Seminar emteria Device Hub – Intensivseminar Flottenadministration und Betrieb

Seminar / Training

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen

Einordnung und Nutzen

Das Intensivformat richtet sich an Personen, die eine Geräteflotte nicht nur bedienen, sondern strukturiert aufbauen, absichern, automatisieren und dauerhaft betreiben müssen. Alle zentralen Device-Hub-Funktionen werden in einer gemeinsamen Laborumgebung eingesetzt.

Aus einem ungeordneten Gerätebestand entsteht schrittweise eine verwaltete Flotte mit Workspaces, Gruppen, Rollen, Provisioning, App-Verteilung, Richtlinien, Monitoring, Updateverfahren und API-Automatisierung. Betriebshandbuch und Störungsabläufe schließen das Szenario ab.

Lernziele

  • Eine skalierbare Device-Hub-Organisation entwerfen und umsetzen
  • Geräte standardisiert registrieren, provisionieren und gruppieren
  • Apps, Dateien, Befehle und Richtlinien kontrolliert verteilen
  • Compliance, Monitoring und Fernwartung operativ beherrschen
  • Rollen, Zwei-Faktor-Schutz und API-Zugänge absichern
  • OTA-, Incident- und Lifecycle-Prozesse in den Regelbetrieb überführen

Zielgruppe

Device-Hub-Hauptadministration, Flottenbetrieb, Serviceleitung, DevOps, IT-Sicherheit und technische Betriebsverantwortung

Voraussetzungen

Sichere Android- und Netzwerkgrundkenntnisse. Mehrere Testgeräte oder simulierte Gerätegruppen sowie administrativer Device-Hub-Zugang sind erforderlich.

Seminarinhalte

1. Workspace- und Gruppenarchitektur

Die Laborflotte erhält eine belastbare Struktur für Organisation, Standorte, Gerätetypen und Release-Stufen.

  1. Workspace-Grenzen und Eigentümerschaft festlegen
  2. Gruppen-, Benennungs- und Metadatenmodell aufbauen
  3. Pilot-, Produktions-, Quarantäne- und Ausmusterungsgruppen anlegen

2. Enrollment, Lizenzen und Provisioning

Neue Geräte werden mit standardisierter Registrierung und reproduzierbarer Erstkonfiguration aufgenommen.

  1. Aktivierungs- und Enrollment-Verfahren auswählen
  2. Universal License und geschützte Staging-Gruppe vorbereiten
  3. Provisioning-Profil anwenden und Abnahme durchführen

3. Dateien, Apps und Repositories

Anwendungen werden mit klarer Sichtbarkeit, Versionierung und Rolloutkontrolle bereitgestellt.

  1. Dateiablage und gruppenbezogene Sichtbarkeit einrichten
  2. Installation, Update und private Repository-Variante testen
  3. Pilotierung und gestufte App-Freigabe planen

4. Befehle und JSON-Editor

Einzelaktionen und zusammengesetzte Befehle werden sicher parametrisiert und ausgewertet.

  1. Vordefinierte Befehle auf Testgerät ausführen
  2. Benutzerdefinierten JSON-Befehl erstellen und validieren
  3. Status, Wiederholung und Fehlerbehandlung dokumentieren

5. Gruppenrichtlinien und Compliance

Der gewünschte Flottenzustand wird als geordnete, prüfbare Richtlinie umgesetzt.

  1. Basiskonfiguration in Richtlinienbefehle zerlegen
  2. Reihenfolge und Abhängigkeiten festlegen
  3. Nicht konforme Geräte erkennen und korrigieren

6. Monitoring und Screen Mirroring

Gerätezustand, Befehlsverlauf und Bildschirmzugriff werden zu einem operativen Diagnoseprozess verbunden.

  1. Status-, Netzwerk-, App- und Versionsdaten auswerten
  2. Screen Mirroring zeitlich begrenzt verwenden
  3. Supportfall mit Eingriff und Abschlusskontrolle dokumentieren

7. Rollen und sichere Administration

Zugriffe werden nach Aufgabe, Schutzbedarf und Funktionstrennung vergeben.

  1. Rollenmatrix für Owner, Manager und User erstellen
  2. Zwei-Faktor-Anforderung und Notfallzugang organisieren
  3. Rezertifizierung und Entzug als Regelprozess festlegen

8. API und Automatisierung

Wiederkehrende Inventar- und Steuerungsaufgaben werden über sichere API-Abläufe automatisiert.

  1. API-Schlüssel geschützt erzeugen und verwahren
  2. Gerätedaten abfragen, filtern und protokollieren
  3. Schreibenden Ablauf mit Testgruppe und Schutzschalter entwerfen

9. OTA- und Release-Betrieb

OS-Updates werden über Ringe, Wartungsfenster und technische Nachkontrolle gesteuert.

  1. Release-Ringe und Freigabekriterien definieren
  2. Testupdate durchführen und Versionsverteilung kontrollieren
  3. Abbruch- und Wiederherstellungsverfahren vorbereiten

10. Incident- und Lifecycle-Management

Der dauerhafte Betrieb wird mit Runbooks, Kennzahlen und klaren Austauschentscheidungen abgeschlossen.

  1. Triage- und Eskalationsschema aufbauen
  2. Re-Provisioning, Ersatz und Quarantäne praktisch planen
  3. Betriebshandbuch und Kennzahlensatz für die Laborflotte erstellen

Praxisübungen

  • Aufbau einer vollständigen Übungsflotte mit Gruppen, Rollen, Provisioning und Richtlinien
  • Durchführung eines kontrollierten App- und OS-Rollouts mit Monitoring und Nachkontrolle
  • Abschlussprojekt: API-gestützter Inventarbericht und Bearbeitung eines simulierten Flottenincidents

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Device-Hub-Hauptadministration, Flottenbetrieb, Serviceleitung, DevOps, IT-Sicherheit und technische Betriebsverantwortung
Voraussetzungen: Sichere Android- und Netzwerkgrundkenntnisse. Mehrere Testgeräte oder simulierte Gerätegruppen sowie administrativer Device-Hub-Zugang sind erforderlich.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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Innsbruck 5 Tage
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Klagenfurt 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
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