Seminar emteria Device Hub – API-Automatisierung und Systemintegration

Seminar / Training

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen

Einordnung und Nutzen

Wiederkehrende Verwaltungsaufgaben werden bei wachsenden Geräteflotten schnell fehleranfällig, wenn sie ausschließlich manuell ausgeführt werden. Die Web-API schafft eine reproduzierbare Schnittstelle für Inventarisierung, Steuerung und Integration.

Der Schwerpunkt liegt auf einem kontrollierten Automatisierungsmodell mit klarer Authentifizierung, nachvollziehbaren Änderungen, begrenzten Berechtigungen und belastbarer Fehlerbehandlung. Die Übungen verbinden API-Aufrufe mit typischen Administrations- und DevOps-Abläufen.

Lernziele

  • API-Zugänge sicher erzeugen, verwahren, rotieren und sperren
  • Geräte-, Gruppen- und Statusdaten strukturiert abfragen und auswerten
  • Remote-Aktionen kontrolliert aus Automatisierungsskripten auslösen
  • Antwortcodes, Zeitüberschreitungen, Wiederholungen und Rate Limits behandeln
  • API-Abläufe in Monitoring, Reporting, CI/CD und Serviceprozesse einbinden
  • Änderungen revisionsfähig protokollieren und technisch absichern

Zielgruppe

Systemadministration, DevOps, Softwareentwicklung, Integrationsarchitektur und technische Betriebsverantwortung

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in emteria Device Hub sowie praktische Erfahrung mit REST, HTTP, JSON und einer Skriptsprache sind erforderlich.

Seminarinhalte

1. Automatisierungsarchitektur festlegen

Zu Beginn wird geklärt, welche Vorgänge über die Benutzeroberfläche bleiben und welche Abläufe über eine Schnittstelle standardisiert werden sollten.

  1. Manuelle Aufgaben und wiederkehrende Prozessschritte erfassen
  2. Lesezugriffe, schreibende Aktionen und Freigabeschritte voneinander trennen
  3. Test-, Abnahme- und Produktionsumgebungen für API-Abläufe definieren

2. API-Schlüssel und Zugriffsschutz

Ein API-Schlüssel eröffnet weitreichenden Zugriff auf Geräte und Gruppen. Deshalb werden sichere Erzeugung, Speicherung und Rotation als eigener Betriebsprozess behandelt.

  1. Persönlichen API-Schlüssel erzeugen und Gültigkeitsbereich dokumentieren
  2. Schlüssel außerhalb von Quelltexten in einer geschützten Ablage speichern
  3. Rotation, Sperrung und Notfallwechsel mit Verantwortlichkeiten planen

3. Inventar- und Zustandsdaten abfragen

Geräteinformationen werden in strukturierter Form eingelesen, normalisiert und für Berichte oder Folgeaktionen aufbereitet.

  1. Authentifizierte Leseanfrage aufbauen und Antwortdaten prüfen
  2. Geräte nach Gruppe, Online-Status, Version oder Compliance filtern
  3. JSON-Daten in eine konsistente Inventarstruktur überführen

4. Befehle und Änderungen automatisieren

Schreibende Vorgänge benötigen Schutzmechanismen, damit eine fehlerhafte Auswahl nicht eine komplette Flotte verändert.

  1. Zielmenge anhand eindeutiger Kriterien bestimmen
  2. Aktion zunächst gegen Testgeräte ausführen und Ergebnis verifizieren
  3. Freigabe, Ausführung und Nachkontrolle als getrennte Schritte abbilden

5. Robuste API-Clients entwickeln

Produktive Automatisierung muss mit vorübergehend nicht erreichbaren Diensten, Offline-Geräten und unvollständigen Antworten umgehen können.

  1. Zeitüberschreitungen und begrenzte Wiederholungen implementieren
  2. Idempotente Abläufe und eindeutige Korrelationskennungen verwenden
  3. Fehlerklassen, Warnungen und Abbruchbedingungen sauber unterscheiden

6. Integration in Betriebswerkzeuge

Die API wird mit vorhandenen Werkzeugen für Monitoring, Tickets, Deployment und Reporting verbunden.

  1. Gerätestatus in ein Betriebsdashboard übernehmen
  2. Ereignisse in einen Service- oder Ticketprozess übergeben
  3. Bereitstellungsabläufe mit Testgruppen und Freigabestufen koppeln

7. Governance, Protokollierung und Betrieb

Automatisierung bleibt nur beherrschbar, wenn Änderungen nachvollziehbar, prüfbar und bei Bedarf stoppbar sind.

  1. Ausführungsprotokoll mit Ziel, Benutzer, Zeitpunkt und Ergebnis führen
  2. Grenzwerte und Schutzschalter für Massenaktionen definieren
  3. Regelmäßige Funktions- und Berechtigungsprüfungen einplanen

Praxisübungen

  • Erstellung eines Inventarskripts mit Filterung nach Gerätegruppe und Betriebszustand
  • Entwurf eines abgesicherten Befehlsablaufs mit Testgruppe, Freigabe und Nachkontrolle
  • Aufbau eines Fehler- und Protokollierungskonzepts für einen dauerhaften Automatisierungsdienst

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemadministration, DevOps, Softwareentwicklung, Integrationsarchitektur und technische Betriebsverantwortung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in emteria Device Hub sowie praktische Erfahrung mit REST, HTTP, JSON und einer Skriptsprache sind erforderlich.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
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