Seminar FerretDB Monitoring, Observability und Troubleshooting

Zielsetzung

Das Seminar baut eine durchgängige Beobachtbarkeit für FerretDB und das PostgreSQL-Backend auf. Strukturierte Logs, Debug-Endpunkte, Prometheus-Metriken, OpenTelemetry-Traces, Health-Probes und PostgreSQL-Sichtweisen werden zu einem reproduzierbaren Diagnose- und Incident-Prozess verbunden.

Inhaltsübersicht

  1. Zielsetzung und Lernziele
  2. Teilnehmerkreis und Voraussetzungen
  3. Observability-Modell
  4. Logging
  5. Metriken und Debug-Endpunkte
  6. OpenTelemetry-Traces
  7. Health- und Readiness-Probes
  8. Dashboards und Alarmierung
  9. Troubleshooting nach Fehlerklasse
  10. Incident-Prozess
  11. Praxisübungen und Methodik

Lernziele

  • Logs, Metriken, Traces und Probes den relevanten Komponenten zuordnen
  • Dashboards und Alarme für Verfügbarkeit, Fehler und Backendzustand entwickeln
  • Verbindungs-, Authentifizierungs-, Kompatibilitäts- und Leistungsprobleme isolieren
  • Diagnoseinformationen sicher sammeln und in ein Incident-Runbook überführen

Teilnehmerkreis

System- und Datenbankadministratoren, DevOps-Fachkräfte, Site Reliability Engineers, Supportteams und Entwickler im Produktionssupport.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in FerretDB, PostgreSQL, Linux oder Containern sowie grundlegendes Verständnis von Monitoring und HTTP-Endpunkten.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Observability-Modell

Inhaltsübersicht des Kapitels: Client, FerretDB, Netzwerk und PostgreSQL als getrennte Beobachtungsebenen erfassen; Verfügbarkeit, Fehlerquote, Latenz und Sättigung als Kernsignale definieren; Eindeutige Instanz- und Testkennungen für Korrelation festlegen.

  1. Schritt 1: Client, FerretDB, Netzwerk und PostgreSQL als getrennte Beobachtungsebenen erfassen
  2. Schritt 2: Verfügbarkeit, Fehlerquote, Latenz und Sättigung als Kernsignale definieren
  3. Schritt 3: Eindeutige Instanz- und Testkennungen für Korrelation festlegen

Kapitel 2: Logging

Inhaltsübersicht des Kapitels: Geeignete Logstufe für Normalbetrieb und Diagnose auswählen; Container-, systemd- oder Kubernetes-Logs zentral erfassen; Fehlerkontext korrelieren und sensible Informationen aus der Protokollierung fernhalten.

  1. Schritt 1: Geeignete Logstufe für Normalbetrieb und Diagnose auswählen
  2. Schritt 2: Container-, systemd- oder Kubernetes-Logs zentral erfassen
  3. Schritt 3: Fehlerkontext korrelieren und sensible Informationen aus der Protokollierung fernhalten

Kapitel 3: Metriken und Debug-Endpunkte

Inhaltsübersicht des Kapitels: Debug-Listener auf ein geschütztes Verwaltungsnetz binden; FerretDB- und PostgreSQL-Metriken erfassen und beschriften; Request- und Response-Metriken nach Befehl und Ergebnis auswerten; Metrikänderungen bei Updates durch Tests berücksichtigen.

  1. Schritt 1: Debug-Listener auf ein geschütztes Verwaltungsnetz binden
  2. Schritt 2: FerretDB- und PostgreSQL-Metriken erfassen und beschriften
  3. Schritt 3: Request- und Response-Metriken nach Befehl und Ergebnis auswerten
  4. Schritt 4: Metrikänderungen bei Updates durch Tests berücksichtigen

Kapitel 4: OpenTelemetry-Traces

Inhaltsübersicht des Kapitels: Trace-Ziel und Servicenamen konfigurieren; Clientrequest, FerretDB-Verarbeitung und SQL-Aktivität zeitlich zuordnen; Langsame oder fehlerhafte Pfade anhand von Spans isolieren.

