Seminar Maestro – Testarchitektur, Workspaces, Tags und Reports

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Lernziele
  3. Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe und Voraussetzungen
  6. Praxisnutzen

Seminarprofil

Dieses praxisorientierte Seminar behandelt skalierbare Organisation großer Testsuiten, gezielte Testauswahl und auswertbare Ergebnisstrukturen. Die Arbeit erfolgt schrittweise an ausführbaren Flows, klar definierten Testzuständen und nachvollziehbaren Diagnoseartefakten. Konfiguration, Testlogik und Betriebsanforderungen werden so verbunden, dass die erarbeiteten Muster in produktiven Teams weiterverwendbar bleiben.

Lernziele

  • Workspace nach Produktbereichen strukturieren
  • Testarchitektur und Wiederverwendung verbindlich gestalten
  • Tags für Smoke-, Regression- und Freigabeläufe nutzen
  • Berichte und Artefakte für unterschiedliche Rollen aufbereiten
  • Eigentümerschaft und Reviewregeln etablieren

Seminarinhalte

Schritt 1: Skalierbare Testarchitektur entwerfen

Die Testsuite wird nach Geschäftsprozessen, technischen Plattformvarianten und Wiederverwendung gegliedert. Abhängigkeiten zwischen Tests werden vermieden; jeder Flow bleibt einzeln startbar und besitzt einen definierten Ausgangszustand.

  • Testpyramide und Rolle von UI-End-to-End-Tests festlegen
  • fachliche Journeys von technischen Hilfsflows trennen
  • Eigentümerschaft, Review und Wartungsgrenzen festlegen

Schritt 2: Workspace und Verzeichnisstruktur aufbauen

Flows, Subflows, Skripte, Konfiguration und Testdaten werden in einer konsistenten Struktur organisiert. Die Struktur unterstützt lokale Suche, automatische Erkennung und klare Code-Reviews.

  • Ordner nach Produktbereich und Testebene gliedern
  • gemeinsame Bausteine von szenariospezifischen Dateien trennen
  • Namenskonventionen und Eigentümerschaft dokumentieren

Schritt 3: Wiederverwendbare Subflows strukturieren

Gemeinsame Abläufe wie Anmeldung, Navigation oder Datenanlage werden in atomare Teilflows ausgelagert. Eingaben und Seiteneffekte werden explizit gehalten, damit ein Teilflow in mehreren Tests sicher einsetzbar bleibt.

  • wiederkehrende Schritte anhand fachlicher Verantwortung schneiden
  • Parameter und Vorbedingungen des Teilflows dokumentieren
  • direkte Ausführbarkeit für isolierte Tests erhalten

Schritt 4: Tags und Testauswahl für unterschiedliche Läufe verwenden

Tests werden nach Zweck, Risiko, Plattform und Laufzeit klassifiziert. Dadurch können Smoke-, Regression- und Freigabeläufe gezielt zusammengestellt werden, ohne Dateien manuell zu verschieben.

  • kleine, stabile Tag-Taxonomie definieren
  • Ein- und Ausschlussregeln für Pipelines festlegen
  • veraltete oder widersprüchliche Tags regelmäßig bereinigen

Schritt 5: Berichte und Laufartefakte auswertbar machen

Testergebnisse werden für Entwickler, Qualitätssicherung und Betrieb unterschiedlich aufbereitet. Maschinenlesbare Berichte, Screenshots, Protokolle und Geräteinformationen bilden zusammen einen nachvollziehbaren Fehlerkontext.

  • Berichtsformat passend zur Zielplattform wählen
  • Artefakte auch bei abgebrochenen Läufen sichern
  • Aufbewahrung und Zugriff auf sensible Daten regeln

Schritt 6: Berichte und Artefakte in CI sichern

Screenshots, Protokolle, Videos und maschinenlesbare Ergebnisse werden auch bei einem Fehler hochgeladen. Die Benennung ermöglicht die Zuordnung zu Commit, Gerät, Flow und Wiederholung.

  • Artefaktverzeichnis vor dem Lauf festlegen
  • Upload auch bei fehlgeschlagenen Schritten erzwingen
  • Aufbewahrungsdauer und Zugriff nach Schutzbedarf definieren

Schritt 7: Governance und Qualitätsregeln festlegen

Namenskonventionen, Reviewpflicht, Eigentümerschaft, Freigaben und Umgang mit instabilen Tests werden als verbindlicher Betriebsrahmen beschrieben. Die Regeln sind kurz, messbar und in den Entwicklungsablauf integrierbar.

  • Definition of Done für neue Flows vereinbaren
  • Verantwortung für Tests und Testdaten zuordnen
  • Quarantäne und Rückführung instabiler Tests regeln

Schritt 8: Kennzahlen und Wartungsaufwand bewerten

Abdeckung wird nicht nur als Anzahl von Flows betrachtet. Laufzeit, Stabilität, Fehlerentdeckungsrate, Diagnosezeit und Pflegeaufwand bilden gemeinsam ein belastbares Steuerungsbild.

  • Stabilität und Dauer je Laufklasse messen
  • echte Produktfehler von Testinfrastrukturfehlern trennen
  • Kennzahlen für Verbesserungen statt für Ranglisten verwenden

Praxisübungen

  1. Unstrukturierte Sammlung von Flows in einen nachvollziehbaren Workspace überführen
  2. Tag-Taxonomie und Laufklassen für drei Pipeline-Szenarien entwerfen
  3. Berichts- und Artefaktstruktur mit Eigentümerschaft, Aufbewahrung und Kennzahlen festlegen

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Senior QA Engineers, Testarchitekten, Testautomatisierer und technische Verantwortliche für gemeinsame Suites.

Voraussetzungen: Bestehende Maestro-Flows und Erfahrung mit Versionskontrolle sowie Code-Reviews.

Praxisnutzen

Nach Abschluss stehen belastbare Vorgehensweisen, wiederverwendbare YAML-Bausteine und klare Prüfkriterien zur Verfügung. Tests können reproduzierbar ausgeführt, fachlich verständlich bewertet und bei Fehlern mit einer systematischen Diagnose bearbeitet werden.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Senior QA Engineers, Testarchitekten, Testautomatisierer und technische Verantwortliche für gemeinsame Suites
Voraussetzungen: Bestehende Maestro-Flows und Erfahrung mit Versionskontrolle sowie Code-Reviews
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, schrittweise Anleitungen, praktische Übungen und gemeinsame Fehleranalyse am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 2 Tage
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Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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