Zielsetzung
Das Seminar baut eine durchgängige Beobachtbarkeit für FerretDB und das PostgreSQL-Backend auf. Strukturierte Logs, Debug-Endpunkte, Prometheus-Metriken, OpenTelemetry-Traces, Health-Probes und PostgreSQL-Sichtweisen werden zu einem reproduzierbaren Diagnose- und Incident-Prozess verbunden.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung und Lernziele
- Teilnehmerkreis und Voraussetzungen
- Observability-Modell
- Logging
- Metriken und Debug-Endpunkte
- OpenTelemetry-Traces
- Health- und Readiness-Probes
- Dashboards und Alarmierung
- Troubleshooting nach Fehlerklasse
- Incident-Prozess
- Praxisübungen und Methodik
Lernziele
- Logs, Metriken, Traces und Probes den relevanten Komponenten zuordnen
- Dashboards und Alarme für Verfügbarkeit, Fehler und Backendzustand entwickeln
- Verbindungs-, Authentifizierungs-, Kompatibilitäts- und Leistungsprobleme isolieren
- Diagnoseinformationen sicher sammeln und in ein Incident-Runbook überführen
Teilnehmerkreis
System- und Datenbankadministratoren, DevOps-Fachkräfte, Site Reliability Engineers, Supportteams und Entwickler im Produktionssupport.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in FerretDB, PostgreSQL, Linux oder Containern sowie grundlegendes Verständnis von Monitoring und HTTP-Endpunkten.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Observability-Modell
Inhaltsübersicht des Kapitels: Client, FerretDB, Netzwerk und PostgreSQL als getrennte Beobachtungsebenen erfassen; Verfügbarkeit, Fehlerquote, Latenz und Sättigung als Kernsignale definieren; Eindeutige Instanz- und Testkennungen für Korrelation festlegen.
- Schritt 1: Client, FerretDB, Netzwerk und PostgreSQL als getrennte Beobachtungsebenen erfassen
- Schritt 2: Verfügbarkeit, Fehlerquote, Latenz und Sättigung als Kernsignale definieren
- Schritt 3: Eindeutige Instanz- und Testkennungen für Korrelation festlegen
Kapitel 2: Logging
Inhaltsübersicht des Kapitels: Geeignete Logstufe für Normalbetrieb und Diagnose auswählen; Container-, systemd- oder Kubernetes-Logs zentral erfassen; Fehlerkontext korrelieren und sensible Informationen aus der Protokollierung fernhalten.
- Schritt 1: Geeignete Logstufe für Normalbetrieb und Diagnose auswählen
- Schritt 2: Container-, systemd- oder Kubernetes-Logs zentral erfassen
- Schritt 3: Fehlerkontext korrelieren und sensible Informationen aus der Protokollierung fernhalten
Kapitel 3: Metriken und Debug-Endpunkte
Inhaltsübersicht des Kapitels: Debug-Listener auf ein geschütztes Verwaltungsnetz binden; FerretDB- und PostgreSQL-Metriken erfassen und beschriften; Request- und Response-Metriken nach Befehl und Ergebnis auswerten; Metrikänderungen bei Updates durch Tests berücksichtigen.
- Schritt 1: Debug-Listener auf ein geschütztes Verwaltungsnetz binden
- Schritt 2: FerretDB- und PostgreSQL-Metriken erfassen und beschriften
- Schritt 3: Request- und Response-Metriken nach Befehl und Ergebnis auswerten
- Schritt 4: Metrikänderungen bei Updates durch Tests berücksichtigen
Kapitel 4: OpenTelemetry-Traces
Inhaltsübersicht des Kapitels: Trace-Ziel und Servicenamen konfigurieren; Clientrequest, FerretDB-Verarbeitung und SQL-Aktivität zeitlich zuordnen; Langsame oder fehlerhafte Pfade anhand von Spans isolieren.