  1. Schritt 1: Trace-Ziel und Servicenamen konfigurieren
  2. Schritt 2: Clientrequest, FerretDB-Verarbeitung und SQL-Aktivität zeitlich zuordnen
  3. Schritt 3: Langsame oder fehlerhafte Pfade anhand von Spans isolieren

Kapitel 5: Health- und Readiness-Probes

Inhaltsübersicht des Kapitels: Readiness-Prüfung und ihre Abhängigkeit vom Backend verstehen; Probes in Container- und Kubernetes-Umgebungen integrieren; Fehlerhafte Probes von tatsächlichen Dienststörungen unterscheiden.

  1. Schritt 1: Readiness-Prüfung und ihre Abhängigkeit vom Backend verstehen
  2. Schritt 2: Probes in Container- und Kubernetes-Umgebungen integrieren
  3. Schritt 3: Fehlerhafte Probes von tatsächlichen Dienststörungen unterscheiden

Kapitel 6: Dashboards und Alarmierung

Inhaltsübersicht des Kapitels: Dashboards für Verfügbarkeit, Requests, Fehler, Latenz und Backendverbindungen entwerfen; Schwellwerte mit Zeitfenstern, SLOs und Wartungszuständen verbinden; Alarme mit klarer Zuständigkeit und erster Diagnosehandlung versehen.

  1. Schritt 1: Dashboards für Verfügbarkeit, Requests, Fehler, Latenz und Backendverbindungen entwerfen
  2. Schritt 2: Schwellwerte mit Zeitfenstern, SLOs und Wartungszuständen verbinden
  3. Schritt 3: Alarme mit klarer Zuständigkeit und erster Diagnosehandlung versehen

Kapitel 7: Troubleshooting nach Fehlerklasse

Inhaltsübersicht des Kapitels: Netzwerk-, Namensauflösungs- und Listenerprobleme schrittweise prüfen; Authentifizierungsfehler und veraltete Mechanismen unterscheiden; Fehlende Erweiterung, falsche Datenverzeichnisse und Versionskonflikte erkennen; Nicht implementierte Befehle von echten Systemfehlern trennen.

  1. Schritt 1: Netzwerk-, Namensauflösungs- und Listenerprobleme schrittweise prüfen
  2. Schritt 2: Authentifizierungsfehler und veraltete Mechanismen unterscheiden
  3. Schritt 3: Fehlende Erweiterung, falsche Datenverzeichnisse und Versionskonflikte erkennen
  4. Schritt 4: Nicht implementierte Befehle von echten Systemfehlern trennen

Kapitel 8: Incident-Prozess

Inhaltsübersicht des Kapitels: Zeitachse, Symptome, Änderungen und Auswirkung strukturiert erfassen; Minimal reproduzierbaren Test und Diagnosepaket erstellen; Behebung, Rückfall und Nachbereitung mit dauerhaften Maßnahmen abschließen.

  1. Schritt 1: Zeitachse, Symptome, Änderungen und Auswirkung strukturiert erfassen
  2. Schritt 2: Minimal reproduzierbaren Test und Diagnosepaket erstellen
  3. Schritt 3: Behebung, Rückfall und Nachbereitung mit dauerhaften Maßnahmen abschließen

Praxisübungen

  • Metriken und Readiness einer Laborinstanz erfassen und visualisieren
  • Eine langsame beziehungsweise fehlerhafte Anfrage über Logs und Traces verfolgen
  • Mehrere vorbereitete Störungen mit einer festen Diagnosecheckliste beheben

Methodik

Das Seminar ist incidentorientiert. Beobachtbarkeit wird zunächst aufgebaut und anschließend an gezielt eingebauten Fehlern genutzt; jede Diagnose muss reproduzierbar und dokumentiert sein.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Administratoren, DBA, DevOps, SRE, Support und Produktionsentwickler
Voraussetzungen: FerretDB-, PostgreSQL- und Monitoring-Grundkenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Laborübungen, Fallstudien und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Salzburg 2 Tage
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Wien 2 Tage
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