Manuelle Änderungen an Netzen, Knoten, Schlüsseln und Richtlinien sind in größeren Umgebungen schwer nachvollziehbar. Das Seminar zeigt, wie administrative Aufgaben mit Kommandozeile, API und strukturierten Skripten standardisiert, geprüft und wiederholbar ausgeführt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
Zielsetzung
Im Mittelpunkt stehen folgende fachliche und praktische Schwerpunkte:
- Kontexte, Benutzerzugriffstoken und technische Identitäten sicher einrichten.
- Netzwerke, Enrollment Keys, Knoten, DNS-Einträge und ACLs automatisiert verwalten.
- Idempotente Skripte mit belastbarer Fehler- und Rückgabecodebehandlung entwickeln.
- Automatisierungsabläufe in Versionsverwaltung, CI/CD und Change-Prozesse integrieren.
Zielgruppe
Systemadministration, DevOps, Platform Engineering, Netzwerkautomation und technische Betriebsverantwortung
Voraussetzungen
Sichere Linux-Kommandozeilenkenntnisse, grundlegende Netmaker-Administration sowie Basiswissen zu JSON, HTTP und Shell-Skripten
Seminarinhalte
Modul 1: Automatisierungsarchitektur und Sicherheitsmodell
Zunächst werden Steuerungsebene, API-Endpunkte, Rollen und die Trennung zwischen interaktiven und technischen Zugriffen eingeordnet.
- Schritt 1: Automatisierbare Netmaker-Objekte und ihre Abhängigkeiten erfassen.
- Schritt 2: Benutzerkonten, Rollen und Zugriffstoken nach dem Prinzip minimaler Rechte planen.
- Schritt 3: Ablaufdaten, Rotation und sichere Ablage von Zugangsdaten festlegen.
Modul 2: nmctl-Kontexte und Bestandsabfragen
Mehrere SaaS- und On-Premises-Kontexte werden sauber getrennt und für reproduzierbare Abfragen vorbereitet.
- Schritt 1: Kontexte mit Endpunkt, Authentisierung und eindeutiger Benennung anlegen.
- Schritt 2: Aktiven Kontext prüfen und zwischen Test-, Staging- und Produktionsumgebung wechseln.
- Schritt 3: Netzwerke, Knoten, Benutzer, Gruppen und Schlüssel maschinenlesbar inventarisieren.
Modul 3: Lebenszyklus von Netzwerken und Enrollment Keys
Netzaufbau und Geräte-Onboarding werden als kontrollierter, protokollierbarer Prozess automatisiert.
- Schritt 1: Adressbereiche und Netzparameter vor der Erstellung validieren.
- Schritt 2: Unbegrenzte, nutzungsbegrenzte und zeitgebundene Enrollment Keys erzeugen.
- Schritt 3: Schlüssel mit Netzwerken, Tags und Gateway-Zuordnung verknüpfen und anschließend widerrufen.
Modul 4: Knoten, DNS und Zugriffsregeln verwalten
Die Automatisierung umfasst nicht nur Objekte, sondern auch ihre Beziehungen und Reihenfolge.
- Schritt 1: Knotenstatus prüfen, Metadaten aktualisieren und nicht mehr benötigte Geräte geordnet entfernen.
- Schritt 2: DNS-Einträge und Nameserver-Zuordnungen mit Vorabprüfung anlegen.
- Schritt 3: ACL-Änderungen zunächst als Sollmodell erzeugen, dann anwenden und mit Negativtests verifizieren.
Modul 5: API-Aufrufe, Datenmodelle und Fehlerbehandlung
Direkte API-Nutzung wird für Funktionen eingesetzt, die über die Kommandozeile nicht vollständig abgedeckt sind.
- Schritt 1: Anfrageaufbau, Header, Nutzdaten und Rückgabecodes strukturiert behandeln.
- Schritt 2: Pagination, Zeitüberschreitungen, Wiederholungslogik und Rate-Limits berücksichtigen.
- Schritt 3: Idempotenz durch Lesen, Vergleichen und gezieltes Ändern statt blindem Überschreiben herstellen.
Modul 6: CI/CD, Tests und betriebliche Übergabe
Automatisierung wird in einen kontrollierten Auslieferungs- und Freigabeprozess eingebettet.
- Schritt 1: Konfigurationen versionieren und Änderungen über Review und Freigaben steuern.
- Schritt 2: Testumgebungen, Dry-Run-Logik und automatisierte Konnektivitätsprüfungen einrichten.
- Schritt 3: Rollback, Protokollierung und Übergabe an den Regelbetrieb als Runbook dokumentieren.
Praxisübungen
- Aufbau eines nmctl-Kontextsatzes für Labor, Staging und Produktion.
- Skriptgestützte Erstellung eines Netzwerks mit zeitgebundenem Enrollment Key und Tags.
- Automatisiertes Anlegen einer ACL mit anschließenden Positiv- und Negativtests.
- CI/CD-Muster mit Geheimnisübergabe, Freigabeschritt, Protokollierung und Rollback.
Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, am 2. Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Systemadministration, DevOps, Platform Engineering, Netzwerkautomation und technische Betriebsverantwortung |
| Voraussetzungen: | Sichere Linux-Kommandozeilenkenntnisse, grundlegende Netmaker-Administration sowie Basiswissen zu JSON, HTTP und Shell-Skripten |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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