Seminar Maestro – iOS-Tests für UIKit und SwiftUI

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe und Voraussetzungen
  6. Praxisnutzen

Seminarprofil

Dieses praxisorientierte Seminar behandelt stabile End-to-End-Tests für native iOS-Anwendungen mit UIKit und SwiftUI. Die Arbeit erfolgt schrittweise an ausführbaren Flows, klar definierten Testzuständen und nachvollziehbaren Diagnoseartefakten. Konfiguration, Testlogik und Betriebsanforderungen werden so verbunden, dass die erarbeiteten Muster in produktiven Teams weiterverwendbar bleiben.

Lernziele

  • Simulatoren und Builds reproduzierbar vorbereiten
  • UIKit- und SwiftUI-Elemente stabil auswählen
  • Navigation, Sheets und Listen absichern
  • iOS-Berechtigungen und Systemoberflächen kontrollieren

Seminarinhalte

Schritt 1: Einsatzbereiche und Systembild einordnen

Das Werkzeug wird als Black-Box-System für mobile und webbasierte Oberflächen eingeordnet. Der Schwerpunkt liegt auf reproduzierbaren Benutzerabläufen, einer lesbaren YAML-Beschreibung und der Trennung von Testabsicht, Testdaten und Ausführungsumgebung.

  • Studio, Kommandozeile und Cloud-Ausführung voneinander abgrenzen
  • native, Cross-Platform- und Web-Anwendungen fachlich zuordnen
  • geeignete Testfälle von ungeeigneten Prüfaufgaben unterscheiden

Schritt 2: iOS-Simulatoren und Build-Artefakte vorbereiten

Simulatorprofile, App-Builds und Laufzeitversionen werden nachvollziehbar verwaltet. Die Ausführung beginnt mit einem definierten Simulatorzustand und vermeidet unkontrollierte Abhängigkeiten von persönlichen Entwicklerumgebungen.

  • Simulator und gewünschte Laufzeit eindeutig auswählen
  • Installation, Start und Datenrücksetzung prüfen
  • Build- und Geräteinformationen den Testartefakten zuordnen

Schritt 3: YAML-Struktur und Konfiguration sicher beherrschen

Der Aufbau einer Flow-Datei wird systematisch zerlegt. Konfigurationsblock, Befehlsfolge, Einrückung, Zeichenketten und reguläre Ausdrücke werden so verwendet, dass Syntaxfehler früh erkennbar bleiben und Änderungen im Versionsvergleich verständlich sind.

  • App-Kennung, Tags und Umgebungswerte im Konfigurationsblock pflegen
  • Befehle korrekt einrücken und Zeichenketten eindeutig notieren
  • Flow-Dateien mit Syntaxprüfung und kleinen Ausführungsschritten absichern

Schritt 4: Stabile Selektoren entwickeln

Elemente werden bevorzugt über fachlich stabile Merkmale angesprochen. Text, Kennung und Zustand werden gegeneinander abgewogen; fragile Koordinaten und zufällige Bildschirmpositionen werden vermieden. Die Selektorstrategie wird als Teamregel dokumentiert.

  • Text- und ID-Selektion anhand der Oberfläche bewerten
  • reguläre Ausdrücke nur bei kontrollierten Varianten einsetzen
  • Eindeutigkeit vor jeder Interaktion mit einer Prüfung bestätigen

Schritt 5: UIKit- und SwiftUI-Ansichten zuverlässig testen

Native Ansichten werden über zugängliche Texte, Kennungen und Zustände angesprochen. Listen, Sheets, Navigation und asynchrone Zustandsänderungen werden mit stabilen Assertions versehen.

  • UIKit- und SwiftUI-Hierarchien vergleichen
  • Sheets, NavigationStack und dynamische Listen abbilden
  • zugängliche Kennungen als gemeinsame Entwicklungsregel etablieren

Schritt 6: Synchronisation ohne starre Pausen gestalten

Die integrierte Wartelogik wird bewusst genutzt und nur dort ergänzt, wo asynchrone Verarbeitung oder lange Hintergrundvorgänge dies erfordern. Feste Schlafzeiten werden durch beobachtbare Zustände ersetzt.

  • automatisches Warten und Animationsruhe verstehen
  • extendedWaitUntil für fachliche Zustände einsetzen
  • Timeouts begründen, begrenzen und als Diagnosehinweis dokumentieren

Schritt 7: iOS-Berechtigungen und Systemoberflächen behandeln

Kamera-, Foto-, Standort- und Benachrichtigungsabfragen werden in getrennten Szenarien geprüft. Simulatorzustand und einmalige Systemabfragen werden vor dem Lauf kontrolliert wiederhergestellt.

  • Erstzustand des Simulators definieren
  • Freigabe, Ablehnung und spätere Änderung prüfen
  • plattformspezifische Texte von fachlichen Assertions trennen

Schritt 8: Elementhierarchie und Ausführungsprotokoll diagnostisch nutzen

Fehlende oder falsch ausgewählte Elemente werden anhand der zugänglichen Hierarchie untersucht. Ausführungsprotokoll, Hierarchieausgabe und Screenshots werden zusammen betrachtet, bevor ein Selektor geändert wird.

  • Elementbaum zum Fehlerzeitpunkt erfassen
  • tatsächlichen Zustand mit erwarteter Oberfläche vergleichen
  • Selektoränderungen klein halten und mit Gegenfällen prüfen

Praxisübungen

  1. Simulatorzustand und App-Installation reproduzierbar aufsetzen
  2. SwiftUI-Navigation mit Liste, Sheet und Formular als Flow automatisieren
  3. Berechtigungsabfrage in getrennten Freigabe- und Ablehnungsszenarien prüfen

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: iOS-Entwickler, QA Engineers, Testautomatisierer und Mobile-DevOps-Teams.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in iOS, Simulatoren und mobilen Build-Prozessen; ein testbarer iOS-Build.

Praxisnutzen

Nach Abschluss stehen belastbare Vorgehensweisen, wiederverwendbare YAML-Bausteine und klare Prüfkriterien zur Verfügung. Tests können reproduzierbar ausgeführt, fachlich verständlich bewertet und bei Fehlern mit einer systematischen Diagnose bearbeitet werden.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: iOS-Entwickler, QA Engineers, Testautomatisierer und Mobile-DevOps-Teams
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in iOS, Simulatoren und mobilen Build-Prozessen; ein testbarer iOS-Build
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Anleitungen, praktische Übungen und gemeinsame Fehleranalyse am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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