Seminar / Training
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: Produktlandschaft, Komponenten und Einsatzgrenzen
- Kapitel 2: Anforderungsaufnahme und Zielarchitektur
- Kapitel 3: Entscheidungsmodell: VPN, Zero Trust oder Kombination
- Kapitel 4: Gemeinsame Enterprise-Access-Architektur
- Praxislabor
- Methodik
Seminarprofil
Das eintägige Einordnungsseminar vermittelt ein gemeinsames technisches Vokabular für Pritunl VPN und Pritunl Zero. Komponenten, Datenpfade, Identität, Netzwerk, Zertifikate und Betriebsverantwortung werden in einer zusammenhängenden Architektur betrachtet.
Der Schwerpunkt liegt nicht auf einzelnen Klickfolgen, sondern auf der belastbaren Auswahl des richtigen Zugriffspfads. Am Ende steht ein dokumentiertes Zielbild, das als Grundlage für Installation, Spezialisierung oder Projektplanung verwendet werden kann.
Zielgruppe
IT-Architekten, Netzwerk- und Security-Verantwortliche, Administratoren, technische Projektleitungen, Presales- und Beratungsteams sowie Entscheider mit technischem Verantwortungsbereich.
Voraussetzungen
Grundverständnis von IP-Netzen, VPN, DNS, TLS, Identitäten und Linux-Systemen. Produktkenntnisse sind nicht erforderlich.
Seminarinhalte
Die folgenden Kapitel verbinden fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfigurationsschritte, technische Kontrollen und eine praktische Übung. Jede Änderung wird mit einem Sollzustand sowie mindestens einem Prüfpunkt abgeschlossen.
Kapitel 1: Produktlandschaft, Komponenten und Einsatzgrenzen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Anforderungen klassifizieren
- Komponenten zuordnen
- Pritunl Zero einordnen
- Daten-, Steuer- und Managementpfade kennzeichnen und die erforderlichen Fir…
- Funktions- und Lizenzvoraussetzungen je gewünschter Funktion prüfen, damit…
- Für jeden Anwendungsfall eine begründete Zuordnung zu VPN, Zero Trust oder…
- Praxisübung
Die technische Einordnung trennt Netzwerkzugriff, Anwendungszugriff und administrative Zugriffspfade. Dadurch entsteht eine belastbare Grundlage für die spätere Architekturentscheidung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Anforderungen klassifizieren: Remote Access, Standortkopplung, Cloud-Vernetzung, abgesicherte Webanwendungen und SSH-Zugriffe getrennt erfassen.
- Komponenten zuordnen: Pritunl-Server, MongoDB, VPN-Hosts, Serverinstanzen, Organisationen, Benutzerprofile und Clients in einem Architekturdiagramm abbilden.
- Pritunl Zero einordnen: Webdienste, SSH-Zertifizierungsstelle, Rollen, Richtlinien, Identitätsanbieter und optionale Endpoint-Signale ergänzen.
- Daten-, Steuer- und Managementpfade kennzeichnen und die erforderlichen Firewall-, DNS- und Zeitdienste dokumentieren.
- Funktions- und Lizenzvoraussetzungen je gewünschter Funktion prüfen, damit das Sollkonzept keine nicht verfügbaren Merkmale voraussetzt.
- Für jeden Anwendungsfall eine begründete Zuordnung zu VPN, Zero Trust oder einer kombinierten Architektur festhalten.
Praxisübung
Für ein Beispielunternehmen mit Außendienst, Rechenzentrum, zwei Cloud-Netzen und administrierten Linux-Systemen wird eine vollständige Komponenten- und Zugriffsmatrix erstellt.
Kapitel 2: Anforderungsaufnahme und Zielarchitektur
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Benutzergruppen, Endgeräte, Standorte, Zielnetze, Anwendungen und Administr…
- Schutzbedarf, Datenklassifikation, Trennungsanforderungen und zulässige Ver…
- Gleichzeitige Sitzungen, Bandbreite, Latenz, Wachstumsreserve und gewünscht…
- Identitätsquelle, Gruppenmodell, Mehrfaktorverfahren, Notfallkonten und Pro…
- DNS-Namen, Zertifikatswege, Ports, Routing, NAT, Proxy- und Load-Balancer-A…
- Abnahmekriterien, Testfälle, Betriebsverantwortung und einen realistischen…
- Praxisübung
Vor der Installation werden fachliche Ziele, Schutzbedarf und technische Randbedingungen in messbare Architekturvorgaben übersetzt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Benutzergruppen, Endgeräte, Standorte, Zielnetze, Anwendungen und Administrationswege inventarisieren.
- Schutzbedarf, Datenklassifikation, Trennungsanforderungen und zulässige Vertrauensgrenzen je Zugriffspfad festlegen.
- Gleichzeitige Sitzungen, Bandbreite, Latenz, Wachstumsreserve und gewünschte Wiederanlaufzeiten abschätzen.
- Identitätsquelle, Gruppenmodell, Mehrfaktorverfahren, Notfallkonten und Prozesse für Eintritt, Wechsel und Austritt definieren.
