Seminar / Training
Inhaltsverzeichnis
- Einordnung und Nutzen
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
Einordnung und Nutzen
Der Übergang vom funktionierenden Prototyp zur Serie scheitert häufig an uneinheitlicher Hardware, manueller Konfiguration und fehlenden Betriebsprozessen. Serienfähigkeit verlangt eine freigegebene Baseline und klare Übergaben zwischen Engineering, Produktion und Betrieb.
Das Seminar entwickelt einen vollständigen Rollout- und Betriebsprozess. Hardwarestand, Image, Provisioning, Lizenzierung, Gruppenstruktur, Apps und Updatekanäle werden gemeinsam versioniert und über messbare Qualitäts- und Betriebskennzahlen gesteuert.
Lernziele
- Prototyp- und Serienanforderungen sauber trennen
- Eine freigegebene Hardware-, Image- und Konfigurationsbaseline bilden
- Provisioning und Lizenzierung für größere Stückzahlen organisieren
- Gruppen, Richtlinien und Release-Ringe für den Betrieb aufbauen
- Produktionsabnahme und Flottenübergabe standardisieren
- Betriebskennzahlen, Ersatzverfahren und Ausmusterung planen
Zielgruppe
Produktentwicklung, Produktions-IT, Rollout-Management, Device-Hub-Administration, Qualitätssicherung und technischer Betrieb
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Installation, Provisioning, Device Hub und Updateverwaltung. Ein konkretes oder beispielhaftes Produkt erleichtert die Prozessarbeit.
Seminarinhalte
1. Vom Prototyp zur Serienbaseline
Alle für die Reproduzierbarkeit relevanten Komponenten werden als gemeinsamer Freigabestand beschrieben.
- Hardware, Zubehör und Speichermedium festlegen
- OS-Image, Konfiguration und App-Versionen zusammenführen
- Baseline mit eindeutiger Versions- und Freigabekennung versehen
2. Golden Image und Provisioning trennen
Image und variable Konfiguration werden so getrennt, dass Aktualisierung und Variantenbildung beherrschbar bleiben.
- Unveränderliche Basiskomponenten im Image definieren
- Produkt- und Standortwerte in Provisioning auslagern
- Mastermedium, Klonprozess und Integritätskontrolle planen
3. Lizenzierung und Registrierung skalieren
Aktivierung wird ohne manuelle Einzelarbeit in den Produktionsablauf integriert.
- Lizenzbedarf und Reserve je Charge festlegen
- Universal License und Staging-Gruppe sicher einsetzen
- Zuordnung und Verbrauch nach der Produktion kontrollieren
4. Flottenstruktur und Richtlinien vorbereiten
Geräte werden bereits beim Rollout den späteren Betriebs- und Releasegruppen zugeordnet.
- Gruppen für Produkt, Standort und Release-Ring definieren
- Basiskonfiguration als Richtlinie abbilden
- Pilot- und Quarantänegruppen vor Produktionsstart anlegen
5. Produktionsabnahme organisieren
Jedes Gerät durchläuft kurze automatisierbare und wenige gezielte manuelle Prüfungen.
- Identität, Aktivierung und Online-Status prüfen
- Kernfunktionen, App, Display, Netzwerk und Peripherie testen
- Ergebnis mit Seriennummer und Baseline verknüpfen
6. Übergabe in den Betrieb
Produktion und Betrieb benötigen einen eindeutigen Übergabepunkt mit vollständigen Daten.
- Gerätebestand und Abnahmeprotokolle übergeben
- Monitoring, Support- und Eskalationswege aktivieren
- Erste Update- und Wartungsfenster planen
7. Skalierter Lebenszyklus
Austausch, Reparatur, Re-Provisioning und Ausmusterung werden als Standardprozesse vorbereitet.
- Ersatzgerät und Wiederherstellung testen
- Kennzahlen für Online-Anteil, Compliance, Version und Fehlerquote festlegen
- Sichere Rücksetzung und Ausmusterung dokumentieren
Praxisübungen
- Erstellung einer Serienbaseline aus Hardware, Image, Konfiguration und Apps
- Entwurf eines Produktionsflusses mit Provisioning, Aktivierung und Abnahme
- Aufbau eines Betriebsmodells mit Release-Ringen, Kennzahlen und Ersatzverfahren
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Produktentwicklung, Produktions-IT, Rollout-Management, Device-Hub-Administration, Qualitätssicherung und technischer Betrieb |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Installation, Provisioning, Device Hub und Updateverwaltung. Ein konkretes oder beispielhaftes Produkt erleichtert die Prozessarbeit. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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