Seminar FerretDB Intensiv – Administration, Plattformen und Betrieb

Zielsetzung

Das Intensivseminar bündelt die administrativen FerretDB-Themen von Architektur und Backend über Docker, Linux und Kubernetes bis zu Sicherheit, Observability, Backup, Replikation, Performance, Updates und Produktionsautomatisierung. Es ist als vollständiger Betriebslehrgang für anspruchsvolle Umgebungen ausgelegt.

Inhaltsübersicht

  1. Zielsetzung und Lernziele
  2. Teilnehmerkreis und Voraussetzungen
  3. Architektur, Backend und Betriebsgrenzen
  4. Docker- und Linux-Bereitstellung
  5. Kubernetes-Plattform
  6. Konfiguration und Schnittstellen
  7. Authentifizierung, TLS und Hardening
  8. Observability und Incident-Diagnose
  9. Backup und Disaster Recovery
  10. Replikation und Hochverfügbarkeit
  11. Performance und Kapazität
  12. Lifecycle und Updates
  13. Produktionsautomatisierung
  14. Integrationslabor
  15. Praxisübungen und Methodik

Lernziele

  • FerretDB und PostgreSQL mit DocumentDB-Erweiterung auf mehreren Plattformen sicher bereitstellen
  • Konfiguration, Authentifizierung, TLS, Monitoring und Troubleshooting standardisieren
  • Backup, Wiederherstellung, Replikation, Failover und Updateprozesse praktisch beherrschen
  • Eine automatisierte, messbare und dokumentierte Produktionsplattform aufbauen

Teilnehmerkreis

Erfahrene System- und Datenbankadministratoren, Plattformteams, DevOps-Fachkräfte, Site Reliability Engineers und technische Betriebsarchitekten.

Voraussetzungen

Gute Linux-, Container-, Netzwerk- und PostgreSQL-Kenntnisse. Grundkenntnisse in Kubernetes sowie erste praktische FerretDB-Erfahrung werden vorausgesetzt.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Architektur, Backend und Betriebsgrenzen

Inhaltsübersicht des Kapitels: Komponenten, Datenfluss, Versionskopplung und Schnittstellen vollständig modellieren; PostgreSQL-/DocumentDB-Backend initialisieren und mit FerretDB verbinden; Kompatibilitäts- und Autorisierungsgrenzen in die Betriebsarchitektur aufnehmen.

  1. Schritt 1: Komponenten, Datenfluss, Versionskopplung und Schnittstellen vollständig modellieren
  2. Schritt 2: PostgreSQL-/DocumentDB-Backend initialisieren und mit FerretDB verbinden
  3. Schritt 3: Kompatibilitäts- und Autorisierungsgrenzen in die Betriebsarchitektur aufnehmen

Kapitel 2: Docker- und Linux-Bereitstellung

Inhaltsübersicht des Kapitels: Versionierte Compose-Umgebung mit Persistenz und Healthchecks erstellen; Native Linux-Installation mit Dienstkonto, Rechten und systemd aufbauen; Beide Varianten anhand von Update-, Log- und Wiederanlaufanforderungen vergleichen.

  1. Schritt 1: Versionierte Compose-Umgebung mit Persistenz und Healthchecks erstellen
  2. Schritt 2: Native Linux-Installation mit Dienstkonto, Rechten und systemd aufbauen
  3. Schritt 3: Beide Varianten anhand von Update-, Log- und Wiederanlaufanforderungen vergleichen

Kapitel 3: Kubernetes-Plattform

Inhaltsübersicht des Kapitels: Backend als StatefulSet und FerretDB als Deployment bereitstellen; Secrets, Persistent Volumes, Probes, Ressourcen und NetworkPolicies konfigurieren; Rollout und Störungsszenarien kontrolliert testen.

  1. Schritt 1: Backend als StatefulSet und FerretDB als Deployment bereitstellen
  2. Schritt 2: Secrets, Persistent Volumes, Probes, Ressourcen und NetworkPolicies konfigurieren
  3. Schritt 3: Rollout und Störungsszenarien kontrolliert testen

Kapitel 4: Konfiguration und Schnittstellen

Inhaltsübersicht des Kapitels: Flags, Variablen, PostgreSQL-Pool und Listener in Betriebsprofilen verwalten; Normal-, Proxy- und Differenzmodi für Betrieb und Diagnose einsetzen; Data API, MCP und Debugzugang nach Schutzbedarf aktivieren oder deaktivieren.

  1. Schritt 1: Flags, Variablen, PostgreSQL-Pool und Listener in Betriebsprofilen verwalten
  2. Schritt 2: Normal-, Proxy- und Differenzmodi für Betrieb und Diagnose einsetzen
  3. Schritt 3: Data API, MCP und Debugzugang nach Schutzbedarf aktivieren oder deaktivieren

Kapitel 5: Authentifizierung, TLS und Hardening

Inhaltsübersicht des Kapitels: PostgreSQL-Benutzer und SCRAM-SHA-256 sicher konfigurieren; TLS für Client- und Backendverbindungen einrichten; Netzwerksegmentierung, Secret Management und minimale Privilegien umsetzen.

  1. Schritt 1: PostgreSQL-Benutzer und SCRAM-SHA-256 sicher konfigurieren
  2. Schritt 2: TLS für Client- und Backendverbindungen einrichten
  3. Schritt 3: Netzwerksegmentierung, Secret Management und minimale Privilegien umsetzen

Kapitel 6: Observability und Incident-Diagnose

Inhaltsübersicht des Kapitels: Logs, Prometheus-Metriken, OpenTelemetry-Traces und Probes integrieren; Dashboards, Alarme und Diagnosezugänge für den Produktionsbetrieb entwerfen; Verbindungs-, Authentifizierungs-, Backend- und Performancefehler beheben.