- DNS-Namen, Zertifikatswege, Ports, Routing, NAT, Proxy- und Load-Balancer-Anforderungen in einem technischen Plan zusammenführen.
- Abnahmekriterien, Testfälle, Betriebsverantwortung und einen realistischen Rückfallweg vor Beginn der Umsetzung festschreiben.
Praxisübung
Aus einer unvollständigen Projektbeschreibung wird eine prüfbare Anforderungsliste mit Muss-, Soll- und Kann-Kriterien sowie einer Zielskizze abgeleitet.
Kapitel 3: Entscheidungsmodell: VPN, Zero Trust oder Kombination
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Anwendungen und Netzdienste nach Web, SSH, Datenbank, Dateidienst, Administ…
- Je Dienst prüfen, ob Netzwerkzugriff erforderlich ist oder ein identitätsge…
- Endgerätevertrauen, Benutzergruppe, Standort, zweiter Faktor und benötigte…
- VPN für breite oder nicht proxyfähige Netzwerkpfade und Pritunl Zero für ko…
- Kombinierte Nutzung so planen, dass sich Routen, DNS, Identität und Protoko…
- Entscheidung je Dienst mit Begründung, Restrisiko, Zieltermin und Migration…
- Praxisübung
Die Auswahl richtet sich nach Zugriffsebene, Protokoll, Vertrauensgrenze, Endgerät und Betriebsmodell statt nach einem pauschalen Produktstandard.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Anwendungen und Netzdienste nach Web, SSH, Datenbank, Dateidienst, Administration und allgemeinem Netzwerkzugriff klassifizieren.
- Je Dienst prüfen, ob Netzwerkzugriff erforderlich ist oder ein identitätsgebundener Anwendungszugriff genügt.
- Endgerätevertrauen, Benutzergruppe, Standort, zweiter Faktor und benötigte Protokolle bewerten.
- VPN für breite oder nicht proxyfähige Netzwerkpfade und Pritunl Zero für kontrollierte Web- und SSH-Zugriffe gegenüberstellen.
- Kombinierte Nutzung so planen, dass sich Routen, DNS, Identität und Protokollierung ergänzen statt widersprechen.
- Entscheidung je Dienst mit Begründung, Restrisiko, Zieltermin und Migrationsschritt dokumentieren.
Praxisübung
Zwölf typische Unternehmensdienste werden mit einer Bewertungsmatrix einem VPN-, Zero-Trust- oder kombinierten Zugriffspfad zugeordnet.
Kapitel 4: Gemeinsame Enterprise-Access-Architektur
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Zentrale Identitätsquelle und einheitliche Gruppen- beziehungsweise Rollenb…
- Netzwerkzonen, VPN-Tunnelnetze, Zero-Proxy-Zonen, interne Anwendungen und A…
- DNS-Namen, Zertifikatsverantwortung und Load-Balancer-Pfade für Management,…
- Mehrfaktor-, Geräte- und Netzwerkbedingungen nach Schutzbedarf staffeln.
- Protokolle beider Systeme in einer gemeinsamen Zeit- und Ereignissicht zusa…
- Betriebsverantwortung, Change-Prozess, Notfallzugänge und gemeinsame Abnahm…
- Praxisübung
VPN und Zero Trust werden unter einer gemeinsamen Identitäts-, Zertifikats-, DNS-, Protokollierungs- und Betriebsstruktur zusammengeführt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Zentrale Identitätsquelle und einheitliche Gruppen- beziehungsweise Rollenbegriffe für beide Plattformbereiche festlegen.
- Netzwerkzonen, VPN-Tunnelnetze, Zero-Proxy-Zonen, interne Anwendungen und Administrationssysteme darstellen.
- DNS-Namen, Zertifikatsverantwortung und Load-Balancer-Pfade für Management, Webdienste und SSH planen.
- Mehrfaktor-, Geräte- und Netzwerkbedingungen nach Schutzbedarf staffeln.
- Protokolle beider Systeme in einer gemeinsamen Zeit- und Ereignissicht zusammenführen.
- Betriebsverantwortung, Change-Prozess, Notfallzugänge und gemeinsame Abnahmekriterien festlegen.
Praxisübung
Für eine hybride Umgebung entsteht ein Zielbild mit Identitätsfluss, Netzwerkpfaden, Rollen, Zertifikaten, Logs und Betriebszuständigkeiten.
Praxislabor
Aus einem realistischen Unternehmensszenario wird eine Zugriffsmatrix entwickelt. Remote-Benutzer, zwei Cloud-Netze, interne Webanwendungen und Linux-Administration werden einem VPN-, Zero-Trust- oder kombinierten Pfad zugeordnet und in einem Zielarchitekturdiagramm zusammengeführt.
Methodik
Strukturierter Fachvortrag, gemeinsame Architekturarbeit, kurze Demonstrationen der Verwaltungsoberflächen und moderierte Bewertungsübungen. Das Ergebnis ist eine wiederverwendbare Planungs- und Entscheidungsunterlage.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Architekten, Administratoren, Security- und Projektverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Grundlagen zu Netzwerken, VPN, DNS, TLS und Identitätsmanagement |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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