- Schritt 1: Trace-Ziel und Servicenamen konfigurieren
- Schritt 2: Clientrequest, FerretDB-Verarbeitung und SQL-Aktivität zeitlich zuordnen
- Schritt 3: Langsame oder fehlerhafte Pfade anhand von Spans isolieren
Kapitel 5: Health- und Readiness-Probes
Inhaltsübersicht des Kapitels: Readiness-Prüfung und ihre Abhängigkeit vom Backend verstehen; Probes in Container- und Kubernetes-Umgebungen integrieren; Fehlerhafte Probes von tatsächlichen Dienststörungen unterscheiden.
- Schritt 1: Readiness-Prüfung und ihre Abhängigkeit vom Backend verstehen
- Schritt 2: Probes in Container- und Kubernetes-Umgebungen integrieren
- Schritt 3: Fehlerhafte Probes von tatsächlichen Dienststörungen unterscheiden
Kapitel 6: Dashboards und Alarmierung
Inhaltsübersicht des Kapitels: Dashboards für Verfügbarkeit, Requests, Fehler, Latenz und Backendverbindungen entwerfen; Schwellwerte mit Zeitfenstern, SLOs und Wartungszuständen verbinden; Alarme mit klarer Zuständigkeit und erster Diagnosehandlung versehen.
- Schritt 1: Dashboards für Verfügbarkeit, Requests, Fehler, Latenz und Backendverbindungen entwerfen
- Schritt 2: Schwellwerte mit Zeitfenstern, SLOs und Wartungszuständen verbinden
- Schritt 3: Alarme mit klarer Zuständigkeit und erster Diagnosehandlung versehen
Kapitel 7: Troubleshooting nach Fehlerklasse
Inhaltsübersicht des Kapitels: Netzwerk-, Namensauflösungs- und Listenerprobleme schrittweise prüfen; Authentifizierungsfehler und veraltete Mechanismen unterscheiden; Fehlende Erweiterung, falsche Datenverzeichnisse und Versionskonflikte erkennen; Nicht implementierte Befehle von echten Systemfehlern trennen.
- Schritt 1: Netzwerk-, Namensauflösungs- und Listenerprobleme schrittweise prüfen
- Schritt 2: Authentifizierungsfehler und veraltete Mechanismen unterscheiden
- Schritt 3: Fehlende Erweiterung, falsche Datenverzeichnisse und Versionskonflikte erkennen
- Schritt 4: Nicht implementierte Befehle von echten Systemfehlern trennen
Kapitel 8: Incident-Prozess
Inhaltsübersicht des Kapitels: Zeitachse, Symptome, Änderungen und Auswirkung strukturiert erfassen; Minimal reproduzierbaren Test und Diagnosepaket erstellen; Behebung, Rückfall und Nachbereitung mit dauerhaften Maßnahmen abschließen.
- Schritt 1: Zeitachse, Symptome, Änderungen und Auswirkung strukturiert erfassen
- Schritt 2: Minimal reproduzierbaren Test und Diagnosepaket erstellen
- Schritt 3: Behebung, Rückfall und Nachbereitung mit dauerhaften Maßnahmen abschließen
Praxisübungen
- Metriken und Readiness einer Laborinstanz erfassen und visualisieren
- Eine langsame beziehungsweise fehlerhafte Anfrage über Logs und Traces verfolgen
- Mehrere vorbereitete Störungen mit einer festen Diagnosecheckliste beheben
Methodik
Das Seminar ist incidentorientiert. Beobachtbarkeit wird zunächst aufgebaut und anschließend an gezielt eingebauten Fehlern genutzt; jede Diagnose muss reproduzierbar und dokumentiert sein.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Administratoren, DBA, DevOps, SRE, Support und Produktionsentwickler |
| Voraussetzungen: | FerretDB-, PostgreSQL- und Monitoring-Grundkenntnisse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Laborübungen, Fallstudien und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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