Seminar Flowable Event Registry – Ereignisse, Korrelation und Message Broker

Das Seminar behandelt ereignisgetriebene Automatisierung mit klaren Event-Verträgen, Kanälen, Korrelation und Zustellgarantien. Eingehende und ausgehende Ereignisse werden mit Prozessen, Fällen, Geschäftsobjekten und Message Brokern zu robusten, beobachtbaren Integrationsflüssen verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Domänenereignisse, technische Nachrichten und Prozesssignale sauber voneinander abgrenzen.
  • Event- und Channel-Modelle mit stabilen Verträgen und Versionierungsregeln definieren.
  • Ereignisse zuverlässig korrelieren, filtern, transformieren und an Laufzeitinstanzen zustellen.
  • Duplikate, Reihenfolge, Wiederholungen, Dead Letter und idempotente Verarbeitung beherrschen.
  • Monitoring, Security und Governance für eventgetriebene Integrationen aufbauen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Ereignisgetriebene Architektur und Begriffe

Schwerpunkt: Domain Event, Command, Message, Signal, Producer, Consumer, Broker, Kanal, Vertrag, Zustellsemantik und Kopplungsgrad.

  1. Ausgangslage, fachliche Ziele, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „1. Ereignisgetriebene Architektur und Begriffe“ erfassen.
  2. Relevante Modelle, Konfigurationen, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Domain Event, Command, Message, Signal, Producer, Consumer, Broker, Kanal, Vertrag, Zustellsemantik und Kopplungsgrad strukturiert darstellen.
  3. Die erforderlichen Modellierungs-, Entwicklungs- oder Administrationsschritte in einer vorbereiteten Laborumgebung reproduzierbar umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine fachlich-technische Ereignislandkarte dokumentieren, fachlich abnehmen, versionieren und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

2. Event Models und Datenverträge

Schwerpunkt: Event-Key, Payload, Header, Datentypen, Pflichtfelder, Schema, Version, Kompatibilität, Ownership und Dokumentation.

  1. Ausgangslage, fachliche Ziele, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „2. Event Models und Datenverträge“ erfassen.
  2. Relevante Modelle, Konfigurationen, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Event-Key, Payload, Header, Datentypen, Pflichtfelder, Schema, Version, Kompatibilität, Ownership und Dokumentation strukturiert darstellen.
  3. Die erforderlichen Modellierungs-, Entwicklungs- oder Administrationsschritte in einer vorbereiteten Laborumgebung reproduzierbar umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen stabilen und versionierbaren Event-Vertrag dokumentieren, fachlich abnehmen, versionieren und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

3. Channel Models und Broker-Anbindung

Schwerpunkt: Inbound, Outbound, Topic, Queue, Partition, Consumer Group, Verbindungsparameter, TLS, Credentials und Mandantentrennung.

  1. Ausgangslage, fachliche Ziele, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „3. Channel Models und Broker-Anbindung“ erfassen.
  2. Relevante Modelle, Konfigurationen, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Inbound, Outbound, Topic, Queue, Partition, Consumer Group, Verbindungsparameter, TLS, Credentials und Mandantentrennung strukturiert darstellen.
  3. Die erforderlichen Modellierungs-, Entwicklungs- oder Administrationsschritte in einer vorbereiteten Laborumgebung reproduzierbar umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine abgesicherte Channel- und Brokerkonfiguration dokumentieren, fachlich abnehmen, versionieren und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

4. Korrelation, Filter und Transformation

Schwerpunkt: Business Key, Correlation Parameters, Event-Filter, Mapping, Enrichment, Routing, mehrdeutige Treffer und fehlende Instanzen.

