsprüfungen
- Benennung, Versionierung und Wiederholbarkeit
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Gemeinsame Standardwerte und umgebungsspezifische Abweichungen in getrennten Konfigurationsdateien strukturieren.
- Abhängigkeiten zwischen Emulator, Testtreiber und Auswertungsdiensten explizit modellieren.
- Bereitschaft über Statusdateien, Healthchecks oder definierte Wartebedingungen prüfen.
- Stack-Version, Image-Tags und Konfigurationsstand so festhalten, dass ein identischer Neuaufbau möglich bleibt.
Kapitel 4: Android-Versionen, Images und Geräteprofile
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Image-Tags und API-Stände
- Telefon- und Tabletprofile
- Kompatibilitätsmatrix für Anwendungen
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Unterstützte Anwendungsversionen und erforderliche Android-API-Stände erfassen.
- Geeignete Image-Tags und Geräteprofile für repräsentative Tests auswählen.
- Eine kleine Testmatrix aus Version, Profil, Auflösung und Anwendungsversion erstellen.
- Die Auswahl mit einem Start- und Installationstest technisch bestätigen.
Kapitel 5: Erweiterte Emulator-Konfiguration mit Override-Datei
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Pfadvariable und Dateistruktur
- Einbindung als schreibgeschütztes Volume
- Versionierung und Validierung
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Eine minimale Override-Konfiguration mit den benötigten Abweichungen erstellen.
- Den Containerpfad über EMULATOR_CONFIG_PATH festlegen.
- Die Konfigurationsdatei an exakt diesem Pfad in den Container einbinden.
- Startprotokoll und Emulatorparameter prüfen und die Datei gemeinsam mit der Stack-Konfiguration versionieren.
Kapitel 6: noVNC und klassischer VNC-Zugriff
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Weboberfläche und VNC-Dienst
- Ports, Kennwort und Ansichtsmodus
- Funktionsprüfung im Browser und Client
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Web-VNC aktivieren und den gewünschten Port veröffentlichen.
- Bei Bedarf ein VNC-Kennwort setzen und den reinen Ansichtsmodus für Beobachter vorsehen.
- Direkten VNC-Zugriff nur für ausdrücklich benötigte Administrationsfälle konfigurieren.
- Interaktion, Tastatureingaben und Bildaktualisierung mit einem standardisierten Prüffall testen.
Kapitel 7: Persistenz mit Volumes und Zustandsverzeichnissen
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Flüchtiges Standardverhalten
- Persistente Emulator- und Benutzerdaten
- Kontrollierter Neuaufbau und Bereinigung
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Das Verhalten eines Containers ohne Volume durch Neustart und Vergleich des Emulatorzustands nachvollziehen.
- Ein benanntes Volume für das Benutzerverzeichnis des Emulators einrichten.
- Installierte Anwendungen und Konfigurationen nach einem Neustart auf Fortbestand prüfen.
- Verfahren für Reset, Austausch und kontrollierte Löschung des Zustands festlegen.
Kapitel 8: Minimale Portfreigaben und Netzwerksegmentierung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Bedarfsgerechte Veröffentlichung
- Bindung an Host oder internes Netz
- Firewall- und Erreichbarkeitsprüfung
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Nur tatsächlich benötigte Dienste und Ports veröffentlichen.
- Administrative Schnittstellen nach Möglichkeit hostlokal oder in einem isolierten Netz bereitstellen.
- Teamzugriffe über definierte Netzsegmente und Freigaberegeln führen.
- Offene und gesperrte Pfade mit einem dokumentierten Zugriffstest kontrollieren.
Kapitel 9: Statusprüfung und zentrale Diagnosequellen
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Containerstatus und Startprotokoll
- Emulatorstatusdatei und ADB-Zustand
- Weblogs und zeitliche Korrelation
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Containerstatus und letzte Logzeilen erfassen.
- Emulatorstatusdatei und ADB-Geräteliste vergleichen.
- Webbasierte Logs oder eingebundene Logverzeichnisse dem Testlauf zuordnen.
- Ein Zeitraster aus Start, Boot, Testbeginn und Fehlerzeitpunkt erstellen.
Kapitel 10: Ressourcen- und Startzeitoptimierung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- KVM, CPU und Arbeitsspeicher
- Skin, Partition und Imagebereitstellung
- Wiederverwendung gegenüber Neuaufbau
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Hardwarebeschleunigung und ausreichende CPU-Zuteilung als erste Optimierungsstufe sicherstellen.
- Speicher und Datenpartition am realen Anwendungsszenario ausrichten.
- Nicht benötigte Darstellung oder Zusatzdienste für reine Automationsläufe reduzieren.
- Wiederverwendung und Neuaufbau anhand von Geschwindigkeit, Isolation und Fehleranfälligkeit vergleichen.
Kapitel 11: Cloud- und Genymotion-Betriebsmodelle
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Eigene virtualisierte Hosts
- Ergänzende Geräteplattform
- Auswahl nach Kontrolle, Kosten und Abdeckung
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- Anforderungen an Gerätevielfalt, Datenkontrolle und Parallelität priorisieren.
- Eigenbetrieb auf virtualisierungsfähigen Hosts gegen ergänzende Cloudgeräte abwägen.
- Ein einheitliches Verbindungs- und Testprofil für beide Wege definieren.
- Betriebs- und Kostenentscheidung anhand eines Referenzlaufs dokumentieren.
Kapitel 12: Komplettüberblick: Kubernetes, eigene Images und Plattformstandards
Inhaltsverzeichnis des Kapitels
- Spezialisierte Kubernetes-Nodes
- Angepasste Images und Konfigurationen
- Skalierung, Pflege und Governance
Schritt-für-Schritt-Inhalte
- KVM-fähige Worker und Podanforderungen definieren.
- Ein kleines angepasstes Image mit festem Basis-Tag bauen.
- Testaufträge, Ressourcenlimits und Bereinigung im Cluster modellieren.
- Namens-, Freigabe- und Updateprozess für die Plattform festlegen.
Praxisübungen
- Aufbau einer standardisierten lokalen Plattform mit Compose, Profilen, Persistenz und Zugriffsschutz.
- Entwurf einer messbaren Cloud- und Skalierungsarchitektur einschließlich Genymotion-Option.
- Erstellung eines Betriebsmodells für Kubernetes, angepasste Images, Updates und Troubleshooting.
Methodik
Fachliche Erläuterungen, Live-Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen und eigenständige Übungen werden eng miteinander verzahnt. Fehlerfälle werden nicht nur behoben, sondern mit einer festen Prüfreihenfolge nachvollziehbar eingegrenzt.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag, Beginn am ersten Tag: 10:00 Uhr, an Folgetagen: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Senior-Administratoren, Plattformengineers, DevOps- und SRE-Teams mit Verantwortung für mobile Testinfrastrukturen. |
| Voraussetzungen: | Gute Linux- und Docker-Kenntnisse; Grundkenntnisse in Cloud oder Kubernetes sind hilfreich. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Fachvortrag, Live-Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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