Das fünftägige Entwicklerformat verbindet den vollständigen Connector-Lifecycle von Build und Konfiguration über Angebote, Policies, Negotiation und Transfers bis zu eigener Erweiterungsentwicklung. Persistenz, Events, automatisierte Tests und Leistungsoptimierung werden als zusammenhängende Engineering-Disziplin behandelt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Eine eigene EDC-Distribution reproduzierbar bauen und konfigurieren.
- Control-Plane-Ressourcen und asynchrone Prozesse automatisieren.
- Policy Functions und sichere Datenübertragungswege implementieren.
- Eigene Java-, SPI-, Persistenz- und Data-Plane-Erweiterungen entwickeln.
- Test-, CI/CD-, Tuning- und Übergabestandards für produktiven Code etablieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Build, BOMs und Laborplattform
Schwerpunkt: Java Toolchain, Gradle, BOMs, Launcher, Versionskonsistenz, Konfiguration, zwei Teilnehmer und lokale Abhängigkeiten.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Build, BOMs und Laborplattform“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Java Toolchain, Gradle, BOMs, Launcher, Versionskonsistenz, Konfiguration, zwei Teilnehmer und lokale Abhängigkeiten modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare Engineering- und Testplattform dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Control Plane und Management API
Schwerpunkt: Assets, Policies, Contract Definitions, Queries, API-Sicherheit, Automatisierung, Idempotenz und Statuskontrolle.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Control Plane und Management API“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Assets, Policies, Contract Definitions, Queries, API-Sicherheit, Automatisierung, Idempotenz und Statuskontrolle modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen automatisierten Control-Plane-Betriebsablauf dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Katalog und Angebotsmodell
Schwerpunkt: Asset-Metadaten, Data Address, Selektoren, DCAT, dynamische Angebote, Zielgruppen und Katalogperformance.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Katalog und Angebotsmodell“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Asset-Metadaten, Data Address, Selektoren, DCAT, dynamische Angebote, Zielgruppen und Katalogperformance modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein skalierbares Datenangebotsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Contract Negotiation
Schwerpunkt: DSP-Nachrichten, Consumer- und Provider-Zustände, Policy Evaluation, Agreement, Retry, Timeout und Korrelation.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Contract Negotiation“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von DSP-Nachrichten, Consumer- und Provider-Zustände, Policy Evaluation, Agreement, Retry, Timeout und Korrelation modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen robusten Verhandlungsworkflow dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Policy Engine und Usage Control
Schwerpunkt: ODRL, Scopes, Bindings, Policy Contexts, Atomic Constraints, Participant Claims, In-Force-Prüfung und Policy Monitor.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Policy Engine und Usage Control“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von ODRL, Scopes, Bindings, Policy Contexts, Atomic Constraints, Participant Claims, In-Force-Prüfung und Policy Monitor modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen produktionsnahen Policy-Enforcement-Baustein dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Transfer Process und EDR
Schwerpunkt: Transfer States, Consumer Pull, Provider Push, EDR, Provisioning, Suspend, Resume, Terminate und kontinuierliche Zugriffe.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Transfer Process und EDR“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Transfer States, Consumer Pull, Provider Push, EDR, Provisioning, Suspend, Resume, Terminate und kontinuierliche Zugriffe modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Transfer-Lifecycle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Data Plane und Signaling
Schwerpunkt: Registration, Selection, Signaling API, Data Sources, Data Sinks, Transfer Types, Tokenvalidierung und mehrere Data Planes.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Data Plane und Signaling“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Registration, Selection, Signaling API, Data Sources, Data Sinks, Transfer Types, Tokenvalidierung und mehrere Data Planes modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine getrennt skalierbare Data-Plane-Architektur dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
8. Extension- und SPI-Entwicklung
Schwerpunkt: Service Extensions, Dependency Injection, Custom APIs, Events, Validatoren, Serialisierung, HTTP Dispatching und Vault.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Extension- und SPI-Entwicklung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Service Extensions, Dependency Injection, Custom APIs, Events, Validatoren, Serialisierung, HTTP Dispatching und Vault modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine wartbare modulare Erweiterung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
9. PostgreSQL und Transaktionen
Schwerpunkt: Stores, SQL Statements, Datasources, Migrationen, Transaktionskontext, Locks, Queries und Fehlerbehandlung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „PostgreSQL und Transaktionen“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Stores, SQL Statements, Datasources, Migrationen, Transaktionskontext, Locks, Queries und Fehlerbehandlung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine konsistente persistente Connector-Distribution dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
10. Events und zuverlässige Verarbeitung
Schwerpunkt: Domain Events, Callbacks, Task-Ausführung, externe Broker, Retry, Idempotenz, Reihenfolge und Dead-Letter-Verfahren.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Events und zuverlässige Verarbeitung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Domain Events, Callbacks, Task-Ausführung, externe Broker, Retry, Idempotenz, Reihenfolge und Dead-Letter-Verfahren modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen belastbaren asynchronen Integrationsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
11. Testing, TCK und CI/CD
Schwerpunkt: JUnit Runtime, Unit Tests, Komponenten- und Ende-zu-Ende-Tests, TCK, Testdaten, Build-Pipeline, Qualitätsgates und Artefakte.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Testing, TCK und CI/CD“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von JUnit Runtime, Unit Tests, Komponenten- und Ende-zu-Ende-Tests, TCK, Testdaten, Build-Pipeline, Qualitätsgates und Artefakte modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine automatisierte Qualitätssicherungspipeline dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
12. Tuning, Diagnose und Engineering-Übergabe
Schwerpunkt: State Machines, Batch Size, Iteration Wait, Thread Pools, Datenbank, Metriken, Profiling, Release Notes und Betriebsdokumentation.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Tuning, Diagnose und Engineering-Übergabe“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von State Machines, Batch Size, Iteration Wait, Thread Pools, Datenbank, Metriken, Profiling, Release Notes und Betriebsdokumentation modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine performante und übergabefähige Connector-Lösung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Bau einer eigenen EDC-Distribution mit Control Plane, Data Plane und PostgreSQL.
- Automatisierte Veröffentlichung, Negotiation und HTTP-Pull-Übertragung.
- Implementierung einer Policy Function und einer EDC-Extension.
- Entwicklung eines persistenten Stores oder Data-Plane-Bausteins.
- Aufbau einer CI-Pipeline mit Ende-zu-Ende- und Negativtests.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Java- und Plattformentwicklung, EDC-Connector-Engineering, DevOps, Datenintegration, API-Teams und technische Architektur.
Voraussetzungen: Sehr gute Java-, Gradle-, REST-, JSON- und Testkenntnisse; Grundwissen in Datenbanken, Containern und EDC.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, API-Arbeit, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Java- und Plattformentwicklung, EDC-Connector-Engineering, DevOps, Datenintegration, API-Teams und technische Architektur |
| Voraussetzungen: | Sehr gute Java-, Gradle-, REST-, JSON- und Testkenntnisse; Grundwissen in Datenbanken, Containern und EDC |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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