Seminar Eclipse EDC – PostgreSQL, Persistenz und Transaktionssicherheit

Das Seminar ersetzt flüchtige Test-Stores durch eine belastbare PostgreSQL-Datenhaltung. Datenquellen, Schema- und Store-Strukturen, Transaktionsgrenzen, Migrationen, Abfragen und Sperrmechanismen werden konfiguriert und mit Sicherungs-, Wiederherstellungs- und Hochverfügbarkeitstests verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • EDC-Datenarten, Stores und Schutzbedarf vollständig erfassen.
  • PostgreSQL-Datasources und Store-Erweiterungen sicher konfigurieren.
  • Transaktionsgrenzen, Locks und konkurrierende Verarbeitung beherrschen.
  • Schemaänderungen und Upgrades kontrolliert migrieren.
  • Backup, Restore, Konsistenz und HA praktisch nachweisen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Datenmodell und Store-Landschaft

Schwerpunkt: Assets, Policies, Contract Definitions, Negotiations, Agreements, Transfers, Participant Contexts, Credentials, Status und Auditdaten.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Datenmodell und Store-Landschaft“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Assets, Policies, Contract Definitions, Negotiations, Agreements, Transfers, Participant Contexts, Credentials, Status und Auditdaten modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine Schutzbedarfs- und Store-Matrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Datasource und sichere Verbindung

Schwerpunkt: JDBC, Connection Pool, Rollen, minimale Rechte, TLS, Netzwerk, Secrets, Timeouts und Verbindungsprüfung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Datasource und sichere Verbindung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von JDBC, Connection Pool, Rollen, minimale Rechte, TLS, Netzwerk, Secrets, Timeouts und Verbindungsprüfung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine gehärtete PostgreSQL-Anbindung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. SQL-Stores und Statement-Abstraktion

Schwerpunkt: Store Interfaces, SQL Statements, Tabellen, Indizes, QuerySpec-Übersetzung, Paging, Sortierung und Custom Stores.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „SQL-Stores und Statement-Abstraktion“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Store Interfaces, SQL Statements, Tabellen, Indizes, QuerySpec-Übersetzung, Paging, Sortierung und Custom Stores modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein nachvollziehbares Persistenz- und Abfragemodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Transaktionen und Konsistenz

Schwerpunkt: Transaction Context, atomare Operationen, Fehlerrollback, Outbox-nahe Muster, Teilzustände, Wiederholung und externe Systeme.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Transaktionen und Konsistenz“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Transaction Context, atomare Operationen, Fehlerrollback, Outbox-nahe Muster, Teilzustände, Wiederholung und externe Systeme modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen belastbaren Transaktionsstandard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Locks, State Machines und Parallelität

Schwerpunkt: pessimistische Locks, Lease oder Locking, Batch-Verarbeitung, mehrere Runtime-Instanzen, Deadlocks, Timeouts und Recovery.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Locks, State Machines und Parallelität“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von pessimistische Locks, Lease oder Locking, Batch-Verarbeitung, mehrere Runtime-Instanzen, Deadlocks, Timeouts und Recovery modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen sicheren Mehrinstanzbetrieb dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Schema-Migration und Upgrade

Schwerpunkt: DDL, Migrationsskripte, Reihenfolge, Vorwärts- und Rückwärtskompatibilität, Testmigration, Rollback und Datenprüfung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Schema-Migration und Upgrade“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von DDL, Migrationsskripte, Reihenfolge, Vorwärts- und Rückwärtskompatibilität, Testmigration, Rollback und Datenprüfung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Datenbankmigrationsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Backup, Restore und Hochverfügbarkeit

Schwerpunkt: Sicherungsarten, Point-in-Time-Recovery, Schlüsselabhängigkeiten, Restore-Reihenfolge, Replikation, Failover, RPO und RTO.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Backup, Restore und Hochverfügbarkeit“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Sicherungsarten, Point-in-Time-Recovery, Schlüsselabhängigkeiten, Restore-Reihenfolge, Replikation, Failover, RPO und RTO modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen getesteten Sicherungs- und HA-Plan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Umstellung einer vorbereiteten EDC-Distribution von In-Memory auf PostgreSQL.
  • Simulation paralleler State-Machine-Verarbeitung und Lock-Verhalten.
  • Durchführung einer Schema-Migration sowie eines dokumentierten Restore-Tests.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Datenbankadministration, EDC- und Plattformbetrieb, Java-Entwicklung, DevOps, Systemarchitektur und Disaster-Recovery-Verantwortung.

Voraussetzungen: PostgreSQL- und SQL-Grundkenntnisse, EDC-Komponentenverständnis sowie Erfahrung mit Backup, Restore und Transaktionen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, API-Arbeit, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Datenbankadministration, EDC- und Plattformbetrieb, Java-Entwicklung, DevOps, Systemarchitektur und Disaster-Recovery-Verantwortung
Voraussetzungen: PostgreSQL- und SQL-Grundkenntnisse, EDC-Komponentenverständnis sowie Erfahrung mit Backup, Restore und Transaktionen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Stream live 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Linz 2 Tage
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