  1. Ausgangslage, fachliche Ziele, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „4. Korrelation, Filter und Transformation“ erfassen.
  2. Relevante Modelle, Konfigurationen, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Business Key, Correlation Parameters, Event-Filter, Mapping, Enrichment, Routing, mehrdeutige Treffer und fehlende Instanzen strukturiert darstellen.
  3. Die erforderlichen Modellierungs-, Entwicklungs- oder Administrationsschritte in einer vorbereiteten Laborumgebung reproduzierbar umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein deterministisches Korrelations- und Routingmodell dokumentieren, fachlich abnehmen, versionieren und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

5. Integration mit BPMN und CMMN

Schwerpunkt: Event Start, Intermediate Catch, Boundary Event, Event Listener, Send Event, Prozess- und Case-Instanzen sowie Statusrückmeldung.

  1. Ausgangslage, fachliche Ziele, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „5. Integration mit BPMN und CMMN“ erfassen.
  2. Relevante Modelle, Konfigurationen, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Event Start, Intermediate Catch, Boundary Event, Event Listener, Send Event, Prozess- und Case-Instanzen sowie Statusrückmeldung strukturiert darstellen.
  3. Die erforderlichen Modellierungs-, Entwicklungs- oder Administrationsschritte in einer vorbereiteten Laborumgebung reproduzierbar umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen durchgängigen ereignisgesteuerten Prozess- und Fallablauf dokumentieren, fachlich abnehmen, versionieren und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

6. Zuverlässigkeit und Fehlerbehandlung

Schwerpunkt: At-least-once, Duplikate, Idempotenz, Reihenfolge, Retry, Backoff, Dead Letter, Poison Messages, Timeouts und Kompensation.

  1. Ausgangslage, fachliche Ziele, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „6. Zuverlässigkeit und Fehlerbehandlung“ erfassen.
  2. Relevante Modelle, Konfigurationen, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von At-least-once, Duplikate, Idempotenz, Reihenfolge, Retry, Backoff, Dead Letter, Poison Messages, Timeouts und Kompensation strukturiert darstellen.
  3. Die erforderlichen Modellierungs-, Entwicklungs- oder Administrationsschritte in einer vorbereiteten Laborumgebung reproduzierbar umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein robustes Zustell- und Wiederanlaufverfahren dokumentieren, fachlich abnehmen, versionieren und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

7. Monitoring, Security und Governance

Schwerpunkt: Lag, Durchsatz, Fehlerrate, Trace-ID, Audit, Datenklassifikation, Secrets, Zertifikate, Schemaänderung, Incident und Ownership.

  1. Ausgangslage, fachliche Ziele, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „7. Monitoring, Security und Governance“ erfassen.
  2. Relevante Modelle, Konfigurationen, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Lag, Durchsatz, Fehlerrate, Trace-ID, Audit, Datenklassifikation, Secrets, Zertifikate, Schemaänderung, Incident und Ownership strukturiert darstellen.
  3. Die erforderlichen Modellierungs-, Entwicklungs- oder Administrationsschritte in einer vorbereiteten Laborumgebung reproduzierbar umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein produktionsfähiges Event-Betriebsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen, versionieren und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Definition eines versionierten Event-Vertrags und eines gesicherten Eingangskanals.
  • Korrelation eines Ereignisses auf laufende Prozess- und Case-Instanzen.
  • Simulation von Duplikaten, Reihenfolgefehlern, Retry und Dead-Letter-Verarbeitung.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Integration Architecture, Softwareentwicklung, Event-Driven Architecture, DevOps, Plattformbetrieb und Solution Architecture.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in BPMN oder CMMN, JSON-Datenstrukturen und Messaging-Konzepten; Broker-Erfahrung ist hilfreich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Schrittfolgen, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit Modelle, Konfigurationen und Betriebsabläufe nachvollziehbar, wiederholbar und teamfähig bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Integration Architecture, Softwareentwicklung, Event-Driven Architecture, DevOps, Plattformbetrieb und Solution Architecture
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in BPMN oder CMMN, JSON-Datenstrukturen und Messaging-Konzepten; Broker-Erfahrung ist hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Stream live 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
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Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
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Wien 2 Tage
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