  1. Schritt 1: Logs, Prometheus-Metriken, OpenTelemetry-Traces und Probes integrieren
  2. Schritt 2: Dashboards, Alarme und Diagnosezugänge für den Produktionsbetrieb entwerfen
  3. Schritt 3: Verbindungs-, Authentifizierungs-, Backend- und Performancefehler beheben

Kapitel 7: Backup und Disaster Recovery

Inhaltsübersicht des Kapitels: Logische und PostgreSQL-basierte Sicherungsstrategien kombinieren; Restore in isolierter Umgebung mit fachlicher und technischer Prüfung durchführen; RPO-/RTO-basiertes Notfallrunbook erstellen und erproben.

  1. Schritt 1: Logische und PostgreSQL-basierte Sicherungsstrategien kombinieren
  2. Schritt 2: Restore in isolierter Umgebung mit fachlicher und technischer Prüfung durchführen
  3. Schritt 3: RPO-/RTO-basiertes Notfallrunbook erstellen und erproben

Kapitel 8: Replikation und Hochverfügbarkeit

Inhaltsübersicht des Kapitels: WAL-Streaming zwischen Primärsystem und Replica konfigurieren; Read-only-FerretDB-Zugriff, Lag-Monitoring und Alarmierung einrichten; Failover, Promotion, Clientumschaltung und Neuaufbau praktisch durchführen.

  1. Schritt 1: WAL-Streaming zwischen Primärsystem und Replica konfigurieren
  2. Schritt 2: Read-only-FerretDB-Zugriff, Lag-Monitoring und Alarmierung einrichten
  3. Schritt 3: Failover, Promotion, Clientumschaltung und Neuaufbau praktisch durchführen

Kapitel 9: Performance und Kapazität

Inhaltsübersicht des Kapitels: Workload, SLOs und reproduzierbare Lasttests definieren; Poolgrößen, Indizes, Ressourcen und Backendzustand messdatenbasiert abstimmen; Kapazitätsreserven und Wachstumsgrenzen dokumentieren.

  1. Schritt 1: Workload, SLOs und reproduzierbare Lasttests definieren
  2. Schritt 2: Poolgrößen, Indizes, Ressourcen und Backendzustand messdatenbasiert abstimmen
  3. Schritt 3: Kapazitätsreserven und Wachstumsgrenzen dokumentieren

Kapitel 10: Lifecycle und Updates

Inhaltsübersicht des Kapitels: Releaseänderungen und passende Versionsmatrix bewerten; Backend, Erweiterung und FerretDB in richtiger Reihenfolge aktualisieren; Smoke-Tests, Freigabe und Rückfall automatisieren.

  1. Schritt 1: Releaseänderungen und passende Versionsmatrix bewerten
  2. Schritt 2: Backend, Erweiterung und FerretDB in richtiger Reihenfolge aktualisieren
  3. Schritt 3: Smoke-Tests, Freigabe und Rückfall automatisieren

Kapitel 11: Produktionsautomatisierung

Inhaltsübersicht des Kapitels: Bereitstellung, Konfiguration und Abnahme als Code organisieren; Runbooks, Change-Prozess und Betriebsverantwortung verbindlich definieren; Produktionsfreigabe anhand messbarer Musskriterien durchführen.

  1. Schritt 1: Bereitstellung, Konfiguration und Abnahme als Code organisieren
  2. Schritt 2: Runbooks, Change-Prozess und Betriebsverantwortung verbindlich definieren
  3. Schritt 3: Produktionsfreigabe anhand messbarer Musskriterien durchführen

Kapitel 12: Integrationslabor

Inhaltsübersicht des Kapitels: Eine vollständige Referenzplattform mit Sicherheit und Observability aufbauen; Backup, Update, Lasttest und Failover als zusammenhängende Betriebsübungen durchführen; Betriebsdokumentation und bekannte Restrisiken für die Übergabe erstellen.

  1. Schritt 1: Eine vollständige Referenzplattform mit Sicherheit und Observability aufbauen
  2. Schritt 2: Backup, Update, Lasttest und Failover als zusammenhängende Betriebsübungen durchführen
  3. Schritt 3: Betriebsdokumentation und bekannte Restrisiken für die Übergabe erstellen

Praxisübungen

  • FerretDB auf Docker/Linux und Kubernetes mit passendem Backend bereitstellen
  • TLS, Monitoring, Backup und Replikation in einer gemeinsamen Laborumgebung integrieren
  • Produktionsabnahme mit Update, Lasttest, Incident und Failover durchführen

Methodik

Der fünftägige Lehrgang ist als zusammenhängendes Administrationslabor aufgebaut. Jede neue Funktion wird in dieselbe Referenzplattform integriert und anschließend durch Messungen, Fehlerfälle oder Wiederanlaufübungen verifiziert.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Administratoren, DBA, Plattformteams, DevOps, SRE und Betriebsarchitekten
Voraussetzungen: Gute Linux-, Container-, Netzwerk-, PostgreSQL- und FerretDB-Kenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Laborübungen, Fallstudien und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Stream live 5 Tage
Innsbruck 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Klagenfurt 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Salzburg 5 Tage
Linz 5 Tage
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
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