Seminar Eclipse EDC – Erweiterungsentwicklung mit Java und SPI

Das Entwicklerseminar vermittelt die systematische Anpassung einer EDC-Distribution ohne Änderungen am Framework-Kern. Eigene Services, APIs, Policy-Funktionen, Protokoll- und Data-Plane-Erweiterungen werden über definierte SPIs eingebunden, getestet, dokumentiert und in eine wartbare Build- und Release-Struktur überführt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Modul-, Runtime-, Extension- und SPI-Modell sicher anwenden.
  • Services bereitstellen, injizieren und über Konfiguration steuern.
  • Eigene APIs, Events, Validatoren und Policy Functions entwickeln.
  • Persistenz-, Vault- und Data-Plane-Erweiterungen integrieren.
  • Erweiterungen mit Unit-, Komponenten- und Ende-zu-Ende-Tests absichern.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Modulsystem und Runtime-Lifecycle

Schwerpunkt: Gradle-Module, Extension Loading, Service Extension Context, Initialisierung, Start, Shutdown, Abhängigkeiten und Laufzeitgrenzen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Modulsystem und Runtime-Lifecycle“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Gradle-Module, Extension Loading, Service Extension Context, Initialisierung, Start, Shutdown, Abhängigkeiten und Laufzeitgrenzen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein klares Erweiterungs- und Lifecycle-Modell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. SPI und Dependency Injection

Schwerpunkt: Service Provider Interfaces, Provider- und Consumer-Verträge, Service Registration, Injection, optionale Services, Konflikte und Austauschbarkeit.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „SPI und Dependency Injection“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Service Provider Interfaces, Provider- und Consumer-Verträge, Service Registration, Injection, optionale Services, Konflikte und Austauschbarkeit modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine sauber gekapselte SPI-Implementierung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Konfiguration und Validierung

Schwerpunkt: Configuration Keys, Properties, Defaultwerte, Pflichtwerte, Typkonvertierung, Custom Validation und Fehlermeldungen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Konfiguration und Validierung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Configuration Keys, Properties, Defaultwerte, Pflichtwerte, Typkonvertierung, Custom Validation und Fehlermeldungen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine robuste Konfigurations- und Validierungsschicht dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Eigene APIs und Controller

Schwerpunkt: WebService Registration, Controller, DTOs, JSON-LD oder JSON, Authentisierung, Fehlerobjekte, OpenAPI und Versionierung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Eigene APIs und Controller“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von WebService Registration, Controller, DTOs, JSON-LD oder JSON, Authentisierung, Fehlerobjekte, OpenAPI und Versionierung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine abgesicherte und dokumentierbare Erweiterungs-API dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Events und asynchrone Integration

Schwerpunkt: Event Router, Domain Events, Listener, Korrelation, Transaktionsgrenzen, Reihenfolge, Wiederholung und externe Event-Broker.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Events und asynchrone Integration“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Event Router, Domain Events, Listener, Korrelation, Transaktionsgrenzen, Reihenfolge, Wiederholung und externe Event-Broker modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen entkoppelten Event-Integrationsbaustein dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Policy Functions und Policy Scopes

Schwerpunkt: Atomic Constraints, Policy Context, Scopes, Bindings, Participant Claims, Fehlertexte und Performance.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Policy Functions und Policy Scopes“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Atomic Constraints, Policy Context, Scopes, Bindings, Participant Claims, Fehlertexte und Performance modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine testbare benutzerdefinierte Policy-Funktion dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Persistenz, Transaktionen und Vault

Schwerpunkt: Store Interfaces, SQL Statements, DataSource, Transaction Context, Migrationen, Secret Store, Vault-Erweiterung und Schlüsselzugriff.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Persistenz, Transaktionen und Vault“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Store Interfaces, SQL Statements, DataSource, Transaction Context, Migrationen, Secret Store, Vault-Erweiterung und Schlüsselzugriff modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine produktionsnahe persistente Erweiterung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

8. Data-Plane- und Protokollerweiterungen

Schwerpunkt: Data Source, Data Sink, Transfer Type, Signaling, Provisioning, Protocol Service, Serialization und Capability Registration.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Data-Plane- und Protokollerweiterungen“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Data Source, Data Sink, Transfer Type, Signaling, Provisioning, Protocol Service, Serialization und Capability Registration modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kundenspezifischen Transfer- oder Protokollbaustein dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

9. Tests, Build und Wartbarkeit

Schwerpunkt: JUnit Runtime, Mocks, Testcontainers, Komponenten- und Systemtests, Gradle Tasks, BOM, Versionskonflikte und Release-Artefakte.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Tests, Build und Wartbarkeit“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von JUnit Runtime, Mocks, Testcontainers, Komponenten- und Systemtests, Gradle Tasks, BOM, Versionskonflikte und Release-Artefakte modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine automatisiert geprüfte Erweiterungsdistribution dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung einer eigenen EDC-Extension mit injiziertem Service und Konfiguration.
  • Implementierung einer Policy Function und einer geschützten Management-API-Erweiterung.
  • Anbindung eines persistenten Stores und eines Vault-Zugriffs.
  • Aufbau eines automatisierten Ende-zu-Ende-Tests mit zwei Runtimes.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Java-Entwicklung, EDC-Connector-Engineering, Plattformentwicklung, Integrationsentwicklung und technische Architektur.

Voraussetzungen: Sehr gute Java- und Gradle-Kenntnisse, REST, JSON, Dependency Injection, automatisierte Tests und EDC-Grundlagen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, API-Arbeit, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Java-Entwicklung, EDC-Connector-Engineering, Plattformentwicklung, Integrationsentwicklung und technische Architektur
Voraussetzungen: Sehr gute Java- und Gradle-Kenntnisse, REST, JSON, Dependency Injection, automatisierte Tests und EDC-Grundlagen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Stream live 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
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